Glossar - Better Branding
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glossar

Gebündeltes Know-How.
Zu digitaler Kommunikation, Marketing und Branding

A

A/B-Test

Ein A/B-Test vergleicht zwei Varianten eines Inhalts, einer Anzeige oder einer Webseite miteinander. Anhand einer klaren Kennzahl lässt sich feststellen, welche Variante bei der Zielgruppe besser funktioniert.


Abbruchrate

Die Abbruchrate zeigt, welcher Anteil der Zuschauenden ein Video vorzeitig verlässt. Wo genau abgebrochen wird, zeigt eine eigene Auswertung über den Verlauf des Videos — meist liegt der grösste Absprung in den ersten Sekunden.


Abmelderate

Die Abmelderate gibt an, wie viele Personen sich nach einem Versand abgemeldet haben. Ein Anstieg ist ein deutliches Zeichen, dass Inhalt oder Häufigkeit nicht passen.


Abonnent

Ein Abonnent ist eine Person, die einen Newsletter bestellt hat. Anders als bei Followern auf einer Plattform bestimmt das Unternehmen selbst über diesen Kanal. Die Adressen dürfen aber nur für den Zweck verwendet werden, für den sie erhoben wurden.


Above the Fold

Above the Fold bezeichnet den Bereich einer Website, den Besucherinnen und Besucher sofort sehen, ohne zu scrollen. Weil hier über Bleiben oder Weggehen entschieden wird, gehören die wichtigste Aussage und ein klarer Handlungsaufruf in diesen Bereich.


Abschlussquote

Die Abschlussquote gibt an, wie viele der eingegangenen Anfragen tatsächlich zu einem Auftrag geführt haben. Sie zeigt, ob ein Problem bei der Werbung liegt oder erst danach, in der Bearbeitung der Anfragen.


Absprungpunkt

Der Absprungpunkt ist die Stelle, an der die meisten Menschen den Vorgang abbrechen. Ihn zu kennen ist wertvoller als jede allgemeine Verbesserung, weil dort der grösste Verlust entsteht.


Absprungrate

Die Absprungrate beschreibt den Anteil der Besuche, bei denen eine Website ohne weitere Interaktion wieder verlassen wird. Eine hohe Rate kann auf unpassende Inhalte, eine schlechte Nutzerführung oder lange Ladezeiten hinweisen, muss aber immer im Kontext des Seitentyps beurteilt werden.


Abstrafung

Eine Abstrafung ist die Herabstufung oder Entfernung einer Website aus den Suchergebnissen, weil sie gegen Googles Regeln verstösst. Typische Auslöser sind gekaufte Links, irreführende Inhalte oder massenhaft erzeugte Seiten ohne eigenen Nutzen. Entscheidend ist die Qualität, nicht die Frage, ob ein Text mit KI entstanden ist.


Abwanderungsrate

Die Abwanderungsrate gibt an, welcher Anteil der Kundschaft in einem Zeitraum abspringt. Sie ist besonders bei Abonnements und Wartungsverträgen die wichtigste Kennzahl überhaupt.


Accessibility

Accessibility ist der englische Begriff für Barrierefreiheit. Gemeint ist, dass auch Menschen mit einer Einschränkung eine Website nutzen können, etwa wenn sie nichts sehen, schlecht hören, die Hand nicht ruhig führen oder keine Maus bedienen können.


Accessibility-Audit

Bei einem Accessibility-Audit wird geprüft, was Menschen mit einer Einschränkung an der Nutzung einer Website hindert: zu blasse Schrift, ein Formular, das sich ohne Maus nicht ausfüllen lässt, oder Bilder ohne Beschreibung. Testprogramme finden nur einen Teil davon, den Rest deckt die Prüfung von Hand auf.


Ad Budget

Gesamtes Budget, das für eine Werbekampagne oder für laufende Massnahmen eingeplant wird.


Ad Impressions

Zeigt, wie oft eine Anzeige technisch eingeblendet wurde, unabhängig von Klicks.


Ad Ranking

Der Anzeigenrang, englisch Ad Rank, bestimmt, ob und an welcher Stelle eine Anzeige erscheint. Er ergibt sich aus dem Gebot und der Qualität der Anzeige und wird bei jeder Suchanfrage neu berechnet.


Adobe Creative Cloud

Die Adobe Creative Cloud ist das Abonnement für die Gestaltungsprogramme von Adobe, darunter Photoshop, Illustrator und InDesign. Sie ist in Agenturen der übliche Standard, weshalb Druckereien und Dienstleister deren Dateiformate erwarten.


Ads

Bezahlte Werbeanzeigen auf Such- und Social-Media-Plattformen, die zielgenau ausgespielt werden und schnell Reichweite, Aufmerksamkeit oder Conversions erzielen.


Affiliate Marketing

Beim Affiliate Marketing bewerben Partner ein Angebot und erhalten eine Provision, wenn daraus ein Verkauf entsteht. Bezahlt wird also erst der Erfolg, dafür braucht es eine saubere technische Zuordnung.


AGB

AGB sind die allgemeinen Geschäftsbedingungen, die für alle Aufträge gelten. Sie müssen vor Vertragsschluss zugänglich sein und dürfen keine überraschenden Klauseln enthalten.


Agentur

Eine Agentur ist ein externer Dienstleister für Marketingaufgaben. Entscheidend für die Zusammenarbeit sind eine feste Ansprechperson, ein klarer Auftrag und die Frage, wem am Ende Daten und Zugänge gehören.


Aha-Moment

Ein kleiner Erkenntnismoment, der sofort Klarheit bringt und ein Thema einfach verständlich macht.


Ahrefs

Ahrefs ist ein kostenpflichtiges Analysewerkzeug, das vor allem zeigt, welche fremden Websites auf eine Seite verlinken. Ergänzend liefert es Suchbegriffe, Positionen und Vergleiche mit Mitbewerbern; für gelegentliche Prüfungen ist es für KMU meist zu teuer.


AI Overviews

AI Overviews sind die von Google mit KI erzeugten Zusammenfassungen auf der Ergebnisseite. Sie beantworten die Frage direkt und nennen einzelne Quellen. Ob und wo sie erscheinen, wechselt je nach Suchanfrage und Land, weil Google die Darstellung laufend anpasst.


Akzentfarbe

Eine Akzentfarbe ist eine Zweitfarbe, die gezielt Aufmerksamkeit lenkt, etwa auf Schaltflächen oder Hinweise. Sie wirkt nur, solange sie selten vorkommt; auf jeder Fläche verwendet verliert sie ihre Signalwirkung.


Algorithmus

Ein Algorithmus ist eine festgelegte Folge von Regeln, nach denen digitale Plattformen Informationen verarbeiten und gewichten. In sozialen Netzwerken entscheidet er unter anderem mit, welche Inhalte welchen Nutzer:innen angezeigt werden.


Alt-Text

Ein Alt-Text ist eine kurze textliche Beschreibung eines Bildes im HTML-Code. Er verbessert die Barrierefreiheit und hilft Suchmaschinen, den Bildinhalt zu verstehen.


Amortisation

Amortisation beschreibt, nach welcher Zeit sich eine Investition bezahlt macht. Bei Marketingausgaben lohnt es sich, diese Frage vor dem Start zu stellen, nicht erst bei der Rechnung.


Analogie

Eine Analogie überträgt einen bekannten Zusammenhang auf einen neuen, etwa: Suchmaschinenoptimierung ist wie der Standort eines Ladens. Sie eignet sich besonders, um technische Themen verständlich zu machen.


Analytics

Analytics bezeichnet das systematische Sammeln und Auswerten digitaler Nutzungsdaten. Damit lässt sich erkennen, wie Besucher:innen auf eine Website gelangen, welche Inhalte sie nutzen und wo Optimierungspotenzial besteht.


Anekdote

Eine Anekdote ist eine kurze, wahre Begebenheit aus dem Alltag. Sie ist das am leichtesten verfügbare Erzählmaterial eines KMU und wird trotzdem am seltensten genutzt.


Anfragebestätigung

Die Anfragebestätigung ist die automatische Rückmeldung nach dem Absenden. Sie bestätigt den Eingang, nennt die zu erwartende Antwortzeit und beruhigt damit die häufigste Unsicherheit.


Angebotspakete

Angebotspakete gliedern eine Leistung in wenige klare Varianten statt in eine offene Preisliste. Drei Pakete sind üblich, weil die Wahl damit leicht bleibt und die mittlere Variante am häufigsten gewählt wird.


Angebotstreppe

Eine Angebotstreppe ordnet die Leistungen vom kleinen Einstieg bis zum grossen Auftrag. Sie macht sichtbar, welcher nächste Schritt einer Kundin oder einem Kunden angeboten werden kann.


Angepinnter Beitrag

Ein angepinnter Beitrag bleibt oben im Profil stehen, unabhängig vom Datum. Er eignet sich für die wichtigste Botschaft, etwa das aktuelle Angebot oder eine Vorstellung des Betriebs.


Animation

Animation zeigt Bewegung in Grafiken oder Bildern. Sie macht Inhalte lebendiger und moderner.


Ankertext

Der Ankertext ist der sichtbare, anklickbare Text eines Links. Er sagt der Suchmaschine, worum es auf der Zielseite geht, weshalb «unsere Umzugsofferte» weiterhilft und «mehr erfahren» nichts beiträgt.


Ansoff-Matrix

Die Ansoff-Matrix ordnet vier Wachstumswege: mehr im bestehenden Markt verkaufen, neue Märkte erschliessen, neue Produkte entwickeln oder beides gleichzeitig. Je weiter man sich vom Bestehenden entfernt, desto grösser werden Aufwand und Risiko.


Ansprache

Die Ansprache legt fest, ob geduzt oder gesiezt wird und wie persönlich formuliert ist. Sie sollte über alle Kanäle gleich sein, sonst wirkt ein Unternehmen wie zwei verschiedene.


Answer Engine Optimization (AEO)

Answer Engine Optimization, kurz AEO, richtet Inhalte darauf aus, als direkte Antwort ausgespielt zu werden. Klar gestellte Fragen mit einer knappen, sauber belegten Antwort im Text sind dafür die Grundlage.


Answer the Public

Answer the Public ist ein Werkzeug zur Themen- und Suchfragenrecherche. Es sammelt Formulierungen rund um einen Suchbegriff und kann dadurch Hinweise auf Fragen, Vergleiche und Informationsbedürfnisse einer Zielgruppe liefern.


Antagonist

Der Antagonist ist die Kraft, die dem Vorhaben entgegensteht. Im Geschäftsleben ist das selten eine Person, sondern meist ein Umstand: Zeitdruck, ein knappes Budget, eine veraltete Anlage.


Anteil möglicher Impressionen

Diese Zahl zeigt, bei wie vielen der passenden Suchanfragen die eigene Anzeige tatsächlich erschienen ist. Ein tiefer Wert kann am Budget liegen, am Gebot oder an der Qualität der Anzeige — und daran, wie stark die Mitbewerber gerade bieten.


Anzeigenerweiterung

Assets, früher Anzeigenerweiterungen genannt, sind Zusätze unter einer Suchanzeige: Telefonnummer, Standort, weitere Links, einzelne Leistungen. Sie zu hinterlegen kostet nichts, Klicks darauf werden wie normale Klicks verrechnet. Ob sie erscheinen, entscheidet Google.


Anzeigengruppe

Eine Anzeigengruppe bündelt in einer Online-Werbekampagne mehrere Anzeigen mit ähnlichen Keywords oder Zielgruppen. Sie erleichtert eine klare Struktur und ermöglicht es, Budget und Botschaften gezielt zu steuern.


Anzeigenprüfung

Vor der Ausspielung prüft die Plattform jede neue Anzeige. Das dauert meist einige Stunden bis einen Tag, kann aber länger gehen. Neue Anzeigen sollten deshalb nicht erst am Tag des Kampagnenstarts erfasst werden.


Anzeigentext

Der Anzeigentext ist die Beschreibung unter dem Titel. Er hat Platz für Argumente wie Lieferfrist, Region oder Erfahrung und sollte mit einer klaren Aufforderung enden.


Anzeigentitel

Der Anzeigentitel ist die erste, fett dargestellte Zeile einer Suchanzeige. Er wird am ehesten gelesen und sollte deshalb den Suchbegriff und den Nutzen enthalten. Der Firmenname gehört dann hinein, wenn er bekannt ist und selbst zum Klicken bewegt.


API

Eine API ist eine technische Schnittstelle, über die verschiedene Programme Daten austauschen und Funktionen gegenseitig nutzen können. Im Marketing verbindet sie beispielsweise eine Website mit einem Newsletter-, CRM- oder Analyse-Tool.


ARIA

ARIA sind unsichtbare Zusatzangaben im Seitencode, damit blinde Menschen eine Website bedienen können. Ihr Computer liest die Seite vor, und ARIA sagt ihm, was ein Element ist und tut, zum Beispiel dass sich hier ein Menü aufklappt oder dass dort eine Fehlermeldung erschienen ist.


Art Direction

Art Direction ist die Verantwortung für die gestalterische Linie eines Projekts. Sie sorgt dafür, dass Bilder, Schriften und Farben über alle Mittel hinweg dieselbe Handschrift tragen, auch wenn mehrere Personen daran arbeiten.


Assets

Assets sind alle Markenbausteine wie Logos, Bilder, Vorlagen oder Icons, die in der Kommunikation genutzt werden.


Assistive Technologien

Assistive Technologien sind Programme und Geräte, mit denen Menschen mit einer Einschränkung einen Computer bedienen: Vorleseprogramme für blinde Menschen, starke Bildschirmlupen, Steuerung per Sprache oder besondere Tastaturen. Eine Website muss so gebaut sein, dass sie damit funktioniert.


Attribution

Attribution beantwortet die Frage, welchem Kanal ein Abschluss gutgeschrieben wird, wenn jemand vorher mehrere Berührungspunkte hatte. Da jede Plattform sich selbst gerne den Erfolg zuschreibt, ergeben addierte Zahlen mehr, als tatsächlich passiert ist.


Audio-Logo

Ein Audio-Logo ist eine kurze, wiedererkennbare Tonfolge, die eine Marke hörbar macht. Es lohnt sich, wenn regelmässig Videos, Radiospots oder Podcasts produziert werden.


Audiodeskription

Eine Audiodeskription ist eine zusätzliche Tonspur, die in den Sprechpausen beschreibt, was gerade im Bild passiert. Sie macht Videos für blinde Menschen verständlich, wenn Wesentliches nur gezeigt und nicht gesagt wird.


Auffindbarkeit

Auffindbarkeit beschreibt, ob und wie leicht ein Unternehmen oder Inhalt über Suchmaschinen und andere digitale Plattformen gefunden wird. Sie hängt unter anderem von relevanten Inhalten, technischer Qualität und einer klaren Präsenz auf den passenden Kanälen ab.


Auflösung

Die Auflösung ist der Schluss, in dem sich zeigt, wie es ausgegangen ist. Sie sollte den Nutzen sichtbar machen, statt in einer allgemeinen Werbeaussage zu enden.


Auslöser

Ein Auslöser ist das Ereignis, das eine automatische Aktion startet, etwa eine Anmeldung, ein Kauf oder ein abgebrochener Warenkorb. Er bestimmt, ob eine Nachricht im richtigen Moment kommt.


Ausschreibung

Bei einer Ausschreibung werden mehrere Anbieter zu einer Offerte eingeladen. Sinnvoll ist sie nur mit gleicher Grundlage für alle, sonst vergleicht man Äpfel mit Birnen.


Auszuschliessende Keywords

Auszuschliessende Keywords sind Begriffe, bei denen eine Anzeige nicht erscheinen soll, etwa «gratis», «Lehrstelle» oder «Job». Sie sind das wirksamste Mittel gegen unnötig ausgegebenes Werbebudget.


Authentizität

Authentizität bedeutet, dass der Auftritt und die Kommunikation eines Unternehmens glaubwürdig zu seinen tatsächlichen Werten und seinem Verhalten passen. Gerade für KMU schaffen echte Einblicke und eine natürliche Sprache häufig mehr Vertrauen als perfekt inszenierte Werbung.


Automatisierung

Automatisierung (im Marketing oft „Marketing Automation") bezeichnet das Automatisieren wiederkehrender Marketingaufgaben mithilfe von Software – sodass sie ohne manuellen Aufwand ablaufen.


Awareness

Awareness ist die Phase, in der eine Person erstmals auf eine Marke, ein Angebot oder ein Problem aufmerksam wird. Das Marketingziel besteht hier vor allem darin, Sichtbarkeit und erste Relevanz zu schaffen.


B

B2B

B2B steht für «Business-to-Business» und bezeichnet Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen. Kaufentscheidungen sind in diesem Bereich oft erklärungsbedürftiger, dauern länger und werden von mehreren Personen beeinflusst.


B2C

B2C steht für «Business-to-Consumer» und bezeichnet Angebote eines Unternehmens an private Endkund:innen. Die Kaufentscheidung ist häufig direkter und kann stärker durch Emotionen, Preis oder Komfort geprägt sein.


Backend

Das Backend ist der geschützte Verwaltungsbereich einer Website, zu dem nur angemeldete Personen Zugang haben. Dort werden Texte und Bilder gepflegt, Einstellungen geändert und Benutzer verwaltet. Besuchende bekommen diesen Bereich nie zu sehen, sondern nur den sichtbaren Teil der Website, das Frontend.


Backlink

Ein Backlink ist ein Link von einer fremden Website auf die eigene Website. Hochwertige und thematisch passende Backlinks können Vertrauen schaffen, Besucher:innen bringen und die Sichtbarkeit in Suchmaschinen stärken.


Backup

Ein Backup ist eine Sicherungskopie aller Dateien und Inhalte einer Website. Es sollte automatisch und regelmässig erstellt werden, damit die Seite nach einem Fehler, einem Angriff oder einem missglückten Update rasch wiederhergestellt werden kann.


Banner

Grafisches Werbemittel auf Websites oder Plattformen, das Aufmerksamkeit erzeugt und Nutzende zu einer bestimmten Handlung führen soll.


Banner Ads

Grafische Online-Werbemittel, die Nutzer beim Surfen auf anderen Webseiten ansprechen.


Barrierefreies PDF

Ein barrierefreies PDF hat eine hinterlegte Struktur mit Überschriften, festgelegter Lesereihenfolge und Bildbeschreibungen. Fehlt sie, kann ein blinder Mensch das Dokument nicht sinnvoll vorlesen lassen; ein eingescanntes Blatt ist für ihn schlicht ein leeres Bild.


Barrierefreiheit

Digitale Barrierefreiheit bedeutet, Websites und Inhalte so zu gestalten, dass sie auch von Menschen mit Einschränkungen genutzt werden können. Dazu gehören unter anderem verständliche Texte, ausreichende Kontraste, Tastaturbedienung und beschreibende Alt-Texte.


Barrierefreiheitserklärung

Die Barrierefreiheitserklärung ist eine eigene Seite, auf der ein Anbieter offenlegt, welche Teile seiner Website Menschen mit einer Einschränkung bereits nutzen können, welche noch nicht, und an wen sie sich bei Problemen wenden können. Für öffentliche Stellen ist sie Pflicht.


Bedarfsabklärung

Bei der Bedarfsabklärung wird herausgearbeitet, was jemand wirklich braucht und warum. Sie ist die Grundlage für eine treffende Offerte und verhindert Nachbesserungen im Nachhinein.


BehiG

Das BehiG ist das Schweizer Behindertengleichstellungsgesetz. Nach heute geltendem Recht verpflichtet es vor allem öffentliche Stellen zu barrierefreien Websites. Eine Revision, die auch private Anbieter einbeziehen soll, ist in Beratung; Stand September 2026 ist sie noch nicht in Kraft.


Behind-the-Scenes-Video

Videoformat, das Einblicke in Prozesse, Menschen oder Abläufe bietet und Authentizität schafft, indem es den Alltag hinter der Marke zeigt.


Beitrag

Ein Beitrag ist eine einzelne Veröffentlichung auf einer Plattform, aus Bild oder Video und Text. Er bleibt dauerhaft im Profil sichtbar, im Unterschied zur Story.


Beitragsserie

Eine Beitragsserie ist ein wiederkehrendes Format mit gleichem Aufbau, etwa «Frage der Woche» oder «Projekt des Monats». Sie erleichtert die Planung und schafft beim Publikum Wiedererkennung.


Benchmark

Ein Benchmark ist ein Vergleichswert, an dem man die eigene Leistung misst, etwa der übliche Wert der eigenen Branche. Er hilft einzuordnen, ob eine Zahl gut oder schlecht ist.


Benutzererlebnis

Das Benutzererlebnis, auch User Experience (UX) genannt, umfasst alle Eindrücke einer Person bei der Nutzung einer Website oder eines digitalen Angebots. Eine klare Struktur, verständliche Inhalte und einfache Abläufe sorgen dafür, dass die Nutzung angenehm und zielführend ist.


Benutzername

Der Benutzername, auch Handle genannt, ist der eindeutige Name eines Kontos auf einer Plattform. Auf allen Kanälen denselben zu verwenden macht ein Unternehmen auffindbar und verhindert, dass ihn jemand anders belegt.


Bestandskunde

Ein Bestandskunde hat bereits gekauft und kennt das Unternehmen. Diese Gruppe wird im Marketing häufig vergessen, obwohl sie am ehesten wieder kauft und weiterempfiehlt.


Bestellformular

Das Bestellformular ist der letzte Schritt vor dem Abschluss. Sichtbare Kosten, mehrere Zahlungsarten und ein klarer Bestätigungsknopf verhindern Abbrüche in diesem heiklen Moment.


Betreffzeile

Die Betreffzeile entscheidet darüber, ob eine E-Mail geöffnet wird. Sie sollte kurz sein, den Inhalt ehrlich ankündigen und auf dem Handy vollständig sichtbar bleiben.


Bewertungsmanagement

Bewertungsmanagement heisst, aktiv um Rückmeldungen zu bitten und auf jede Bewertung sachlich zu antworten, auch auf kritische. Eine ruhige, konkrete Antwort auf Kritik überzeugt Mitlesende oft mehr als die Kritik selbst.


Bezahlte Partnerschaft

Eine bezahlte Partnerschaft ist eine Zusammenarbeit, bei der für einen Beitrag Geld oder eine Ware fliesst. Sie muss als Werbung gekennzeichnet werden, auch wenn nur ein Produkt zur Verfügung gestellt wurde.


Bildauflösung

Die Bildauflösung gibt an, aus wie vielen Bildpunkten ein Bild besteht. Für den Druck braucht es deutlich mehr Punkte als für den Bildschirm, weshalb ein von der Website geladenes Bild im Prospekt meist unbrauchbar ist.


Bildausschnitt

Der Bildausschnitt bestimmt, welcher Teil einer Aufnahme gezeigt wird. Ein engerer Ausschnitt lenkt auf das Wesentliche; wichtig ist, dass er auf allen Bildschirmgrössen und Formaten funktioniert.


Bildbearbeitung

Bildbearbeitung umfasst Zuschnitt, Helligkeit, Farbstimmung und Retusche. Eine einheitliche Bearbeitung aller Bilder trägt oft mehr zum geschlossenen Auftritt bei als das einzelne Motiv.


Bildersuche

Die Bildersuche ist ein eigener Bereich von Google, in dem nach Bildern gesucht wird. Aussagekräftige Dateinamen, Bildbeschreibungen und passender Text rundherum entscheiden darüber, ob die eigenen Bilder dort auftauchen.


Bildhafte Sprache

Bildhafte Sprache erzeugt beim Lesen ein inneres Bild. Konkrete Begriffe wie «Werkbank» wirken stärker als allgemeine wie «Infrastruktur».


Bildkomprimierung

Bei der Bildkomprimierung wird die Dateigrösse eines Bildes verkleinert, ohne dass die sichtbare Qualität stark leidet. Sie ist eine der einfachsten Massnahmen, um eine Website spürbar schneller zu machen.


Bildmarke

Eine Bildmarke ist ein Logo, das nur aus Zeichen oder Symbolen besteht, ohne Schriftzug. Kommt der Firmenname dazu, spricht man von einer Wort-Bild-Marke. Eine reine Bildmarke funktioniert erst, wenn sie bekannt genug ist, um allein erkannt zu werden.


Bildrechte

Bildrechte regeln, ob und wie ein Bild verwendet werden darf. Ohne gültige Lizenz oder Einwilligung abgebildeter Personen drohen Abmahnungen und Nachforderungen, auch bei über Jahre unbeanstandet genutzten Bildern.


Bildsprache

Die Bildsprache beschreibt, wie eine Marke mit Fotos, Illustrationen, Motiven, Perspektiven und Bildbearbeitung kommuniziert. Klare Regeln sorgen dafür, dass Bilder zur Markenpersönlichkeit passen und über verschiedene Medien hinweg wiedererkennbar bleiben.


Bildunterschrift

Eine Bildunterschrift erklärt, was auf einem Bild zu sehen ist. Sie gehört zu den meistgelesenen Textstellen überhaupt und wird trotzdem am häufigsten weggelassen.


Bildwelt

Die Bildwelt umfasst alle Fotos und Bilder, die zu Ihrer Marke passen. Sie erzeugen Stimmung und ein einheitliches Gefühl.


Bing

Bing ist die Suchmaschine von Microsoft. Ihr Anteil in der Schweiz ist klein, doch sie ist in Windows und in mehreren KI-Diensten eingebaut, weshalb ein Eintrag in den Bing Webmaster Tools wenig Aufwand macht und nicht schadet.


Black Hat SEO

Black Hat SEO sind Methoden, die Suchmaschinen bewusst täuschen, etwa versteckter Text oder gekaufte Links. Sie wirken kurzfristig und enden regelmässig in einer Abstrafung, die weit länger nachwirkt als der erzielte Vorteil.


Blickführung

Blickführung ist die bewusste Lenkung des Auges durch Grösse, Farbe, Freiraum und Bildrichtung. Sie entscheidet darüber, ob jemand nach dem Titel auch das Angebot und den Handlungsaufruf wahrnimmt.


Blockeditor

Der Blockeditor ist der Bearbeitungsmodus, in dem eine Seite aus einzelnen Bausteinen wie Text, Bild oder Button zusammengesetzt wird. Er erlaubt Inhaltspflege ohne Programmierkenntnisse.


Blogartikel

Ein Blogartikel ist ein redaktioneller Beitrag auf einer Website, der Wissen vermittelt, Fragen beantwortet oder ein Thema einordnet. Gut strukturierte Artikel können langfristig Vertrauen aufbauen und über Suchmaschinen neue Besucher:innen erreichen.


Botschaft

Die Botschaft ist die Kernaussage, die beim Publikum hängen bleiben soll. Sie beantwortet, welchen Nutzen ein Angebot bringt und warum das glaubwürdig ist. Eine gute Botschaft lässt sich in einem Satz sagen und wiederholt sich über alle Kanäle.


Bottom of Funnel

Die unterste Phase, in der sich Menschen für ein Angebot entscheiden.


Bounce Rate

Bounce Rate ist der englische Begriff für Absprungrate. Sie zeigt, wie viele Websitebesuche ohne eine weitere messbare Aktion enden, und dient als Hinweis für die Beurteilung von Relevanz und Nutzererlebnis.


Branchenverzeichnis

Ein Branchenverzeichnis ist eine Plattform wie local.ch oder search.ch, auf der Unternehmen mit Adresse und Leistungen eingetragen sind. Für lokale Sichtbarkeit zählt vor allem, dass die Angaben überall identisch sind.


Brand Audit

Ein Brand Audit ist eine systematische Bestandsaufnahme einer Marke und ihres Auftritts. Dabei werden unter anderem Positionierung, Botschaften, Design, Konsistenz und Wahrnehmung geprüft, um Stärken und Handlungsbedarf zu erkennen.


Brand Awareness

Brand Awareness beschreibt, wie bekannt eine Marke bei relevanten Zielgruppen ist und wie gut sie wiedererkannt wird.


Brand Design

Brand Design ist der visuelle Ausdruck eines Unternehmens, der Wiedererkennung schafft und Vertrauen stärkt.


Brand Guidelines

Brand Guidelines sind Anleitungen für den richtigen Umgang mit Ihrer Marke. Sie erklären, wie Logo, Farben und Schriften genutzt werden.


Brand Identity

Brand Identity ist der englische Begriff für Markenidentität: das bewusst festgelegte Selbstbild einer Marke mit Werten, Haltung, Persönlichkeit und dem gewünschten Auftreten. Es beschreibt, was eine Marke sein will — nicht, wie sie tatsächlich wahrgenommen wird.


Brand Launch

Brand Launch ist der Moment, in dem eine neue oder überarbeitete Marke vorgestellt wird. Das kann intern oder öffentlich sein.


Brand Manual

Brand Manual ist ein umfassendes Dokument, das alle Markenrichtlinien bündelt und die korrekte Anwendung sicherstellt.


Brand Mention

Eine Brand Mention ist die Nennung eines Unternehmensnamens auf einer fremden Seite, auch ohne Link. Sie zeigt, dass über ein Unternehmen gesprochen wird, und wird als möglicher Baustein dafür beobachtet, wie oft KI-Assistenten eine Marke nennen.


Brand Purpose

Der sinnstiftende Auftrag einer Marke, der Orientierung gibt.


Brand Stewardship

Brand Stewardship bedeutet die verantwortungsvolle Pflege Ihrer Marke. Es stellt sicher, dass sie langfristig stark bleibt.


Brand Story

Eine Brand Story ist die zentrale Geschichte, die Herkunft, Haltung und Nutzen einer Marke verständlich verbindet. Sie gibt der Kommunikation einen roten Faden und macht das Unternehmen emotional greifbar.


Brand Strategie

Branding Strategie ist der Plan, wie Ihre Marke aufgebaut und bekannt gemacht wird. Sie legt fest, wie Sie sich von anderen unterscheiden.


Brand Values

Markenwerte sind Dinge, die Ihrem Unternehmen wichtig sind. Sie zeigen, wofür Ihre Marke steht, zum Beispiel Vertrauen oder Qualität.


Brand Voice

Brand Voice definiert die Sprache und Tonalität der Marke und stellt sicher, dass alle digitalen Inhalte gleich klingen.


Branding

Branding ist der gezielte Aufbau und die Pflege einer Marke. Es umfasst nicht nur Logo und Farben, sondern auch Werte, Positionierung, Sprache, Erlebnisse und den Eindruck, den ein Unternehmen langfristig hinterlässt.


Breadcrumb-Navigation

Die Breadcrumb-Navigation ist eine kleine Pfadanzeige am Seitenanfang, zum Beispiel Start > Leistungen > Beratung. Sie zeigt, wo man sich befindet, und erleichtert den Weg zurück zu übergeordneten Seiten.


Broken Link

Ein Broken Link, auf Deutsch toter Link, führt auf eine Seite, die es nicht mehr gibt. Solche Links verärgern Besucherinnen und Besucher und wirken sich negativ auf die Qualitätsbewertung einer Website aus.


Browser

Ein Browser ist ein Programm, mit dem Websites aufgerufen und dargestellt werden, beispielsweise Chrome, Safari oder Firefox. Er prüft auch Sicherheitsmerkmale wie HTTPS und kann vor unsicheren Verbindungen warnen.


Browser-Cache

Der Browser-Cache ist ein Zwischenspeicher, in dem der Browser Bilder und Dateien einer besuchten Website ablegt. Beim nächsten Besuch lädt die Seite dadurch schneller, weshalb Änderungen manchmal erst nach einem Leeren des Caches sichtbar werden.


Browserspeicher

Browserspeicher ist der Sammelbegriff für alle Ablagen, die eine Website im Browser nutzen kann, darunter Cookies, Local Storage und Session Storage. Werden darin Daten zu Analyse- oder Werbezwecken abgelegt, ist dafür eine Einwilligung nötig.


Budget

Ein Budget ist der festgelegte finanzielle Rahmen für eine Massnahme, Kampagne oder Planungsperiode. Im Marketing sollte es nach Zielen, Prioritäten und erwarteter Wirkung verteilt und regelmässig überprüft werden.


Budgetplanung

Legt fest, wie viel Budget für Marketingmassnahmen eingesetzt wird und wie es verteilt wird.


Buffer

Eine Social-Media-Management-Plattform, mit der Inhalte für verschiedene Social-Media-Kanäle geplant, erstellt, veröffentlicht und analysiert werden können.


Burger-Menü

Ein Burger-Menü ist eine kompakte Navigationsschaltfläche, die meist durch drei horizontale Linien dargestellt wird. Es wird vor allem auf mobilen Websites verwendet, um das Hauptmenü platzsparend ein- und auszublenden.


Button

Ein Button ist eine Schaltfläche, die zu einer Handlung auffordert, etwa Offerte anfordern oder In den Warenkorb. Beschriftung, Farbe und Platzierung beeinflussen unmittelbar, wie oft er geklickt wird.


Buyer Persona

Detailliertes Profil eines typischen Kunden. Zeigt Motivation, Erwartungen und Hindernisse und erleichtert die Erstellung relevanter Inhalte.


Buying Center

In Unternehmen entscheidet oft nicht eine Person allein, sondern mehrere: wer nutzt, wer prüft, wer bezahlt, wer entscheidet. Diese Gruppe nennt man Buying Center, und jede Rolle darin will anders angesprochen werden.


C

Caching

Caching bezeichnet die temporäre Speicherung von Daten in einem schnellen Zwischenspeicher (dem Cache), um zukünftige Zugriffe auf dieselben Daten erheblich zu beschleunigen.


Call-to-Action (CTA)

Ein Call-to-Action, kurz CTA, ist eine klare Handlungsaufforderung wie «Termin buchen», «Mehr erfahren» oder «Jetzt herunterladen». Er motiviert Nutzende zu einer konkreten Aktion und sollte zum Ziel der Seite oder Kampagne passen.


Canonical Tag

Ein Canonical Tag teilt Suchmaschinen mit, welche URL bei gleichen oder sehr ähnlichen Inhalten als Hauptversion gelten soll. Damit lässt sich vermeiden, dass mehrere URL-Varianten unnötig miteinander konkurrieren.


Canva

Canva ist ein einfaches Gestaltungswerkzeug im Browser mit vielen Vorlagen. Es eignet sich für KMU, die Beiträge und Inserate selbst erstellen, sofern die eigenen Farben, Schriften und Logos als Markenvorlage hinterlegt sind.


Captcha

Ein Captcha ist eine Prüfaufgabe, die Menschen von automatisierten Programmen unterscheidet und Formulare vor Spam schützt. Aufwendige Captchas können echte Interessenten abschrecken oder barrierefreie Nutzung erschweren.


Carousel-Post

Ein Carousel- oder Karussell-Post besteht aus mehreren nacheinander sichtbaren Slides innerhalb eines Social-Media-Beitrags. Das Format eignet sich besonders für Schritt-für-Schritt-Erklärungen, Listen und kurze Geschichten.


Case Study

Eine Case Study beschreibt ein konkretes Projekt, eine Ausgangslage, die umgesetzte Lösung und das erzielte Ergebnis. Sie macht die Arbeitsweise eines Unternehmens nachvollziehbar und liefert potenziellen Kund:innen einen glaubwürdigen Leistungsnachweis.


CDN

Ein CDN (Content Delivery Network) ist ein Netz aus Servern an verschiedenen Standorten, das Bilder und Dateien einer Website von einem Ort nahe beim Besucher ausliefert. Das verkürzt die Ladezeit, vor allem bei internationalem Publikum.


Certificate Authority

Eine Certificate Authority ist eine vertrauenswürdige Stelle, die digitale Zertifikate ausstellt und deren Inhaber prüft. Browser nutzen diese Zertifikate, um die Identität einer Website und die verschlüsselte Verbindung zu bestätigen.


Channel Mix

Beschreibt die Mischung der Kanäle, über die ein Unternehmen seine Zielgruppe erreicht.


Chatbot

Ein automatisiertes Dialogsystem, das Fragen beantwortet, Informationen liefert oder Nutzer anleitet. Es unterstützt Unternehmen dabei, schneller zu reagieren und Abläufe im Kundenkontakt zu vereinfachen.


Checkliste

Eine Checkliste fasst das Wichtigste zu einem Thema in abhakbaren Punkten zusammen. Sie ist schnell erstellt, wird häufig gespeichert und eignet sich gut als Gegenleistung für eine E-Mail-Adresse.


Checkout

Der Checkout ist der Bestellabschluss in einem Online-Shop, von der Adresseingabe bis zur Zahlung. Je weniger Schritte und Pflichtfelder er enthält, desto mehr Bestellungen werden tatsächlich abgeschlossen.


Child-Theme

Ein Child-Theme ist eine Erweiterungsschicht über einer gekauften Design-Vorlage, in der eigene Anpassungen abgelegt werden. Dadurch gehen diese Anpassungen bei einem Update der Vorlage nicht verloren.


Claim

Ein Claim ist ein kurzer, prägnanter Satz, der die Kernbotschaft einer Marke oder eines Angebots zusammenfasst. Er ergänzt häufig das Logo und soll Positionierung, Nutzen oder Haltung leicht erinnerbar machen.


Cliffhanger

Ein Cliffhanger bricht an der spannendsten Stelle ab, damit weitergelesen oder weitergeschaut wird. Er wirkt nur, wenn die Fortsetzung tatsächlich kommt und etwas einlöst.


Cloaking

Cloaking bedeutet, der Suchmaschine einen anderen Inhalt zu zeigen als den Besuchenden. Es gilt als klarer Regelverstoss und führt im Entdeckungsfall zum Ausschluss aus den Suchergebnissen.


CMS

CMS steht für Content-Management-System und bezeichnet eine Software zur Verwaltung von Website-Inhalten. Damit können Texte, Bilder und Seiten ohne direkte Arbeit am Programmcode gepflegt werden.


CMS-Vorlagen

Vorgefertigte Design- und Strukturbausteine innerhalb eines Content-Management-Systems. Sie erleichtern die Erstellung professioneller Webseiten ohne Programmierkenntnisse.


CMYK

CMYK ist das Farbsystem für den Druck und mischt Farben aus Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Weil Bildschirme Farben anders erzeugen, wirken gedruckte Farben oft weniger leuchtend als am Computer, besonders bei kräftigem Blau und Orange.


Co-Branding

Beim Co-Branding treten zwei Marken gemeinsam auf, etwa bei einem gemeinsamen Produkt. Es überträgt Ansehen in beide Richtungen, weshalb der Ruf des Partners sorgfältig zu prüfen ist.


Collage

Eine Collage setzt mehrere Bilder, Ausschnitte, Farben und Schriftelemente zu einem Bild zusammen. Sie dient als schnelles Stimmungsbild in der Konzeptphase oder als eigenständiges Gestaltungsmittel für Kampagnen.


Community

Eine Community ist eine Gruppe von Menschen, die sich aufgrund gemeinsamer Interessen, Werte oder einer Beziehung zu einer Marke austauscht. Für Unternehmen entsteht ihr Wert durch Dialog, Vertrauen, Feedback und langfristige Bindung.


Community Building

Aufbau und Pflege einer aktiven Gemeinschaft rund um Ihre Marke. Führt zu mehr Vertrauen, Austausch und langfristiger Bindung.


Community Management

Community Management umfasst die aktive Betreuung einer digitalen Gemeinschaft. Dazu gehören das Beantworten von Kommentaren, das Moderieren von Diskussionen und der Aufbau echter Beziehungen zu Nutzer:innen.


Consent Management

Consent Management umfasst alle Werkzeuge und Abläufe, mit denen die Einwilligung der Besucherinnen und Besucher zu Cookies und Tracking eingeholt, gespeichert und wieder widerrufen werden kann. Es ist die Grundlage für ein rechtlich sauberes Cookie-Banner.


Consent Management Platform

Eine Consent Management Platform ist die Software hinter dem Cookie-Banner. Sie zeigt die Auswahl an, speichert die Entscheidung nachweisbar und sorgt dafür, dass Tracking-Dienste erst nach der Zustimmung starten.


Consideration

Consideration ist die Phase im Marketing-Funnel, in der Interessent:innen ein Angebot genauer prüfen und mit Alternativen vergleichen. Hilfreiche Inhalte, Referenzen und klare Nutzenargumente unterstützen in dieser Phase den Vertrauensaufbau.


Content

Content bezeichnet alle Inhalte, mit denen ein Unternehmen seine Zielgruppen informiert, inspiriert oder unterhält. Dazu zählen beispielsweise Texte, Bilder, Videos, Podcasts, Newsletter und interaktive Werkzeuge.


Content Creator

Ein Creator ist eine Person, die regelmässig eigene Inhalte für eine Plattform produziert. Für Betriebe ist die Zusammenarbeit mit passenden Creators oft wirksamer als eigene Werbung.


Content Gap

Ein Content Gap ist eine Lücke: ein Thema, nach dem die eigene Zielgruppe sucht, zu dem es aber keine passende Seite gibt. Der Vergleich mit Mitbewerbern macht solche Lücken schnell sichtbar.


Content Governance

Content Governance regelt, wer Inhalte erstellt, wer sie freigibt und wer sie aktuell hält. Ohne diese Zuständigkeiten veralten Websites: Preise stimmen nicht mehr, Ansprechpersonen sind längst weg.


Content Marketing

Content Marketing ist eine Marketingmethode, bei der hilfreiche und relevante Inhalte gezielt eingesetzt werden, um eine Zielgruppe anzusprechen. Im Mittelpunkt stehen Vertrauen und langfristiger Nutzen statt einer unmittelbaren Verkaufsbotschaft.


Content-Aktualisierung

Bei der Content-Aktualisierung werden bestehende Seiten überarbeitet statt neue geschrieben: Zahlen, Preise, Beispiele und Jahreszahlen auf den neuesten Stand bringen. Das bringt oft mehr als jeder zusätzliche Beitrag.


Content-Audit

Bei einem Content-Audit werden alle bestehenden Inhalte gesichtet und beurteilt: behalten, überarbeiten, zusammenlegen oder löschen. Meist bringt das Ergebnis mehr als eine Reihe neuer Beiträge.


Content-Batching

Beim Content-Batching werden mehrere Beiträge in einem Arbeitsblock produziert statt einzeln über die Woche verteilt. Für KMU ist das meist der einzige Weg, regelmässig zu veröffentlichen.


Content-Frequenz

Die Content-Frequenz beschreibt, wie oft neue Inhalte veröffentlicht werden. Ein realistischer, gleichmässiger Rhythmus ist für KMU meist wirksamer als eine hohe Frequenz, die nicht dauerhaft eingehalten werden kann.


Content-Inventar

Ein Content-Inventar ist die Liste aller vorhandenen Inhalte mit Thema, Datum und Verantwortlichkeit. Es ist die Grundlage jeder Überarbeitung und zeigt Doppelspurigkeiten auf.


Content-Kalender

Ein Content-Kalender ist eine zeitliche Übersicht geplanter Inhalte, Formate, Kanäle und Veröffentlichungstermine. Er schafft Verbindlichkeit, erleichtert die Zusammenarbeit und hilft, Themen ausgewogen zu verteilen.


Content-Plan

Ein Content-Plan legt fest, welche Inhalte für welche Zielgruppe, auf welchem Kanal und zu welchem Zeitpunkt erstellt werden. Er übersetzt die übergeordnete Content-Strategie in konkrete Aufgaben.


Content-Recycling

Content-Recycling bezeichnet die Wiederverwendung eines bestehenden Inhalts in neuen Formaten oder auf weiteren Kanälen. Aus einem Blogartikel können beispielsweise Social-Media-Posts, ein Newsletter, eine Infografik oder ein Kurzvideo entstehen.


Content-Säule

Eine Content-Säule ist ein übergeordnetes Kernthema, zu dem ein Unternehmen regelmässig Inhalte veröffentlicht. Mehrere klar definierte Säulen sorgen für thematischen Fokus und erleichtern die Ideenfindung.


Content-Strategie

Eine Content-Strategie definiert, welche Inhalte ein Unternehmen warum, für wen und über welche Kanäle veröffentlicht. Sie verbindet Themen, Formate, Ressourcen und messbare Ziele zu einem langfristigen Vorgehen.


Content-Thema

Ein Content-Thema ist eine konkrete Fragestellung oder ein Wissensbereich, der für die Zielgruppe relevant ist. Gute Themen entstehen häufig aus Kundenfragen, Beratungsgesprächen, Suchanfragen und Erfahrungen aus Projekten.


Contentformat

Bezeichnet die Form eines Inhalts, etwa Blogartikel, Video, Social Post oder Infografik.


Conversion

Eine Conversion ist eine gewünschte Handlung, die eine Person auf einer Website oder in einer Kampagne ausführt. Das kann ein Kauf, eine Anfrage, eine Anmeldung, ein Download oder eine Terminbuchung sein.


Conversion Rate

Die Conversion Rate zeigt, welcher Anteil der erreichten Personen eine gewünschte Handlung ausführt. Sie wird berechnet, indem die Anzahl der Conversions durch die Anzahl der relevanten Besuche oder Kontakte geteilt wird.


Conversion-Optimierung

Conversion-Optimierung heisst, aus denselben Besuchen mehr Anfragen zu machen, statt zusätzliche Besuche einzukaufen. Meist ist das der günstigere Hebel, weil er den bestehenden Verkehr besser nutzt.


Conversion-Tracking

Conversion-Tracking misst, was nach dem Klick auf eine Anzeige passiert ist: ein abgesendetes Formular, ein Anruf, ein Kauf. Ohne dieses Nachverfolgen bleibt jede Werbeauswertung eine Vermutung.


Conversion-Wert

Der Conversion-Wert ist der Betrag, den man einer erreichten Handlung zuschreibt, etwa dem Bestellwert oder einem Erfahrungswert für eine Anfrage. Erst damit lässt sich beurteilen, ob sich die Werbung wirklich lohnt.


Conversion-Ziel

Ein Conversion-Ziel ist die Handlung, die auf einer Seite erreicht werden soll: Formular absenden, anrufen, Termin buchen. Ohne festgelegtes Ziel lässt sich weder gestalten noch messen.


Cookie-Banner

Ein Cookie-Banner informiert Besucher:innen über eingesetzte Cookies und fragt erforderliche Einwilligungen ab. Es sollte eine echte Auswahl ermöglichen und darf nicht notwendige Cookies erst nach Zustimmung aktivieren.


Cookie(s)

Ein Cookie ist eine kleine Datei, die eine Website im Browser speichert. Cookies erleichtern Logins, merken sich Einstellungen oder dienen mit Einwilligung Analyse- und Werbezwecken.


Copywriting

Copywriting ist das Schreiben von Texten, die zu einer Handlung führen sollen, etwa auf einer Website oder in einer Anzeige. Es unterscheidet sich vom redaktionellen Schreiben dadurch, dass jedes Wort auf ein Ziel hinarbeitet.


Core Web Vitals

Core Web Vitals sind Messwerte von Google für die Nutzungsqualität einer Website. Sie zeigen, wie schnell der Hauptinhalt erscheint, wie flüssig die Seite auf Klicks reagiert und wie stark Elemente beim Laden verspringen.


Corporate Design

Corporate Design ist das einheitliche visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens. Dazu gehören unter anderem Logo, Farben, Schriften, Bildsprache und Gestaltungsregeln für digitale und gedruckte Anwendungen.


Corporate Identity

Corporate Identity beschreibt die gesamte Identität eines Unternehmens. Sie verbindet Selbstverständnis, Werte, Verhalten, Kommunikation und visuelles Erscheinungsbild zu einem konsistenten Gesamtbild.


Corporate Influencer

Ein Corporate Influencer ist eine Person aus dem eigenen Betrieb, die unter eigenem Namen über die Arbeit berichtet. Solche Beiträge erhalten deutlich mehr Aufmerksamkeit als die des Firmenkontos, brauchen aber Freiwilligkeit und klare Leitplanken.


Corporate Social Responsibility

Corporate Social Responsibility bezeichnet die freiwillige Verantwortung eines Unternehmens gegenüber Gesellschaft und Umwelt. Glaubwürdig wird sie nur, wenn sie zum Kerngeschäft passt und nachprüfbar ist.


Corporate Website

Eine Corporate Website ist die zentrale digitale Präsenz eines Unternehmens und vermittelt Informationen, Vertrauen und Markenidentität.


Cost per Acquisition (CPA)

Cost per Acquisition, kurz CPA, sind die Werbekosten pro erreichter Handlung — je nachdem, was als Ziel gemessen wird: ein Kauf, eine Anfrage, eine Anmeldung. Was ein neuer Kunde insgesamt kostet, zeigt dagegen die Kennzahl Kundengewinnungskosten.


Cost per Click (CPC)

Cost per Click, kurz CPC, bezeichnet die Werbekosten pro Klick auf eine digitale Anzeige. Die Kennzahl hilft dabei, die Effizienz verschiedener Kampagnen, Zielgruppen und Anzeigen zu vergleichen.


Cost per Lead (CPL)

Cost per Lead, kurz CPL, sind die Werbekosten pro Lead. Was als Lead zählt, legt man selbst fest — eine Anfrage, ein Download, eine Newsletter-Anmeldung. Der Wert ist deshalb nur vergleichbar, wenn dieselbe Definition zugrunde liegt.


Cost per Mille (CPM)

Cost per Mille, kurz CPM, bezeichnet den Preis für tausend Sichtkontakte einer Online-Anzeige. Die Kennzahl wird häufig bei Kampagnen eingesetzt, deren Hauptziel Reichweite oder Markenbekanntheit ist.


Crawl-Budget

Das Crawl-Budget ist die Menge an Seiten, die eine Suchmaschine bei einem Besuch abarbeitet. Bei grossen Websites lohnt es sich, unwichtige Seiten auszuschliessen, damit die Zeit den wirklich wichtigen Inhalten zugutekommt.


Crawler

Ein Crawler ist ein Programm, das Websites besucht und ihre Inhalte einliest. Gefunden werden Seiten über Links, über die Sitemap und über Verweise von fremden Websites. Dass eine Seite eingelesen wird, heisst allerdings noch nicht, dass sie auch in den Suchergebnissen erscheint.


Crawling

Crawling ist der Vorgang, bei dem Suchmaschinen automatisiert Websites und deren Links durchsuchen. Damit wichtige Seiten gefunden werden können, müssen sie technisch erreichbar und sinnvoll intern verlinkt sein.


Creative

Creative ist der in Werbekonten und Agenturberichten übliche englische Ausdruck für das Werbemittel, also Bild, Video oder Text einer Anzeige. Bei Kampagnen auf Social Media laufen meist mehrere Creatives gleichzeitig, damit sich zeigt, welches am besten ankommt.


CRM

CRM steht für Customer Relationship Management und bezeichnet die strukturierte Pflege von Kunden- und Kontaktdaten. Ein CRM-System unterstützt Unternehmen dabei, Gespräche, Anfragen, Verkaufschancen und Folgeaktivitäten nachvollziehbar zu verwalten.


Cross-Selling

Cross-Selling bedeutet, zu einem Produkt passende Ergänzungen vorzuschlagen, etwa Zubehör zum Gerät. Richtig eingesetzt erhöht es den Bestellwert und wirkt zugleich hilfreich.


Crossmedia

Crossmedia bedeutet, dieselbe Kampagne über mehrere Kanäle zu führen, die aufeinander verweisen. Wichtig ist ein durchgehendes Bild und eine Botschaft, nicht auf jedem Kanal eine andere.


Crossposting

Veröffentlichung desselben Inhalts auf mehreren Plattformen, um Ressourcen zu sparen und eine grössere Zielgruppe zu erreichen.


CSS

Gestaltungssprache zur visuellen Formatierung von Webseiten. Bestimmt Farben, Schriften, Abstände und Layouts für ein einheitliches Design.


Custom Audience

Eine Custom Audience ist eine individuell gebildete Werbezielgruppe auf einer digitalen Plattform. Sie kann beispielsweise aus bestehenden Kontakten oder Personen bestehen, die mit einer Website oder einem Social-Media-Inhalt interagiert haben, sofern die Datennutzung rechtmässig erfolgt.


Customer Data Platform (CDP)

Eine Customer Data Platform führt Kundendaten aus verschiedenen Quellen — Shop, Newsletter, Kundendienst — zu einem einzigen Profil pro Person zusammen. Für kleinere Betriebe ist das oft überdimensioniert; dort reicht ein sauber gepflegtes CRM.


Customer Experience

Customer Experience ist die Summe aller Erfahrungen, die jemand mit einem Unternehmen macht, von der Website über das Telefongespräch bis zur Rechnung. Der schwächste dieser Punkte prägt die Erinnerung am stärksten.


Customer Journey

Die Customer Journey beschreibt den gesamten Weg einer Person vom ersten Kontakt mit einer Marke bis zum Kauf und darüber hinaus. Sie hilft Unternehmen zu verstehen, welche Fragen, Bedürfnisse und Berührungspunkte in den einzelnen Phasen wichtig sind.


Customer Lifetime Value (CLV)

Zeigt, wie viel ein Kunde über die gesamte Dauer der Zusammenarbeit durchschnittlich einbringt. Der Wert hilft, Marketingbudgets effizienter zu planen und wichtige Kundengruppen zu priorisieren.


D

Dachmarke

Eine Dachmarke ist die übergeordnete Marke, unter der mehrere Angebote auftreten. Für KMU ist sie meist die richtige Wahl, weil die Kraft auf einen Namen konzentriert bleibt statt sich zu verteilen.


Danke-Seite

Eine Danke-Seite erscheint nach dem Absenden eines Formulars oder einer Bestellung. Sie bestätigt den Eingang, kann nächste Schritte aufzeigen und dient als Messpunkt für erfolgreiche Anfragen.


Dark Mode

Der Dark Mode ist die dunkle Darstellungsvariante, die viele Geräte automatisch verwenden. Wer ihn unterstützt, muss dafür eigene Farbwerte und eine helle Logofassung bereithalten, sonst verschwinden Elemente im dunklen Hintergrund.


Dark Patterns

Dark Patterns sind manipulativ gestaltete Benutzeroberflächen auf Websites oder in Apps, die Nutzer:innen zu unüberlegten Handlungen oder Käufen verleiten sollen.


Dark Social

Dark Social bezeichnet das Weitergeben von Links über private Kanäle wie WhatsApp oder E-Mail. Solche Besuche erscheinen in den Auswertungen als direkter Zugriff, weshalb Mund-zu-Mund-Wirkung meist unterschätzt wird.


Datenbank

Eine Datenbank ist der strukturierte Speicher hinter einer Website, in dem Texte, Seiten, Produkte und Benutzerdaten abgelegt sind. Das Content-Management-System holt die Inhalte bei jedem Seitenaufruf aus dieser Datenbank.


Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Die Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, ist das Datenschutzrecht der Europäischen Union. Sie regelt unter anderem, wie personenbezogene Daten rechtmässig erhoben, verarbeitet, gespeichert und geschützt werden müssen.


Datenschutzerklärung

Eine Datenschutzerklärung beschreibt, welche personenbezogenen Daten erhoben werden, zu welchen Zwecken, wie lange sie gespeichert werden und welche Rechte Betroffene haben; sie sollte aktuell, vollständig und verständlich sein und bei wesentlichen Änderungen aktualisiert bzw. ggf. durch Dritte verlinkt werden.


Decision

Decision ist die Entscheidungsphase eines Marketing-Funnels. Interessent:innen wägen in dieser Phase Nutzen, Preis, Vertrauen und Alternativen ab und benötigen klare Gründe für den Abschluss.


Decision Phase

Die Decision Phase ist die Phase, in der ein potenzieller Kunde kurz vor dem Kauf steht und sich für ein bestimmtes Produkt oder einen Anbieter entscheidet.


Deckungsbeitrag

Der Deckungsbeitrag ist der Betrag, der nach Abzug der direkt zurechenbaren Kosten übrig bleibt, um Fixkosten und Gewinn zu decken. Er zeigt, welche Produkte oder Aufträge sich wirklich lohnen.


Deepfake

Ein Deepfake ist eine künstlich erzeugte Aufnahme, die eine reale Person etwas sagen oder tun lässt, was nie stattgefunden hat. Wer solche Inhalte veröffentlicht, muss sie in der EU als künstlich erzeugt kennzeichnen. Für Unternehmen sind sie vor allem als Missbrauch mit dem eigenen Namen ein Thema.


Demografisches Targeting

Demografisches Targeting grenzt die Zielgruppe nach Merkmalen wie Alter, Geschlecht oder Region ein. Für lokale KMU ist die geografische Eingrenzung meist die wirksamste dieser Einstellungen.


Deployment

Deployment bezeichnet das Übertragen von Änderungen aus der Entwicklung auf die Live-Website. Ein geordnetes Vorgehen mit Test und Rückfallmöglichkeit verhindert, dass Besuchende Zwischenstände zu sehen bekommen.


Design

Design ist die bewusste Gestaltung von Form, Funktion und Wirkung eines Angebots oder Kommunikationsmittels. Gutes Design macht eine Markenstrategie sichtbar, erleichtert die Nutzung und unterstützt eine klare Botschaft.


Design Thinking

Design Thinking ist eine Arbeitsweise, die mit dem Verstehen der Nutzer:innen beginnt statt mit der Lösung. Ideen werden früh als einfache Modelle getestet und wieder verworfen, solange das noch wenig kostet.


Design Tokens

Design Tokens sind hinterlegte Werte für Farben, Schriftgrössen und Abstände, auf die Gestaltung und Programmierung gemeinsam zugreifen. Wird ein Wert zentral geändert, zieht die Änderung überall nach, statt in Dutzenden Dateien von Hand.


Designbriefing

Ein Designbriefing hält vor Projektbeginn fest, was gestaltet wird, für wen, mit welcher Botschaft, bis wann und in welchem Rahmen. Ein knappes, klares Briefing spart mehr Korrekturschlaufen als jede spätere Besprechung.


Designkonzept

Ein Designkonzept begründet die gestalterische Richtung, bevor umgesetzt wird: welche Wirkung angestrebt wird und mit welchen Mitteln, also Farben, Schriften, Bildern und Aufbau. Es macht Entwürfe beurteilbar, statt sie auf Geschmack zu reduzieren.


Designsystem

Ein Designsystem ist eine Sammlung von Regeln für Ihr Aussehen. Es sorgt dafür, dass alle Materialien gleich wirken.


Dialog

Ein Dialog gibt wieder, was tatsächlich gesagt wurde. Ein einziger Satz aus einem echten Kundengespräch wirkt oft überzeugender als ein ganzer Abschnitt Beschreibung.


Digital Asset Management

Digital Asset Management ist die geordnete Ablage aller Bilder, Logos und Vorlagen an einem Ort, mit klaren Namen und Zugriffsrechten. Es verhindert, dass im Betrieb veraltete Logos oder falsche Bilder im Umlauf sind.


Digital Branding

Digital Branding ist der Aufbau und die Pflege einer Marke über digitale Berührungspunkte. Website, soziale Medien, Suchmaschinen, E-Mail, Werbung, Design und Sprache sollen dabei ein klares und wiedererkennbares Markenerlebnis schaffen.


Digitale Marke

Digitale Marke beschreibt, wie ein Unternehmen online wahrgenommen wird – über Website, Social Media, Inhalte und Erlebnisse.


Digitale Markenidentität

Digitale Markenidentität umfasst Werte, Tonalität und visuelle Elemente, die eine Marke online klar und erkennbar machen.


Digitale Sichtbarkeit

Digitale Sichtbarkeit zeigt, wie gut ein Unternehmen online gefunden wird – über Suchmaschinen, Social Media oder Inhalte.


Digitale Touchpoints

Digitale Touchpoints sind alle Berührungspunkte im Internet – Website, Social Media, E-Mail oder Apps – die die Wahrnehmung prägen.


Digitale Visitenkarte

Eine digitale Visitenkarte ist eine Kontaktseite oder ein Code, über den Kontaktdaten direkt ins Telefon übernommen werden. Sie ersetzt Papier bei Anlässen und lässt sich jederzeit aktualisieren.


Digitaler Markenstil

Der digitale Markenstil beschreibt die visuelle und kommunikative Wirkung einer Marke im digitalen Raum und sorgt für Wiedererkennung.


Digitales Kundenerlebnis

Das digitale Kundenerlebnis beschreibt, wie Nutzerinnen die Interaktion mit digitalen Angeboten der Marke wahrnehmen.


Direkter Traffic

Direkter Traffic sind Besuche ohne erkennbare Quelle, etwa wenn jemand die Adresse eintippt oder ein Lesezeichen nutzt. Dahinter stecken aber auch Links aus Nachrichten-Apps, aus E-Mails und aus PDF-Dateien sowie Messlücken. Ein Anstieg ist deshalb nur ein Hinweis auf grössere Bekanntheit, kein Beweis.


Direktnachricht

Eine Direktnachricht ist eine private Nachricht an ein Konto. Für viele Betriebe ist sie der Ort, an dem aus einem Beitrag eine konkrete Anfrage wird, weshalb sie zuverlässig beantwortet werden sollte.


Direktwerbung

Direktwerbung ist die persönlich adressierte Ansprache einzelner Empfänger — per Post, E-Mail, Telefon oder SMS. Für den Weg über die Post ist der Begriff Direktmailing gebräuchlich. Sie erreicht auch Menschen, die online kaum erreichbar sind, und lässt sich mit einem eigenen Link oder Code messbar machen.


Display-Werbung

Display-Werbung umfasst grafische Online-Anzeigen wie Banner, Bilder oder Animationen auf Websites und in Apps. Sie eignet sich besonders für Reichweite, Markenbekanntheit und Remarketing.


Distinctive Brand Assets

Distinctive Brand Assets sind wiedererkennbare Merkmale einer Marke, die auch ohne Logo funktionieren: eine Farbe, eine Form, ein Klang, eine Figur. Sie entstehen nur durch jahrelange konsequente Wiederholung — wer alle zwei Jahre alles ändert, baut keine auf.


Distribution

Verteilung Ihrer Inhalte über verschiedene Kanäle. Entscheidend, um sicherzustellen, dass Inhalte die richtige Zielgruppe erreichen.


DM (Direct Message)

Eine private Nachricht, die über eine Social-Media-Plattform direkt an eine andere Person oder einen Account gesendet wird.


DNS

DNS ist das Adressbuch des Internets: Es übersetzt eine Domain wie beispiel.ch in die technische Adresse des Servers. Änderungen am DNS sind nötig, wenn eine Website oder eine E-Mail-Adresse zu einem neuen Anbieter umzieht.


Dofollow-Link

Ein Dofollow-Link ist ein ganz normaler Link, der Empfehlungswirkung an die Zielseite weitergibt. Ein eigenes Merkmal dafür gibt es nicht — gekennzeichnet werden nur die Ausnahmen: nofollow, sponsored für bezahlte Verweise und ugc für Beiträge von Nutzenden.


Domain

Eine Domain ist die eindeutige Internetadresse einer Website, beispielsweise betterbranding.ch. Eine verständliche und zur Marke passende Domain erleichtert Wiedererkennung, Vertrauen und direkten Zugriff.


Domain Authority

Domain Authority ist eine Kennzahl des amerikanischen SEO-Anbieters Moz, die auf einer Skala von 0 bis 100 schätzt, wie gut eine Website in der Suche abschneiden könnte. Sie stammt nicht von Google und fliesst in keine Platzierung ein. Andere Anbieter rechnen eigene, untereinander nicht vergleichbare Werte.


Domain-Umzug

Bei einem Domain-Umzug wechselt eine Internetadresse zu einem neuen Anbieter oder auf eine neue Website. Ohne vollständige Weiterleitungen und rechtzeitige technische Vorbereitung brechen Sichtbarkeit und E-Mail-Empfang ein.


Domainendung

Die Domainendung ist der letzte Teil einer Internetadresse, zum Beispiel .ch, .com oder .shop. Für Schweizer KMU signalisiert eine .ch-Endung lokale Verankerung und schafft bei der eigenen Zielgruppe Vertrauen.


Double Diamond

Der Double Diamond ist ein Ablaufmodell für Gestaltungsprojekte in vier Schritten: das Problem breit erkunden, es scharf eingrenzen, viele Lösungen sammeln, eine ausarbeiten. Die beiden Rauten stehen für den Wechsel zwischen Öffnen und Entscheiden.


Double-Opt-in

Beim Double-Opt-in bestätigt eine Person ihre Anmeldung zusätzlich über einen Link in einer E-Mail. Das Verfahren belegt die Einwilligung und hält die Empfängerliste sauber.


Downtime

Downtime bezeichnet die Zeit, in der eine Website nicht erreichbar ist, etwa wegen Serverproblemen oder eines fehlgeschlagenen Updates. Eine Überwachung meldet solche Ausfälle, bevor Kundinnen und Kunden sie bemerken.


Dramaturgie

Dramaturgie ist die bewusste Anordnung der Teile einer Geschichte, damit Spannung entsteht. Die häufigste Schwäche ist ein zu langer Einstieg, bevor überhaupt etwas passiert.


Dreiakter

Der Dreiakter ist der einfachste Aufbau einer Geschichte: Ausgangslage, Schwierigkeit, Lösung. Für die meisten Marketinggeschichten reicht dieses Muster völlig aus, auch ohne grosse Erzähltheorie.


Dropdown-Menü

Ein Dropdown-Menü klappt beim Anklicken oder Überfahren eines Menüpunkts weitere Unterpunkte auf. Es spart Platz, sollte auf Mobilgeräten aber zuverlässig per Fingertipp bedienbar sein.


DSG

Das Datenschutzgesetz (DSG) ist das schweizerische Datenschutzrecht. Es regelt, wie Personendaten rechtmässig bearbeitet, gespeichert und geschützt werden müssen. Für rein schweizerische Sachverhalte gilt das DSG.


Duett

Ein Duett ist ein Video, das neben einem fremden Video abgespielt wird, etwa als Antwort oder Kommentar. Es ist eine einfache Möglichkeit, an ein bestehendes Thema anzuknüpfen.


Duplicate Content

Duplicate Content sind identische oder sehr ähnliche Inhalte, die unter mehreren URLs erreichbar sind. Das kann Suchmaschinen die Auswahl der passenden Hauptseite erschweren und sollte durch klare URL-Strukturen, Weiterleitungen oder Canonical-Angaben bereinigt werden.


Durchschnittliche Position

Die durchschnittliche Position zeigt in der Google Search Console, an welcher Stelle eine Seite für einen Suchbegriff im Schnitt erschienen ist. Sie schwankt je nach Ort und Gerät und ist daher als Tendenz zu lesen, nicht als exakter Rang.


Durchschnittlicher Bestellwert

Der durchschnittliche Bestellwert ist der Umsatz geteilt durch die Zahl der Bestellungen. Ihn zu erhöhen ist oft einfacher und günstiger, als noch mehr neue Kundschaft zu gewinnen.


E

E-Commerce

Online-Handel von Produkten oder Dienstleistungen über Webshops. Ermöglicht automatisierte Verkäufe, Zahlungen und kundenorientierte Einkaufserlebnisse.


E-E-A-T

E-E-A-T steht für Erfahrung, Fachkenntnis, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Es ist keine Zahl und kein einzelner Wert, sondern beschreibt, woran Google gute Quellen erkennen will. Darauf einzahlen genannte Autoren, echte Referenzen und klare Kontaktangaben.


E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing ist die gezielte Kommunikation mit Interessent:innen und Kund:innen über E-Mail. Es eignet sich für Wissensvermittlung, Kundenbindung, Angebote und automatisierte Begleitung, setzt jedoch eine rechtmässige Einwilligung voraus.


E-Mail-Sequenz

Eine automatisierte E-Mail-Sequenz ist eine vorbereitete Reihe von Nachrichten, die durch ein bestimmtes Ereignis ausgelöst wird. Sie kann neue Kontakte begrüssen, Wissen vermitteln oder Interessent:innen schrittweise bis zu einer Anfrage begleiten.


E-Mail-Signatur

Die E-Mail-Signatur ist der feste Abschluss jeder geschäftlichen Nachricht mit Name, Funktion und Kontaktangaben. Sie ist einer der meistgesehenen Markenauftritte überhaupt und im Betrieb oft der uneinheitlichste.


Earned Media

Bezeichnet Reichweite, die ein Unternehmen durch andere gewinnt, wie Empfehlungen (Mundpropaganda), Rezensionen oder Shares in sozialen Medien.


eCH-0059

eCH-0059 ist der Schweizer Standard für barrierefreie Websites; er beruht auf den internationalen WCAG-Regeln. Im öffentlichen Sektor ist er verbindlich. Für private Unternehmen ist er freiwillig — Pflicht wird er, sobald sie sich um einen öffentlichen Auftrag bewerben.


Editorial Plan

Ein Editorial Plan (Redaktionsplan) legt fest, welche Inhalte über einen bestimmten Zeitraum erstellt und veröffentlicht werden – inklusive Themen, Formaten, Terminen und Verantwortlichkeiten. Er sorgt für einen roten Faden und stellt sicher, dass die Content-Produktion regelmässig und zielgerichtet abläuft.


Einstiegsangebot

Ein Einstiegsangebot ist eine kleine, günstige Leistung, mit der eine Zusammenarbeit beginnen kann, etwa eine Analyse oder ein Erstberatungspaket. Es senkt die Hürde und schafft Vertrauen für den grösseren Auftrag.


Einwandbehandlung

Einwandbehandlung ist der Umgang mit Bedenken wie «zu teuer» oder «wir haben schon jemanden». Die häufigsten Einwände lassen sich vorwegnehmen, etwa auf der Website oder in der Offerte.


Elevator Pitch

Ein Elevator Pitch ist die Kurzvorstellung eines Angebots in etwa dreissig Sekunden. Er beantwortet knapp, für wen man welches Problem löst, und sollte allen im Betrieb geläufig sein.


Emotionsanker

Ein Moment oder Detail, das Gefühle auslöst und Inhalte leichter merkbar macht.


Empathie

Empathie heisst, die Lage der Zielgruppe wirklich einzunehmen, mit ihren Sorgen und Zweifeln. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass eine Geschichte als zutreffend empfunden wird.


Empfehlungsmarketing

Empfehlungsmarketing heisst, zufriedene Kundschaft aktiv um Weiterempfehlungen und Bewertungen zu bitten. Für viele KMU ist es der wichtigste Weg zu neuen Aufträgen und kostet ausser Nachfragen nichts.


Empfohlene Option

Die empfohlene Option ist die Variante, die bei mehreren Angeboten hervorgehoben wird. Viele Menschen wählen sie, weil sie eine Entscheidung erspart; sie sollte deshalb ehrlich zur häufigsten Situation passen.


Employer Branding

Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke, um passende Mitarbeitende anzuziehen und langfristig zu halten. Zeigt klar, wofür Ihr Unternehmen steht und was es bietet.


Employer Value Proposition (EVP)

Die Employer Value Proposition ist das Versprechen an Mitarbeitende und Bewerbende: Was bietet dieser Arbeitgeber, das andere nicht bieten? Sie muss dem Alltag im Betrieb entsprechen, sonst kündigen die Neuen nach wenigen Monaten wieder.


Engagement

Engagement bezeichnet messbare Reaktionen auf digitale Inhalte, beispielsweise Likes, Kommentare, geteilte Beiträge, gespeicherte Inhalte oder Klicks. Es zeigt, ob ein Inhalt nicht nur gesehen wird, sondern bei der Zielgruppe eine Handlung auslöst.


Engagement Rate

Die Engagement Rate setzt Interaktionen mit der erreichten Zielgruppe oder Reichweite ins Verhältnis. Sie hilft dabei, die Relevanz von Social-Media-Inhalten unabhängig von der blossen Followerzahl zu beurteilen.


Engpass

Ein Engpass ist der Schritt im Ablauf, der am meisten bremst, etwa eine lange Antwortzeit auf Anfragen. Verbesserungen an allen anderen Stellen bringen wenig, solange er besteht.


Entscheider

Der Entscheider ist die Person, die am Ende zusagt. Im Geschäftskundenbereich ist sie oft nicht diejenige, die zuerst Kontakt aufnimmt, weshalb Unterlagen auch für Dritte verständlich sein müssen.


EPS

EPS ist ein älteres Dateiformat für Vektorgrafiken, das Druckereien und Beschriftungsbetriebe häufig verlangen. Ein Logo sollte deshalb neben SVG auch als EPS im Markenordner liegen.


Erfolgsmessung

Erfolgsmessung heisst, vor dem Start festzulegen, woran der Erfolg einer Massnahme erkannt wird. Wird das erst nachher überlegt, findet sich immer eine Zahl, die gut aussieht.


Erinnerungswert

Erinnerungswert beschreibt, ob etwas nach Tagen noch präsent ist. Geschichten haben ihn, Aufzählungen von Vorteilen praktisch nie.


Erklärvideo

Ein Erklärvideo stellt in ein bis zwei Minuten dar, wie etwas funktioniert. Es eignet sich besonders für erklärungsbedürftige Leistungen, bei denen Text an Grenzen stösst.


Erstgespräch

Das Erstgespräch ist der erste ausführliche Austausch mit einem Interessenten. Es dient dem Zuhören und Verstehen; wer dort bereits verkauft, erfährt zu wenig über den tatsächlichen Bedarf.


Erstkontakt

Der Erstkontakt ist die erste direkte Berührung mit einem Interessenten, etwa eine Anfrage oder ein Anruf. Wie schnell darauf reagiert wird, entscheidet oft mehr über den Auftrag als der Preis.


Erzählperspektive

Die Erzählperspektive legt fest, aus wessen Sicht erzählt wird: aus der des Unternehmens, einer einzelnen Person oder der Kundschaft. Die Wahl verändert die Wirkung stärker als jede Formulierung.


Erzählstrang

Ein Erzählstrang ist eine der Linien, die eine Geschichte verfolgt. Mehr als zwei überfordern kurze Formate; im Zweifel gehört jeder Strang in einen eigenen Beitrag.


EU AI Act

Der EU AI Act ist die KI-Verordnung der Europäischen Union. Sie unterscheidet zwischen Anbietern eines KI-Systems und Unternehmen, die es einsetzen, und knüpft daran unterschiedliche Pflichten. Für Schweizer KMU gilt sie nur bei Bezug zum EU-Markt; rein national tätige Betriebe sind nicht erfasst.


European Accessibility Act

Der European Accessibility Act ist die EU-Regelung zur Barrierefreiheit digitaler Produkte und Dienstleistungen. Sie betrifft auch Schweizer Unternehmen, die Online-Shops oder digitale Dienste für Kundinnen und Kunden in der EU anbieten.


Event-Marketing

Event-Marketing nutzt Anlässe wie einen Tag der offenen Tür oder eine Kundenveranstaltung. Der Wert entsteht durch persönliche Begegnungen, die sich online nicht ersetzen lassen.


Event-Tracking

Beim Event-Tracking werden einzelne Handlungen auf der Website gemessen, etwa Klicks auf eine Telefonnummer oder das Absenden eines Formulars. Erst dadurch wird sichtbar, was ein Websitebesuch konkret gebracht hat.


Evergreen Content

Evergreen Content sind Inhalte, die über einen langen Zeitraum relevant und nützlich bleiben. Ratgeber, Grundlagenartikel und häufig gestellte Fragen können kontinuierlich über Suchmaschinen gefunden und mehrfach verwendet werden.


Exit-Intent

Ein Exit-Intent-Hinweis erscheint, wenn jemand die Seite verlassen will. Sinnvoll ist er nur mit einem echten Angebot, etwa einer Checkliste; als blosser Bleibe-Aufruf wirkt er aufdringlich.


F

Facebook

Eine Plattform, auf der Menschen Inhalte teilen und Unternehmen Zielgruppen erreichen.


Facebook-Gruppe

Eine Facebook-Gruppe ist ein geschützter oder öffentlicher Bereich für den Austausch zu einem gemeinsamen Thema. Unternehmen können damit eine Community aufbauen, Fragen beantworten und die Bindung zu Kund:innen vertiefen.


Fachartikel

Ein Fachartikel behandelt ein Thema vertieft für ein fachkundiges Publikum, meist in einer Branchenzeitschrift. Er zahlt stark auf Ansehen in der eigenen Branche ein.


Fahrzeugbeschriftung

Die Fahrzeugbeschriftung bringt den Auftritt auf Lieferwagen und Firmenautos. Da sie meist in Fahrt und aus Distanz wahrgenommen wird, zählen wenige grosse Angaben mehr als eine vollständige Leistungsliste.


Faktencheck

Ein Faktencheck prüft Zahlen, Namen und Behauptungen vor der Veröffentlichung. Er ist bei Beiträgen mit KI-Unterstützung besonders wichtig, weil dort falsche Angaben sehr überzeugend formuliert sein können.


FAQ

Sammlung häufig gestellter Fragen und Antworten, die Nutzenden hilft, schnell Informationen zu finden und Barrieren in der Kommunikation zu reduzieren.


Farbfehlsichtigkeit

Farbfehlsichtigkeit betrifft etwa acht Prozent der Männer, meist als Rot-Grün-Schwäche. Eine Information darf deshalb nie allein über die Farbe laufen: Ein rot markiertes Pflichtfeld braucht zusätzlich einen Text oder ein Symbol, sonst bleibt der Hinweis für diese Personen unsichtbar.


Farbpalette

Eine Farbpalette ist die festgelegte Auswahl von Haupt-, Zusatz- und Funktionsfarben einer Marke. Sie schafft visuelle Ordnung und stellt sicher, dass Anwendungen konsistent gestaltet werden können.


Farbpsychologie

Die Farbpsychologie beschäftigt sich damit, welche Gefühle Farben auslösen. Die Wirkung hängt aber stark von Kultur, Branche und Zusammenhang ab, weshalb Farbwahl nie allein auf allgemeinen Zuschreibungen beruhen sollte.


Farbraum

Ein Farbraum legt fest, welche Farben ein Gerät oder ein Druckverfahren überhaupt darstellen kann. Wird eine Datei im falschen Farbraum abgegeben, verschieben sich Farben beim Druck sichtbar.


Farbsystem

Ein Farbsystem legt fest, welche Farben eine Marke verwendet und wofür: Hauptfarbe, Zweitfarben, Farben für Flächen, Text und Hinweise. Dazu gehören die genauen Werte für Bildschirm und Druck, damit dieselbe Farbe überall gleich erscheint.


Farbwelt

Die Farbwelt umfasst die Farben und Farbkombinationen, die den Charakter einer Marke prägen. Farben lösen Assoziationen aus und unterstützen Wiedererkennung, sollten aber auch hinsichtlich Kontrast und Barrierefreiheit funktionieren.


Favicon

Das Favicon ist das kleine Symbol, das im Browser-Tab, in den Lesezeichen und im Verlauf neben dem Seitentitel erscheint. Meist ist es eine vereinfachte Form des Logos und stärkt die Wiedererkennung.


Featured Snippet

Ein Featured Snippet ist die hervorgehobene Antwortbox zuoberst bei Google, die einen Abschnitt aus einer Website direkt anzeigt. Wer dort steht, gewinnt Aufmerksamkeit, verliert aber manchmal den Klick, weil die Antwort schon zu lesen ist.


Feed

Chronologisch oder algorithmisch sortierte Übersicht aller veröffentlichten Beiträge einer Plattform.


Figma

Figma ist ein Programm für Bildschirmgestaltung, das im Browser läuft. Mehrere Personen können gleichzeitig darin arbeiten, und Auftraggebende können Entwürfe über einen Link ansehen und kommentieren, ohne selbst Software zu installieren.


Filterfunktion

Eine Filterfunktion erlaubt es, eine grosse Auswahl nach Merkmalen wie Preis, Grösse oder Kategorie einzugrenzen. Sie verkürzt den Weg zum passenden Angebot spürbar.


Firewall

Eine Firewall ist eine Schutzbarriere zwischen Netzwerk (oder Computer) und dem Internet, die den Datenverkehr kontrolliert und filtert.


Firmenlegende

Eine Firmenlegende ist eine Geschichte, die im Betrieb weitererzählt wird, etwa der erste grosse Auftrag oder ein durchgearbeitetes Wochenende. Sie prägt die Kultur nach innen und lässt sich oft auch nach aussen erzählen.


First-Party Data

First-Party Data sind Daten, die ein Unternehmen selbst über seine Kundschaft sammelt: Bestellungen, Newsletter-Anmeldungen, Verhalten auf der eigenen Website. Sie gehören dem Unternehmen und sind verlässlicher als zugekaufte Daten.


First-Party-Cookie

Ein First-Party-Cookie wird von der besuchten Website selbst gesetzt, ein Third-Party-Cookie von einem fremden Anbieter. Das sagt nur, woher der Cookie stammt — nicht, ob er nötig ist. Ob eine Einwilligung gebraucht wird, hängt vom Zweck ab: Ein Warenkorb funktioniert ohne, Analyse und Werbung nicht.


Fliesstext

Der Fliesstext ist der eigentliche Lesetext zwischen den Überschriften. Kurze Sätze, ein Gedanke pro Absatz und wenige Fremdwörter machen ihn zugänglich.


Fokus-Indikator

Der Fokus-Indikator ist der sichtbare Rahmen, der zeigt, welches Element gerade angewählt ist, wenn jemand sich mit der Tastatur statt mit der Maus durch eine Seite bewegt. Wird er aus gestalterischen Gründen entfernt, weiss diese Person nicht mehr, wo sie ist.


Fokus-Keyword

Das Fokus-Keyword ist der Suchbegriff, an dem man sich beim Schreiben einer Seite ausrichtet. Es ist eine Hilfe für die Redaktion, keine technische Einstellung: Eine gute Seite wird ohnehin für viele verwandte Suchanfragen gefunden.


Fokusgruppe

Eine Fokusgruppe ist eine moderierte Gesprächsrunde mit wenigen Personen aus der Zielgruppe. Sie liefert Begründungen und Zwischentöne, die in Zahlen nicht sichtbar werden.


Follower

Follower sind Personen, die einem Konto folgen und dessen Beiträge angezeigt bekommen können. Ihre Zahl sagt wenig aus; entscheidend ist, wie viele davon tatsächlich reagieren.


Footer

Der Footer ist der Bereich ganz unten auf jeder Seite einer Website. Er enthält üblicherweise Kontaktangaben, Impressum, Datenschutzerklärung, Öffnungszeiten und wichtige Links und wird von Besuchenden gezielt dort gesucht.


Formatmix

Mischung verschiedener Inhaltsformate wie Text, Video oder Grafik. Sorgt für Abwechslung und spricht unterschiedliche Bedürfnisse an.


Formular

Ein Formular ist ein Eingabefeld-Bereich, über den Besucherinnen und Besucher Kontakt aufnehmen, sich anmelden oder eine Offerte anfordern. Je kürzer und verständlicher es ist, desto mehr Anfragen kommen tatsächlich an.


Formularabbruch

Ein Formularabbruch liegt vor, wenn jemand mit dem Ausfüllen beginnt, es aber nicht absendet. Wo genau abgebrochen wird, verrät fast immer ein zu persönliches oder unklares Feld.


Formularbeschriftung

Eine Formularbeschriftung ist der dauerhaft sichtbare Name über oder neben einem Eingabefeld, technisch mit dem Feld verknüpft. Ein blasser Hinweis im Feld selbst ersetzt sie nicht: Er verschwindet beim Tippen, und Vorleseprogramme geben ihn je nach Gerät unterschiedlich oder gar nicht wieder.


Formularvalidierung

Die Formularvalidierung prüft Eingaben noch vor dem Absenden, etwa ob eine E-Mail-Adresse vollständig ist. Verständliche Fehlermeldungen direkt beim betroffenen Feld verhindern Abbrüche.


Fortschrittsanzeige

Eine Fortschrittsanzeige zeigt, wie viele Schritte noch folgen. Sie macht den Aufwand absehbar und verhindert Abbrüche mitten im Vorgang.


Freebie

Ein Freebie ist ein kostenloser Inhalt oder kleiner Service, der einer Zielgruppe einen konkreten Nutzen bietet. Im Funnel wird es häufig eingesetzt, um Interesse zu vertiefen oder im Austausch gegen eine Einwilligung Kontaktdaten zu gewinnen.


Freelancer

Ein Freelancer ist eine selbstständige Fachperson, die einzelne Aufgaben übernimmt, etwa Texte, Fotografie oder Gestaltung. Das ist oft günstiger und direkter als eine Agentur, dafür braucht es jemanden im Unternehmen, der die Beteiligten koordiniert.


Freigaberegeln

Freigaberegeln halten fest, wer im Betrieb etwas veröffentlichen darf und wer vorher zustimmen muss. Sie sollen Tempo ermöglichen und nicht bremsen, weshalb wenige klare Regeln besser sind als eine lange Kette.


Freisteller

Ein Freisteller ist ein Bild, bei dem der Hintergrund entfernt wurde, sodass nur das Motiv bleibt. Freisteller lassen sich flexibel auf Farbflächen platzieren und wirken auf Produktseiten besonders aufgeräumt.


Frequenz

Die Frequenz gibt an, wie oft dieselbe Person eine Anzeige gesehen hat. Ab einer gewissen Zahl von Wiederholungen sinkt die Wirkung und die Anzeige beginnt zu stören.


Frontend

Das Frontend ist der sichtbare Teil einer Website, den Besucherinnen und Besucher im Browser vor sich haben und bedienen: Texte, Bilder, Menüs und Schaltflächen. Es ist das Gegenstück zum Backend, in dem diese Inhalte verwaltet werden.


FTP

FTP ist ein Verfahren, um Dateien direkt auf den Webserver zu übertragen. Verwendet werden sollte heute die verschlüsselte Variante SFTP, da einfaches FTP Zugangsdaten unverschlüsselt überträgt.


Funnel

Ein Funnel ist ein strukturierter Prozess, der Interessent:innen vom ersten Kontakt bis zu einer gewünschten Handlung begleitet. Die trichterförmige Darstellung macht sichtbar, dass in jeder Phase ein Teil der Personen abspringt und wo Optimierung nötig ist.


Funnel-Phase

Eine Funnel-Phase beschreibt einen Abschnitt im Weg von der ersten Aufmerksamkeit bis zum Abschluss. Typische Phasen sind Awareness, Consideration, Decision und Action, für die jeweils andere Inhalte und Handlungsaufforderungen sinnvoll sind.


G

Gastbeitrag

Ein Gastbeitrag ist ein Fachartikel, den jemand auf einer fremden Website veröffentlicht. Er bringt Reichweite bei einem neuen Publikum und meist einen Link, sofern der Inhalt echten Nutzen stiftet und nicht als Werbung daherkommt.


Gastbestellung

Bei einer Gastbestellung kann ohne Kontoeröffnung eingekauft werden. Sie senkt die Hürde beim Erstkauf deutlich und reduziert Abbrüche im Bestellablauf.


Gebot

Ein Gebot ist der Betrag, den man höchstens für einen Klick oder eine Einblendung zu zahlen bereit ist. Es bestimmt zusammen mit der Qualität der Anzeige, ob und wo sie erscheint.


Gebotsstrategie

Die Gebotsstrategie legt fest, ob die Plattform die Gebote automatisch setzt oder ob man sie selbst bestimmt. Automatische Strategien brauchen genügend Daten, sonst geben sie Geld aus, ohne dazuzulernen.


Gelbe Seiten


Gelbe Seiten ist ein Online-Branchen- und Telefonverzeichnis, in dem Unternehmen, Dienstleister und ihre Kontaktdaten nach Kategorien und Regionen gefunden werden können. In der Schweiz sind beispielsweise local.ch und search.ch solche Verzeichnisse.


Generative Engine Optimization (GEO)

Generative Engine Optimization, kurz GEO, ist die Arbeit daran, dass KI-Dienste wie ChatGPT oder Perplexity ein Unternehmen in ihren Antworten nennen. Anders als bei Google zählt dabei stark, was auf fremden Seiten über das Unternehmen steht.


Generative KI

Generative KI bezeichnet Programme, die neue Inhalte erzeugen: Texte, Bilder, Ton oder Video. Sie erfinden dabei plausibel klingende Angaben, weshalb jedes Ergebnis vor der Veröffentlichung inhaltlich geprüft werden muss.


Geotargeting

Geotargeting ist die geografische Eingrenzung einer digitalen Werbekampagne. Anzeigen können damit gezielt in bestimmten Ländern, Regionen, Orten oder Umkreisen ausgespielt werden.


Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell beschreibt, womit ein Unternehmen sein Geld verdient: was es anbietet, an wen, über welchen Weg und mit welcher Kostenstruktur. Marketing kann ein schwaches Geschäftsmodell nicht ausgleichen.


Gestaltungselemente

Gestaltungselemente sind kleine Formen oder Muster, die Ihren Auftritt besonders machen. Sie geben Ihrer Marke einen eigenen Stil.


Gestaltungsgesetze

Gestaltungsgesetze beschreiben, wie das Auge Dinge automatisch gruppiert: Was nah beieinander steht oder gleich aussieht, wird als zusammengehörig gelesen. Deshalb wirkt eine Seite mit sauberen Abständen geordnet, bevor man ein einziges Wort gelesen hat.


Gestaltungsraster

Ein Gestaltungsraster ist ein unsichtbares Liniengerüst, an dem Texte und Bilder ausgerichtet werden. Es sorgt dafür, dass verschiedene Seiten oder Vorlagen zusammengehörig wirken, ohne dass jede einzeln entworfen werden muss.


Glaubwürdigkeit

Glaubwürdigkeit entsteht, wenn Aussage und Erfahrung übereinstimmen. Sie lässt sich nicht behaupten, sondern nur durch Belege, Beispiele und eingehaltene Zusagen aufbauen.


Glossar

Ein Glossar erklärt die Fachbegriffe eines Themengebiets in verständlicher Sprache. Es hilft der Kundschaft beim Verstehen und macht ein Unternehmen bei erklärenden Suchanfragen auffindbar.


Go-to-Market-Strategie

Eine Go-to-Market-Strategie legt fest, wie ein neues Angebot auf den Markt kommt: an wen es sich richtet, über welche Kanäle es verkauft wird, zu welchem Preis und mit welcher Botschaft. Sie wird vor dem Start festgehalten, nicht danach.


Golden Circle

Der Golden Circle ist ein Denkmodell mit drei Fragen: Warum gibt es uns, wie arbeiten wir, was bieten wir an. Der Gedanke dahinter ist, mit dem Warum zu beginnen, weil Menschen sich eher mit einer Haltung verbinden als mit einer Leistungsliste.


Goldener Schnitt

Der Goldene Schnitt ist ein spezielles Teilungsverhältnis von zwei Größen, das vom Menschen als besonders harmonisch und ästhetisch empfunden wird.


Google

Eine Suchmaschine, die hilft, Informationen zu finden und Firmen sichtbar zu machen.


Google Ads

Google Ads ist die Werbeplattform von Google für bezahlte Anzeigen in der Suche, auf Websites, in Apps und auf YouTube. Unternehmen können Zielgruppen, Suchbegriffe, Regionen, Budgets und Kampagnenziele gezielt festlegen.


Google Analytics

Ein Tool, das zeigt, wie viele Menschen Ihre Website besuchen und was sie dort tun. Es hilft Ihnen, Ihre Zielgruppe besser zu verstehen.


Google Business Profile / Google Unternehmensprofil

Das Google Unternehmensprofil, englisch Google Business Profile, ist der kostenlose Firmeneintrag für die Google-Suche und für Google Maps. Früher hiess es Google My Business, davor Google Places. Ein vollständiges, gepflegtes Profil mit Adresse, Öffnungszeiten, Leistungen und Bewertungen ist einer der stärksten Hebel für die lokale Auffindbarkeit.


Google Discover

Google Discover ist der Inhaltsstrom auf dem Handy, der Beiträge nach den Interessen einer Person anzeigt, ohne dass jemand danach gesucht hat. Ausgespielt werden häufig aktuelle Themen, aber auch ältere Beiträge, wenn sie zum Interesse passen.


Google Display

Google-Display-Anzeigen (Display Ads) sind visuelle Werbebanner auf externen Websites, Apps oder Google-Diensten wie YouTube und Gmail, die im Gegensatz zur Google-Suche nicht bei gezielten Suchanfragen, sondern im Umfeld passender Webseiten eingeblendet werden.


Google Maps

Google Maps ist ein Karten- und Suchdienst, der Orte, Routen und lokale Unternehmen anzeigt. Für regional tätige KMU ist ein korrekter Unternehmenseintrag wichtig, um bei ortsbezogenen Suchanfragen sichtbar zu werden.


Google PageSpeed Insights

Google PageSpeed Insights ist ein kostenloses Analysewerkzeug für die Lade- und Nutzungserfahrung einer Webseite. Es zeigt Messwerte und technische Empfehlungen für mobile Geräte und Desktop-Computer.


Google Search Console

Die Google Search Console ist ein kostenloses Werkzeug zur Überwachung der Sichtbarkeit einer Website in der Google-Suche. Sie zeigt unter anderem Suchanfragen, Klicks, Impressionen, Indexierungsprobleme und technische Hinweise.


Google Tag Manager

Der Google Tag Manager ist ein Werkzeug, um Mess- und Werbecodes zentral zu verwalten, ohne den Website-Code jedes Mal anzupassen. Er vereinfacht die Pflege, muss aber datenschutzkonform eingerichtet werden.


Google Trends

Google Trends zeigt, wie sich das relative Suchinteresse an Begriffen im Zeitverlauf und nach Region entwickelt. Das Werkzeug unterstützt die Themenrecherche, ersetzt aber keine genaue Angabe des absoluten Suchvolumens.


Google-Ranking

Die Position Ihrer Website in den Google-Ergebnissen. Je höher sie ist, desto mehr Besucher erhalten Sie.


Google-Rezensionen

Google-Rezensionen sind die Bewertungen, die im Unternehmensprofil und in der Kartenansicht erscheinen. Anzahl, Durchschnitt und Aktualität beeinflussen sowohl die lokale Platzierung als auch die Entscheidung der Suchenden.


Googlebot

Der Googlebot ist das Programm, mit dem Google Websites besucht und ihre Inhalte einliest. Wie oft er vorbeikommt, hängt davon ab, wie häufig sich eine Seite ändert und wie wichtig Google sie einschätzt.


Gründungsgeschichte

Die Gründungsgeschichte erzählt, warum es ein Unternehmen gibt und was am Anfang stand. Sie ist meist die einzige Geschichte, die kein Mitbewerber kopieren kann.


Guerilla-Marketing

Guerilla-Marketing sind ungewöhnliche, auffällige Aktionen mit kleinem Budget. Sie leben von der Überraschung und davon, dass darüber gesprochen wird, und passen nicht zu jeder Marke.


Gütesiegel

Ein Gütesiegel ist ein geprüftes Zeichen auf einer Website, etwa für Datensicherheit, Qualität oder faire Zahlungsabwicklung. Es senkt Unsicherheit, sollte aber nur verwendet werden, wenn die Zertifizierung tatsächlich besteht.


H

H1-Überschrift

Die H1 ist die wichtigste inhaltliche Überschrift einer Webseite. Sie sollte das Hauptthema klar benennen und in einer logisch aufgebauten Überschriftenstruktur an oberster Stelle stehen.


Handlungsbogen

Die Struktur einer Geschichte vom Anfang bis zum Ende, damit Inhalte logisch und spannend wirken.


Hashtag

Ein Hashtag ist ein mit # markiertes Schlagwort in sozialen Netzwerken. Er ordnet Beiträge thematisch ein und kann ihre Auffindbarkeit unterstützen, sollte aber relevant und plattformspezifisch eingesetzt werden.


Header

Der Header ist der obere Bereich einer Website mit Logo, Hauptnavigation und oft einem Kontaktbutton. Er erscheint auf allen Seiten gleich und dient als feste Orientierung.


Headless Browser

Ein Headless Browser ist ein Browser ohne sichtbare Oberfläche, der Websites automatisiert aufruft. Eingesetzt wird er für technische Tests, Screenshots und die Prüfung, ob eine Seite für Suchmaschinen korrekt lädt.


Headless CMS

Ein Headless CMS verwaltet nur die Inhalte und liefert sie über eine Schnittstelle aus, ohne die Darstellung vorzugeben. So lassen sich dieselben Inhalte gleichzeitig auf Website, App und weiteren Kanälen ausspielen.


Headline

Die Headline ist die Hauptüberschrift eines Textes. Sie entscheidet darüber, ob überhaupt weitergelesen wird, und sollte den Nutzen benennen statt nur das Thema anzukündigen.


Heatmap

Eine Heatmap zeigt farblich, wo auf einer Seite geklickt, bewegt und gescrollt wird. Sie macht auf einen Blick sichtbar, welche Elemente Aufmerksamkeit bekommen und welche übersehen werden.


Heldenreise

Die Heldenreise ist ein bekanntes Erzählmuster, bei dem eine Hauptfigur ein Problem erkennt, Unterstützung erhält und eine Veränderung durchläuft. Im Marketing ist meist die Kundin oder der Kunde die Hauptfigur, während das Unternehmen als hilfreicher Begleiter auftritt.


Hero-Bereich

Der Hero-Bereich ist der grosse erste Abschnitt einer Seite mit Bild oder Video, Titel und Handlungsaufruf. Er beantwortet in wenigen Sekunden, worum es geht und für wen das Angebot gedacht ist.


HEX

HEX ist die Schreibweise für Bildschirmfarben, ein sechsstelliger Code nach einem Rautezeichen, zum Beispiel #E30613. Der Code legt die Farbe eindeutig fest, sodass alle Beteiligten dieselbe verwenden. Wie sie am Ende aussieht, hängt trotzdem vom Bildschirm ab — und für den Druck braucht es andere Angaben.


Highlights

Highlights sind gespeicherte Stories, die dauerhaft im Profil bleiben. Sie eignen sich, um wiederkehrende Themen wie Leistungen, Team oder häufige Fragen griffbereit zu halten.


Hochglanz-Marketing

Marketingform mit besonders stark inszenierten, perfekten Darstellungen, die Produkte oder Marken visuell hochwertig präsentieren.


Homepage

Die Homepage ist die Startseite einer Website, also die Seite unter der Hauptadresse. Umgangssprachlich wird damit oft die ganze Website gemeint, was zu Missverständnissen führt: Eine Website hat viele Seiten, aber nur eine Homepage.


Hook

Ein Hook ist der aufmerksamkeitsstarke Einstieg in einen Inhalt oder eine Geschichte. Er weckt Neugier, benennt ein relevantes Problem oder verspricht einen Nutzen, damit die Zielgruppe weiterlesen oder weiterschauen möchte.


Hosting

Hosting bezeichnet die technische Bereitstellung einer Website auf einem mit dem Internet verbundenen Server. Qualität, Sicherheit und Leistung des Hostings beeinflussen Verfügbarkeit, Ladezeit und Stabilität der Website.


Hover-Effekt

Ein Hover-Effekt ist eine sichtbare Reaktion, wenn der Mauszeiger über ein Element fährt, etwa ein Farbwechsel. Er signalisiert Klickbarkeit, funktioniert auf Touchgeräten allerdings nicht.


hreflang

hreflang ist eine technische Angabe im Seitencode, die Suchmaschinen mitteilt, für welche Sprache oder Region eine Seitenversion gedacht ist. Mehrsprachige Schweizer Websites vermeiden damit, dass die falsche Sprachversion angezeigt wird.


HTML

Grundsprache für den strukturellen Aufbau von Webseiten. Definiert Inhalte wie Texte, Bilder und Elemente, damit Browser diese korrekt darstellen.


HTTP

HTTP ist das grundlegende Protokoll zur Übertragung von Webseiten zwischen Server und Browser. Im Unterschied zu HTTPS überträgt es Daten ohne die durch TLS geschützte Verschlüsselung.


HTTPS

HTTPS ist die verschlüsselte Variante des Web-Protokolls HTTP. Es schützt die Übertragung zwischen Browser und Website und wird in der Adresszeile durch https:// und meist ein Schloss-Symbol erkennbar.


Humor

Humor macht Inhalte zugänglicher und teilbarer. Er muss zur Marke und zur Branche passen und darf nie auf Kosten der Kundschaft gehen, sonst kippt die Wirkung ins Gegenteil.


I

Icons

Icons sind kleine Symbole, die Inhalte schnell und einfach erklären. Sie erleichtern die Orientierung.


Identifikation

Identifikation entsteht, wenn jemand beim Lesen denkt: Genau so geht es mir auch. Sie ist der Moment, in dem aus einem Text eine Verbindung wird.


Identifikationsfigur

Eine Identifikationsfigur ist eine Person in der Geschichte, in der sich die Zielgruppe wiedererkennt. Je näher deren Ausgangslage an der eigenen liegt, desto stärker wirkt die Erzählung.


iframe

Ein iframe bettet eine fremde Seite in die eigene ein, zum Beispiel eine Karte, ein Video oder ein Buchungstool. Solche Einbindungen können Daten an Dritte übertragen und müssen deshalb datenschutzrechtlich berücksichtigt werden.


IGE

IGE ist das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum. Dort können Sie Ihr Logo oder Ihre Marke schützen lassen.


IGTV (Instagram TV)

IGTV war Instagrams früheres Format für längere Videos. Es wurde 2021 mit dem normalen Instagram-Videoformat zusammengeführt und 2022 vollständig eingestellt.


Ikonografie

Ikonografie ist die Gesamtheit der Symbole einer Marke und die Regeln dahinter: gleiche Strichstärke, gleicher Detailgrad, gleiche Formensprache. Einzeln zusammengesuchte Icons fallen sofort auf und lassen einen Auftritt zusammengewürfelt wirken.


Illustration

Eine Illustration ist eine gezeichnete Darstellung anstelle eines Fotos. Sie eignet sich, um Abstraktes zu zeigen, und verleiht einem Auftritt eine eigene Handschrift, sofern sie durchgehend im selben Stil gehalten ist.


Illustrator

Illustrator ist das Programm für Vektorgrafiken und damit der richtige Ort für Logos, Symbole und Illustrationen. Was dort entsteht, lässt sich beliebig vergrössern, von der Visitenkarte bis zur Fahrzeugbeschriftung.


Imagefilm

Ein Imagefilm zeigt ein Unternehmen als Ganzes: Menschen, Haltung, Arbeitsweise. Er wirkt vor allem dann, wenn echte Mitarbeitende auftreten statt gestellter Szenen.


Impression(s)

Impressions zählen, wie oft ein Inhalt oder eine Anzeige auf einem Bildschirm eingeblendet wird. Die Kennzahl misst Sichtkontakte, sagt allein aber noch nichts darüber aus, ob der Inhalt bewusst wahrgenommen oder angeklickt wurde.


Impressum

Das Impressum nennt, wer hinter einer Website steht. In der Schweiz ist es Pflicht, sobald über die Seite Waren oder Dienstleistungen angeboten werden — was auf fast jede Firmenwebsite zutrifft. Verlangt sind der vollständige Firmenname mit Rechtsform, eine physische Adresse (ein Postfach genügt nicht) und eine E-Mail-Adresse.


Impressumspflicht

Auch auf Plattformprofilen müssen Unternehmen erkennbar sein. In der Schweiz verlangt das Gesetz die Angaben dort, wo Waren oder Dienstleistungen angeboten werden — was auf Firmenprofile meist zutrifft. In der Regel genügt ein deutlich sichtbarer Verweis auf das Impressum der eigenen Website.


Inbound Marketing

Beim Inbound Marketing kommt die Kundschaft von selbst, angezogen durch hilfreiche Inhalte, gute Auffindbarkeit und Empfehlungen. Es wirkt langsamer als Werbung, dafür nachhaltiger.


Incrementality Testing

Beim Incrementality Testing wird die Werbung für einen Teil der Zielgruppe bewusst abgeschaltet und mit dem Rest verglichen. So zeigt sich, wie viele Abschlüsse die Werbung wirklich zusätzlich gebracht hat und nicht nur solche, die ohnehin gekommen wären.


InDesign

InDesign ist das Programm für mehrseitige Druckerzeugnisse wie Broschüren, Kataloge und Geschäftsberichte. Es verbindet Texte und Bilder in einem Seitenaufbau und erzeugt die druckfertige Datei für die Druckerei.


Index-Abdeckung

Der Bericht zur Seitenindexierung zeigt in der Google Search Console, welche Seiten aufgenommen wurden und welche nicht, samt Grund. Er ist der erste Ort, an dem man nachschaut, wenn eine Seite in der Suche nicht auftaucht.


Indexierung

Indexierung bedeutet, dass eine Suchmaschine eine gefundene Webseite in ihren Suchindex aufnimmt. Nur indexierte Seiten können grundsätzlich in den organischen Suchergebnissen erscheinen.


Influencer

Influencer ist eine Person, die in sozialen Netzwerken wie Instagram, TikTok oder YouTube eine grosse Reichweite und viele Anhänger (Follower) hat. Das Wort kommt von dem englischen Verb to influence, was „beeinflussen“ bedeutet.


Influencer Marketing

Influencer Marketing ist die Zusammenarbeit einer Marke mit Personen, die eine relevante Community und glaubwürdigen Einfluss besitzen. Entscheidend sind die Passung zur Zielgruppe, transparente Kennzeichnung und eine authentische Umsetzung.


Infografik

Eine Infografik stellt Daten, Zusammenhänge oder Abläufe visuell und stark verdichtet dar. Sie erleichtert das Verständnis komplexer Informationen und lässt sich gut auf Websites und sozialen Medien teilen.


Informationsarchitektur

Die Informationsarchitektur legt fest, wie Inhalte einer Website gegliedert, benannt und miteinander verbunden sind. Sie entscheidet massgeblich darüber, ob Besuchende finden, wonach sie suchen.


Inserat

Ein Inserat ist eine Anzeige in einer Zeitung oder Fachzeitschrift. In lokalen und Fachmedien erreicht es Zielgruppen, die online schwer zu fassen sind, lässt sich in der Wirkung aber kaum messen.


Insights

Insights sind die Auswertungen, die eine Plattform selbst bereitstellt: Reichweite, Interaktionen, Herkunft der Zuschauenden. Sie sind kostenlos und für die meisten KMU als Grundlage ausreichend.


Instagram

Ein visueller Kanal, der vor allem mit Fotos, Videos und Stories arbeitet.


Interaction Design

Interaction Design legt fest, wie eine Website oder App auf Bedienung reagiert: was beim Klicken passiert, wie ein Ladevorgang angezeigt wird, welche Rückmeldung ein abgeschicktes Formular gibt. Es geht um das Verhalten der Oberfläche, nicht um ihr Aussehen.


Interaktiver Content

Interaktiver Content fordert Nutzer:innen zu einer aktiven Eingabe oder Auswahl auf. Rechner, Quizze, Umfragen und Bedarfstools bieten unmittelbaren Nutzen und können zugleich wertvolle Hinweise auf Interessen liefern.


Interessen-Targeting

Beim Interessen-Targeting werden Anzeigen Menschen gezeigt, die sich laut Plattform für bestimmte Themen interessieren. Die Zuordnung beruht auf dem beobachteten Verhalten und ist deshalb nur ungefähr richtig.


Interne Kommunikation

Interne Kommunikation informiert die Mitarbeitenden über Vorhaben und Botschaften. Wer eine Kampagne startet, ohne das eigene Team vorher zu informieren, verliert die glaubwürdigsten Botschafter.


Interne Markenführung

Interne Markenführung sorgt dafür, dass die Marke zuerst im eigenen Betrieb gelebt wird. Was am Telefon oder auf der Baustelle geschieht, prägt das Bild stärker als jede Kampagne.


Interne Verlinkung

Interne Verlinkung verbindet Seiten innerhalb derselben Website miteinander. Sie unterstützt die Navigation, verteilt thematische Relevanz und hilft Suchmaschinen, Inhalte zu finden und einzuordnen.


Interview

Ein Interview gibt Wissen im Frage-Antwort-Format wieder. Es ist mit wenig Aufwand erstellt, wirkt persönlich und lässt sich gut in kürzere Beiträge zerlegen.


IP-Anonymisierung

Bei der IP-Anonymisierung wird die Adresse des Geräts vor der Speicherung gekürzt. Das senkt das Risiko, dass jemand erkannt wird, hebt den Personenbezug aber nicht sicher auf — zusammen mit anderen Angaben kann eine Person weiterhin bestimmbar sein.


J

Jahresplanung

Die Jahresplanung legt fest, welche Marketingmassnahmen wann stattfinden und was sie kosten dürfen. Sie sollte Raum für Unvorhergesehenes lassen, statt das Budget von Januar an vollständig zu verplanen.


JavaScript

JavaScript ist eine Programmiersprache, die eine Website interaktiv macht, etwa für Bildergalerien, Filter oder Formularprüfungen. Zu viele oder schlecht eingebundene Skripte bremsen die Ladezeit spürbar.


Jobs to Be Done (JTBD)

Jobs to Be Done ist eine Denkweise, die fragt: Welche Aufgabe erledigt die Kundschaft mit meinem Produkt? Wer eine Bohrmaschine kauft, will kein Werkzeug, sondern ein Loch in der Wand. Diese Sicht führt zu Botschaften, die den tatsächlichen Anlass treffen.


K

Kaltakquise

Kaltakquise ist die Kontaktaufnahme mit Personen, die noch keine Beziehung zum Unternehmen haben. In der Schweiz gelten je nach Kanal andere Regeln: Werbe-E-Mails brauchen eine Einwilligung, ausser es besteht eine laufende Kundenbeziehung; Werbeanrufe an Telefonbucheinträge mit Sternchen sind unzulässig.


Kampagne

Eine Kampagne ist eine zeitlich und inhaltlich abgestimmte Reihe von Marketingmassnahmen mit einem klaren Ziel. Sie verbindet Botschaft, Zielgruppe, Kanäle, Budget, Termine und Erfolgsmessung.


Kampagnenstruktur

Die Kampagnenstruktur ist der Aufbau eines Werbekontos: Kampagnen für die grossen Ziele, darunter Gruppen für einzelne Themen, darin die Anzeigen. Eine saubere Struktur macht später erkennbar, was funktioniert und was nicht.


Kampagnenziel

Das Kampagnenziel legt fest, worauf eine Werbekampagne ausgerichtet ist: mehr Bekanntheit, mehr Websitebesuche oder mehr Anfragen. Die Plattform spielt die Anzeigen danach völlig unterschiedlich aus, deshalb ist diese Wahl die wichtigste überhaupt.


Kanal-Audit

Bei einem Kanal-Audit werden Profil, bisherige Beiträge und Zahlen systematisch durchgesehen. Es zeigt, welche Themen und Formate wirklich funktionieren, statt nach Gefühl weiterzumachen.


Kanalstrategie

Planung, welche Kanäle genutzt werden und wie sie zusammenwirken. Hilft, Ressourcen gezielt einzusetzen und Wirkung zu steigern.


Karussell-Post

Ein Karussell-Post ist ein Social-Media-Beitrag mit mehreren horizontal durchblätterbaren Seiten. Er eignet sich für strukturierte Erklärungen, Prozesse, Listen oder eine Geschichte in mehreren Schritten.


Kaufabsicht

Die Kaufabsicht beschreibt, wie wahrscheinlich oder konkret eine Person den Erwerb eines Produkts oder einer Dienstleistung erwägt. Suchverhalten, betrachtete Inhalte und bisherige Interaktionen können Hinweise darauf geben, ersetzen aber keine sichere Vorhersage.


Kaufkriterien

Kaufkriterien sind die Punkte, nach denen sich jemand entscheidet, etwa Preis, Termin, Nähe, Erfahrung oder Sympathie. Sie zu kennen bestimmt, welche Argumente überhaupt in die Werbung gehören.


Kernangebot

Das Kernangebot ist die Hauptleistung, mit der ein Unternehmen sein Geld verdient. Alles andere im Ablauf sollte darauf hinführen, statt eigene Wege zu gehen.


Kernaussage

Verdichtung der wichtigsten Information, die im Kopf bleiben soll.


Kernbotschaften

Kernbotschaften sind die wenigen Aussagen, die in jeder Geschichte durchscheinen sollen. Drei genügen; wer alles unterbringen will, hinterlässt keine einzige Aussage.


Keyword

Ein Keyword ist ein Suchbegriff oder eine Suchphrase, zu der ein Inhalt in Suchmaschinen gefunden werden soll. Gute Keywords passen zur tatsächlichen Suchabsicht und werden natürlich in hilfreiche Inhalte integriert.


Keyword-Kannibalisierung

Von Keyword-Kannibalisierung spricht man, wenn mehrere eigene Seiten dieselbe Suchabsicht bedienen. Sie machen sich dann gegenseitig Konkurrenz, und die Wirkung von Verlinkungen und Inhalten verteilt sich, statt sich auf eine starke Seite zu bündeln.


Keyword-Mapping

Beim Keyword-Mapping wird festgehalten, welche Seite für welchen Suchbegriff zuständig ist. Diese einfache Übersicht verhindert, dass sich Seiten gegenseitig Konkurrenz machen, und zeigt, wo noch eine Seite fehlt.


Keyword-Optionen

Keyword-Optionen legen fest, wie genau eine Suchanfrage zum hinterlegten Begriff passen muss. Weit gefasst erreicht man viele Menschen, aber auch viele falsche; eng gefasst gibt es weniger, dafür passendere Anfragen.


Keyword-Recherche

Die Keyword-Recherche untersucht, welche Begriffe eine Zielgruppe in Suchmaschinen verwendet. Sie bewertet Relevanz, Suchabsicht, Wettbewerb und Potenzial und bildet eine Grundlage für SEO-Inhalte.


Keyword-Stuffing

Keyword-Stuffing bedeutet, einen Suchbegriff möglichst oft in einen Text zu pressen. Das funktionierte vor vielen Jahren, heute erkennt Google es und wertet solche Seiten ab; für Lesende wirken sie zudem unangenehm gestelzt.


KI

KI steht als Abkürzung für Künstliche Intelligenz. Der Begriff beschreibt Computerprogramme und Maschinen, die Aufgaben erledigen, für die normalerweise menschlicher Verstand nötig ist. Anstatt nur starren Regeln zu folgen, können KI-Systeme eigenständig lernen, Probleme lösen und sich anpassen.


KI-generierte Inhalte

KI-generierte Inhalte sind Texte, Bilder oder Videos, die von einem Programm erstellt wurden. Sie sparen Zeit beim Entwurf, brauchen aber immer eine fachliche Prüfung und eine eigene Handschrift, sonst klingt alles gleich.


KI-Governance

KI-Governance sind die Regeln, die ein Unternehmen für den Einsatz von KI festlegt: welche Werkzeuge erlaubt sind, welche Daten hineingegeben werden dürfen, wer die Ergebnisse prüft und wie KI-Inhalte gekennzeichnet werden. Ohne solche Regeln entstehen im Betrieb schnell Alleingänge.


KI-Kennzeichnung

Eine KI-Kennzeichnung weist darauf hin, dass ein Inhalt maschinell erstellt wurde. In der EU verlangt wird sie vor allem dort, wo Menschen sonst getäuscht würden: bei Chatbots, bei künstlich erzeugten Bild- und Tonaufnahmen und bei Beiträgen zu Themen von öffentlichem Interesse. Ein redaktionell geprüfter Text, für den eine Person verantwortlich zeichnet, fällt in der Regel nicht darunter.


KI-Sichtbarkeit

KI-Sichtbarkeit beschreibt, ob und wie ein Unternehmen in den Antworten von KI-Assistenten vorkommt. Sie lässt sich nicht kaufen und entsteht vor allem daraus, wie oft und in welchem Zusammenhang andere Quellen im Netz über das Unternehmen schreiben.


Klick

Ein Klick ist ein Antippen oder Anklicken einer Anzeige. Er zeigt Interesse, sagt aber noch nichts darüber aus, ob daraus eine Anfrage oder ein Kauf wird.


Klickbetrug

Von Klickbetrug spricht man, wenn Anzeigen absichtlich ohne echtes Interesse angeklickt werden, um Budget zu verbrennen. Die Plattformen erkennen einen Teil davon selbst und erstatten diese Klicks.


Klickdummy

Ein Klickdummy ist eine verlinkte Sammlung von Entwürfen, durch die man klicken kann wie durch eine fertige Website. Er zeigt Auftraggebenden den Ablauf, ohne dass eine Zeile Code geschrieben wurde.


Klickpfad

Der Klickpfad ist die Abfolge der Seiten, die eine Person auf einer Website nacheinander besucht. Aus ihm lässt sich ablesen, wo Nutzende hängen bleiben und an welcher Stelle sie den Besuch abbrechen.


Klickrate (CTR)

Die Klickrate, auch Click-Through-Rate oder CTR, ist eine Kennzahl, die das Verhältnis zwischen Klicks und Impressionen misst. Eine hohe Klickrate deutet oft darauf hin, dass Titel, Anzeige oder Angebot für die erreichte Zielgruppe relevant sind.


KMU

KMU steht für kleine und mittlere Unternehmen. In der Schweiz werden Unternehmen üblicherweise anhand ihrer Beschäftigtenzahl dieser Gruppe zugeordnet, wobei viele KMU mit begrenzten Marketingressourcen besonders fokussiert planen müssen.


Knowledge Panel

Das Knowledge Panel ist der Infokasten rechts neben den Suchergebnissen mit Angaben zu einem Unternehmen oder einer Person. Google stellt ihn selbst aus verschiedenen Quellen zusammen, weshalb einheitliche Angaben im Netz wichtig sind.


Kollaborationsbeitrag

Bei einem Kollaborationsbeitrag veröffentlichen zwei Konten denselben Beitrag gemeinsam. Er erscheint bei beiden Zielgruppen und ist eine der wirksamsten kostenlosen Möglichkeiten, neue Menschen zu erreichen.


Kommentar

Ein Kommentar ist eine geschriebene Rückmeldung unter einem Beitrag. Kommentare zählen bei den Plattformen deutlich mehr als Likes und sind der beste Anlass für ein Gespräch.


Kommunikationsstil

Der Kommunikationsstil beschreibt die wiederkehrende Art, wie ein Unternehmen Informationen vermittelt und mit Menschen in Kontakt tritt. Er verbindet Tonalität, Wortwahl, Haltung und den passenden Grad an Nähe oder Fachlichkeit.


Komponente

Eine Komponente ist ein wiederverwendbares Gestaltungselement wie ein Button, eine Karte oder ein Formularfeld. Werden Komponenten einmal sauber festgelegt, entstehen neue Seiten schneller und bleiben von selbst einheitlich.


Komposition

Komposition ist die Anordnung aller Elemente auf einer Fläche. Eine gute Komposition führt den Blick und lässt genügend Ruhezonen, statt jeden Zentimeter zu füllen.


Konflikt

Der zentrale Gegensatz oder das Problem, das Spannung erzeugt und Interesse weckt.


Konsistenz

Konsistenz bedeutet, dass Botschaften, Gestaltung und Verhalten einer Marke über Zeit und Kontaktpunkte hinweg zusammenpassen. Sie erleichtert Wiedererkennung und stärkt den Eindruck von Verlässlichkeit und Professionalität.


Kontext

Der sachliche oder emotionale Rahmen, der hilft, Inhalte richtig einzuordnen.


Kontoübernahme

Bei einer Kontoübernahme verschaffen sich Fremde Zugang zu einem Profil, meist über eine gefälschte Anmeldeseite. Zwei-Faktor-Authentifizierung und so wenige Berechtigte wie nötig im Betrieb sind der beste Schutz.


Kontrastverhältnis

Das Kontrastverhältnis beschreibt, wie stark sich Text von seinem Hintergrund abhebt. Hellgrau auf Weiss mag edel wirken, ist aber für ältere Menschen, für Personen mit einer Sehschwäche und für alle bei Sonnenlicht auf dem Handy kaum lesbar.


Kooperation

Eine Kooperation ist die Zusammenarbeit mit einem anderen Unternehmen, das dieselbe Zielgruppe anspricht, ohne im Wettbewerb zu stehen. Beide erreichen so neue Menschen, ohne Werbebudget einzusetzen.


Korrektorat

Beim Korrektorat werden Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung geprüft. In der Schweiz gehört dazu auch, dass durchgehend ss statt ß geschrieben wird.


Korrekturschlaufe

Eine Korrekturschlaufe ist ein Durchgang aus Rückmeldung und Überarbeitung. Sinnvoll ist, Rückmeldungen aller Beteiligten gebündelt zu geben; die Zahl der enthaltenen Schlaufen gehört in jede Offerte.


Kostenlose Testphase

Eine kostenlose Testphase erlaubt es, eine Leistung vor dem Kauf auszuprobieren. Sie wirkt, wenn der Nutzen innerhalb der Testzeit spürbar wird, sonst läuft sie ungenutzt ab.


KPI

KPI steht für Key Performance Indicator und bezeichnet eine zentrale Leistungskennzahl. Ein sinnvoller KPI ist direkt mit einem konkreten Ziel verbunden, beispielsweise Anfragen, Conversion Rate, Klickrate oder qualifizierte Leads.


KPI-Dashboard

Ein KPI-Dashboard ist eine Übersicht der wenigen Kennzahlen, die für ein Unternehmen wirklich zählen, auf einen Blick und immer aktuell. Sinnvoll sind fünf bis sieben Werte; wer zwanzig Zahlen zeigt, sagt nichts mehr aus.


Krisenkommunikation

Krisenkommunikation ist das Vorgehen, wenn etwas schiefläuft: ein Fehler, ein Unfall, ein Vorwurf. Wer vorher festlegt, wer spricht und wie schnell reagiert wird, ist im Ernstfall handlungsfähig statt sprachlos.


Kunde als Held

Der wirksamste Aufbau einer Marketinggeschichte macht die Kundschaft zur Hauptfigur, nicht das Unternehmen. Erzählt wird deren Weg vom Problem zur Lösung, während der Betrieb die unterstützende Rolle einnimmt.


Kundenakquise

Kundenakquise bezeichnet alle strategischen Massnahmen und Prozesse eines Unternehmens, die darauf abzielen, neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen.


Kundenbedürfnis

Ein Kundenbedürfnis ist das, was jemand eigentlich erreichen will. Menschen kaufen keine Bohrmaschine, sondern ein Loch in der Wand, und Werbung wirkt dann, wenn sie beim Bedürfnis ansetzt.


Kundenbefragung

Eine Kundenbefragung holt gezielt Rückmeldungen ein, schriftlich oder im Gespräch. Schon zehn ehrliche Gespräche liefern brauchbarere Hinweise als eine Vermutung im Team.


Kundenbindung

Kundenbindung umfasst alles, was dafür sorgt, dass Kundschaft wiederkommt: Verlässlichkeit, Erreichbarkeit, Nachfassen nach dem Auftrag. Sie wirkt meist stärker auf den Gewinn als zusätzliche Werbung.


Kundengeschichte

Eine Kundengeschichte erzählt einen konkreten Fall aus Sicht der Kundschaft: Ausgangslage, Schwierigkeit, Zusammenarbeit, Ergebnis. Sie ist die überzeugendste Form der Selbstdarstellung, weil jemand anders spricht.


Kundengewinnungskosten / Customer Acquisition Cost (CAC)

Kundengewinnungskosten, kurz CAC, sind alle Marketing- und Vertriebskosten geteilt durch die Zahl der neu gewonnenen Kundinnen und Kunden. Anders als der Werbeaufwand pro Abschluss rechnet diese Zahl auch Personal und Werkzeuge mit ein.


Kundenkonto

Ein Kundenkonto speichert Adresse, Bestellungen und Zahlungsarten für wiederkehrende Käufe. Es erleichtert Stammkunden den Einkauf, sollte aber beim ersten Kauf nicht zwingend vorausgesetzt werden.


Kundenlebenszyklus

Der Kundenlebenszyklus beschreibt den Verlauf einer Kundenbeziehung: aufmerksam werden, kaufen, wiederkaufen, weiterempfehlen oder abspringen. In jeder Phase sind andere Massnahmen sinnvoll.


Kundenmagazin

Ein Kundenmagazin ist eine regelmässig erscheinende Publikation für die eigene Kundschaft, gedruckt oder digital. Es wirkt langfristig auf Bindung, verlangt aber einen verlässlichen Redaktionsrhythmus.


Kundennutzen

Der konkrete Vorteil, den Kundinnen und Kunden aus Ihrem Angebot ziehen.


Kundenzufriedenheit

Kundenzufriedenheit beschreibt, wie gut das Erlebte den Erwartungen entsprochen hat. Weil sie vom Versprechen abhängt, schafft überhöhte Werbung selbst bei guter Leistung unzufriedene Kundschaft.


L

Ladezeit

Die Ladezeit ist die Dauer, bis eine Website oder ein wichtiger Seiteninhalt nutzbar angezeigt wird. Kurze Ladezeiten verbessern das Benutzererlebnis und können die Sichtbarkeit in Suchmaschinen sowie die Conversion Rate positiv beeinflussen.


Lagerbestand

Der Lagerbestand zeigt im Shop an, ob und wie viele Einheiten verfügbar sind. Eine ehrliche Anzeige samt Lieferfrist verhindert Enttäuschungen und Rückfragen nach der Bestellung.


Landingpage

Eine Landingpage ist eine gezielt aufgebaute Webseite mit einem klaren Kampagnenziel. Sie reduziert Ablenkungen und führt Besucher:innen zu einer bestimmten Handlung wie Download, Anmeldung, Anfrage oder Kauf.


Landingpage-Builder

Ein Landingpage-Builder ist ein Werkzeug, mit dem Zielseiten meist ohne Programmierung erstellt und veröffentlicht werden können. Vorlagen, Formulare und Integrationen beschleunigen die Umsetzung, ersetzen aber keine klare Botschaft und Nutzerführung.


Large Language Model (LLM)

Ein Large Language Model ist das Sprachmodell hinter Programmen wie ChatGPT. Es wurde mit sehr grossen Textmengen trainiert und sagt jeweils das wahrscheinlich nächste Wort voraus. Es versteht Inhalte nicht und kennt keine Wahrheit, sondern nur Sprachmuster.


Later

Eine Social-Media-Management-Plattform zur Planung, Erstellung und Veröffentlichung von Beiträgen auf verschiedenen Social-Media-Kanälen. Sie bietet zudem Funktionen zur Analyse der Performance und zur Verwaltung von Content.


Layout

Layout beschreibt die Anordnung von Text und Bildern. Ein gutes Layout macht Inhalte übersichtlich.


Lazy Loading

Beim Lazy Loading werden Bilder und Videos erst geladen, wenn sie beim Scrollen in den sichtbaren Bereich kommen. Die Seite erscheint dadurch schneller, besonders auf Mobilgeräten und bei langsamer Verbindung.


Lead

Ein Lead ist eine Person oder ein Unternehmen, das Interesse gezeigt und Kontaktdaten hinterlassen hat. Ein Lead ist noch kein Kunde und muss je nach Bedarf weiter informiert, qualifiziert und betreut werden.


Lead Magnet

Ein Lead Magnet ist ein kostenloser, nützlicher Inhalt oder ein Werkzeug, das im Austausch gegen Kontaktdaten angeboten wird. Beispiele sind Checklisten, Whitepaper, Vorlagen, Rechner oder Webinare.


Lead Nurturing

Lead Nurturing bezeichnet die systematische Pflege von Interessent:innen bis zur Kaufbereitschaft. Passende Informationen und Folgekontakte bauen Vertrauen auf, beantworten Fragen und führen zum nächsten sinnvollen Schritt.


Lead-Formular

Ein Lead-Formular ist das Formular, über das aus einem Besuch eine Anfrage wird. Jedes zusätzliche Feld kostet Anfragen, weshalb zuerst nur das Nötigste abgefragt und der Rest im Gespräch geklärt wird.


Lead-Generierung

Lead-Generierung umfasst alle Massnahmen, mit denen Unternehmen neue, interessierte Kontakte gewinnen. Häufig werden dafür hilfreiche Inhalte, Formulare, Landingpages, Veranstaltungen oder Werbekampagnen eingesetzt.


Lead-Qualifizierung

Bei der Lead-Qualifizierung wird geprüft, ob eine Anfrage überhaupt passt: Bedarf, Budget, Zeitpunkt und Zuständigkeit. Sie verhindert, dass Zeit in Anfragen fliesst, aus denen nie ein Auftrag wird.


Lead-Qualität

Lead-Qualität beschreibt, wie gut Anfragen zum Angebot passen. Viele schlechte Anfragen sind teurer als wenige gute, weil sie Zeit binden und den Verkauf abstumpfen lassen.


Lead-Scoring

Beim Lead-Scoring werden Anfragen nach Merkmalen und Verhalten mit Punkten bewertet, um die aussichtsreichsten zuerst zu bearbeiten. Für kleine Betriebe genügt oft eine einfache Einteilung in heiss, warm und kalt.


Lead-Übergabe

Die Lead-Übergabe ist der Moment, in dem eine Anfrage vom Marketing an den Verkauf geht. Ohne klare Zuständigkeit und Frist bleiben genau hier die meisten Anfragen liegen.


Lehrlingsmarketing

Kommunikation und Kampagnen, die darauf abzielen, junge Talente für Ausbildungsplätze zu gewinnen und Berufe attraktiv zu präsentieren.


Leistungsportfolio

Das Leistungsportfolio ist die Gesamtheit der angebotenen Produkte und Dienstleistungen. Regelmässig zu prüfen, was sich lohnt und was nur Aufwand verursacht, ist oft wirksamer als jede Wachstumsmassnahme.


Leitbild

Ein Leitbild hält in wenigen Sätzen fest, wofür ein Unternehmen steht und wie es arbeiten will. Es taugt nur etwas, wenn es im Alltag erkennbar ist; sonst bleibt es ein Plakat im Sitzungszimmer.


Leitmotiv

Ein Leitmotiv ist ein Gedanke oder Bild, das immer wieder auftaucht, etwa Handwerk, Sorgfalt oder Nähe. Es verbindet einzelne Beiträge zu einem erkennbaren Ganzen.


Lektorat

Beim Lektorat wird ein Text inhaltlich überarbeitet: Aufbau, Verständlichkeit, Länge und Tonfall. Es geht über die reine Fehlerkorrektur hinaus.


Lernphase

In der Lernphase sammelt die Plattform nach dem Start Daten und probiert Varianten aus. In dieser Zeit schwanken die Ergebnisse stark. Wesentliche Änderungen an Budget, Zielen oder Ausrichtung können sie neu starten.


Lesbarkeit

Lesbarkeit beschreibt, wie mühelos ein Text erfasst werden kann. Bestimmt wird sie von Schriftgrösse, Zeilenabstand, Zeilenlänge und Kontrast, nicht vom gestalterischen Anspruch der Schrift.


Let’s Encrypt

Let’s Encrypt ist eine gemeinnützige Zertifizierungsstelle, die kostenlose TLS-Zertifikate automatisiert bereitstellt. Dadurch können Websitebetreiber:innen HTTPS ohne Lizenzkosten einrichten und regelmässig erneuern lassen.


Lifestyle-Branchen

Branchen, die stark durch Trends, visuelle Ästhetik und Lifestyle geprägt sind und besonderen Wert auf emotionale Markeninszenierung legen.


Like

Ein Like ist eine schnelle Zustimmung zu einem Beitrag. Es ist die unverbindlichste Form der Reaktion und deshalb der schwächste Hinweis auf echtes Interesse.


Link

Ein Link ist ein anklickbarer Verweis, der zu einer anderen Seite, einer Datei oder einer Stelle auf derselben Seite führt. Der Linktext sollte sagen, was einen erwartet: «Unsere Preise» hilft weiter, «hier klicken» sagt nichts aus.


Link in Bio

Link in Bio bezeichnet die Verlinkung im Profil einer Plattform. Je nach Plattform ist nur eine Adresse möglich oder mehrere; ersatzweise wird eine eigene Linksammlung hinterlegt. Weil Beiträge oft keine Links zulassen, führt dieser Weg vom Profil auf die eigene Website.


Linkaufbau

Linkaufbau ist die Arbeit daran, dass andere Websites auf die eigene verlinken. Nicht jeder Link zählt gleich: Ein Verweis aus einem Fachbeitrag wirkt anders als ein Eintrag in einem Verzeichnis, ein Werbelink oder ein Link in einem Kommentar.


LinkedIn

Ein Netzwerk für berufliche Kontakte, Fachwissen und B2B-Marketing.


LinkedIn Ads

LinkedIn Ads sind Anzeigen im Geschäftsnetzwerk LinkedIn. Sie erlauben eine Eingrenzung nach Beruf, Branche und Unternehmensgrösse, kosten pro Klick aber deutlich mehr als andere Plattformen und lohnen sich vor allem im Geschäftskundenbereich.


Linkkauf

Beim Linkkauf wird für einen Link auf einer fremden Seite bezahlt. Bezahlte Verweise müssen als solche gekennzeichnet werden, damit sie nicht als Empfehlung zählen. Wer das unterlässt und im grösseren Stil Links kauft, riskiert eine Abwertung durch Google.


Linkprofil

Das Linkprofil ist die Gesamtheit aller Links, die von aussen auf eine Website zeigen. Wenige gute Verweise aus dem eigenen Umfeld sind wertvoller als hunderte aus beliebigen Verzeichnissen.


Live-Chat

Ein Live-Chat ermöglicht das direkte Gespräch mit Besuchenden auf der Website. Er lohnt sich nur, wenn Anfragen zuverlässig und zeitnah beantwortet werden, sonst entsteht ein negativer Eindruck.


Livestream

Ein Livestream ist eine Übertragung in Echtzeit, etwa eine Fragerunde oder ein Blick in den Betrieb. Das Unmittelbare erzeugt Nähe, verlangt aber Vorbereitung und eine stabile Verbindung.


llms.txt

llms.txt ist eine vorgeschlagene Textdatei, die KI-Systemen die wichtigsten Inhalte einer Website in einfacher Form auflisten soll. Sie ist kein offizieller Standard, und Google hat erklärt, sie nicht auszuwerten; einzelne Anbieter beziehen sie dennoch ein.


Local Pack

Das Local Pack ist der hervorgehobene Bereich lokaler Google-Suchergebnisse mit Karte und mehreren Unternehmenseinträgen. Die Platzierung wird unter anderem von Relevanz, Entfernung, Bekanntheit und der Qualität des Google Business Profile beeinflusst.


Local SEO

Local SEO umfasst Massnahmen, mit denen ein Unternehmen bei lokalen Suchanfragen besser gefunden wird. Dazu gehören ein gepflegtes Google Business Profile, konsistente Unternehmensdaten, lokale Inhalte, Bewertungen und passende Ortsbezüge.


Local Services Ads

Local Services Ads sind bezahlte Google-Anzeigen für lokale Dienstleistungsunternehmen. Sie erscheinen prominent bei lokalen Suchanfragen und können beispielsweise Telefonnummer, Standort, Bewertungen und eine direkte Kontaktmöglichkeit anzeigen.


Local Storage

Local Storage ist ein Speicher im Browser, in dem eine Website kleine Datenmengen dauerhaft ablegen kann, etwa die gewählte Sprache oder einen Warenkorb. Anders als bei Cookies werden diese Daten nicht bei jedem Aufruf an den Server mitgesendet, bleiben aber bis zum aktiven Löschen erhalten.


Logfile

Ein Logfile ist eine Protokolldatei des Servers, in der jeder Aufruf einer Website festgehalten wird. Die Auswertung zeigt unter anderem, welche Seiten Suchmaschinen tatsächlich abrufen und wo Fehler auftreten.


Logo

Ein Logo ist ein grafisches Zeichen oder ein typografisch gestalteter Name, der eine Marke kennzeichnet. Es ist ein wichtiger Bestandteil des Markenauftritts, bildet die Marke allein aber nicht vollständig ab.


Logovariante

Logovarianten sind zulässige Abwandlungen desselben Logos, etwa quer und hoch, mit und ohne Zusatz. Sie verhindern, dass das Logo bei engem Platz gequetscht oder eigenmächtig verändert wird.


Lokale Landingpage

Eine lokale Landingpage ist eine eigene Seite pro Standort oder Einzugsgebiet mit Adresse, Anfahrt, Team und regionalen Beispielen. Blosse Ortslisten ohne echten Inhalt bewirken dagegen nichts.


Lokale Sichtbarkeit

Strategien, um regionale Zielgruppen gezielt zu erreichen und die Sichtbarkeit eines Unternehmens an einem bestimmten Standort zu erhöhen.


Longtail-Keyword

Ein Longtail-Keyword ist eine längere, genauere Suchanfrage wie «Bürostuhl ergonomisch Zürich» statt nur «Bürostuhl». Danach wird seltener gesucht, aber die Personen wissen bereits genau, was sie wollen, und werden häufiger zu Kunden.


Look and Feel

Look and Feel beschreibt den Gesamteindruck einer Gestaltung: wie sie aussieht und wie sie sich beim Benutzen anfühlt. Der Begriff fällt oft in Briefings, sollte dort aber mit Beispielen und Adjektiven greifbar gemacht werden.


Lookalike Audience

Eine Lookalike Audience ist eine von der Plattform gebildete Gruppe, die bestehenden Kundinnen und Kunden ähnelt. Sie funktioniert nur, wenn die zugrunde liegende Liste gross genug und sauber ist.


Looker Studio

Looker Studio ist ein kostenloses Werkzeug von Google, das Zahlen aus Google Ads, Analytics und weiteren Quellen zu einem Bericht zusammenführt. Es erspart das monatliche Zusammenkopieren von Auswertungen und zeigt allen Beteiligten dieselben Werte.


Loyalty

Der Teil nach dem Kauf, in dem Kundinnen oder Kunden langfristig gebunden werden.


M

Makro-Influencer

Ein Makro-Influencer hat rund 100’000 bis eine Million Follower und arbeitet professionell, häufig über eine Agentur mit festen Ansätzen. Die Reichweite ist gross, die Bindung zum Publikum lockerer als bei kleineren Konten.


Managed Hosting

Beim Managed Hosting übernimmt der Anbieter Updates, Sicherung, Sicherheit und Überwachung des Servers. Für KMU ohne eigene IT ist das meist die verlässlichere Wahl gegenüber einem reinen Speicherplatz-Angebot.


Marge

Die Marge ist die Spanne zwischen Verkaufspreis und Einstandskosten. Sie bestimmt, wie viel Werbung sich ein Angebot überhaupt leisten kann.


Marke als Begleiter

Die Marke tritt in einer guten Geschichte als Begleiter auf, der Wissen und Werkzeuge beisteuert. Wer sich selbst zum Helden macht, erzählt an der Kundschaft vorbei.


Marken-Hub

Marken-Hub ist eine zentrale digitale Plattform, die alle Markenrichtlinien, Vorlagen und Assets übersichtlich für Teams bereitstellt.


Markenanalyse

Eine Markenanalyse untersucht systematisch, wie eine Marke aufgebaut ist, auftritt und wahrgenommen wird. Sie schafft eine Entscheidungsgrundlage dafür, was erhalten, geschärft oder verändert werden sollte.


Markenarchetyp

Ein Markenarchetyp ist eine bekannte Rolle, die eine Marke einnimmt, etwa der Helfer, der Fachmann, der Rebell oder der Fürsorgliche. Die Festlegung auf eine solche Rolle macht Sprache, Bilder und Geschichten über Jahre hinweg stimmig.


Markenarchitektur

Die Markenarchitektur ordnet die Marken eines Unternehmens: Unternehmensmarke, Dachmarke, Produktmarken und Submarken samt ihren Beziehungen zueinander. Sie beantwortet, was den Firmennamen trägt und was eigenständig auftritt.


Markenassoziation

Eine Markenassoziation ist das, was Menschen spontan mit einer Marke verbinden — ein Gefühl, eine Eigenschaft, eine Situation. Solche Verknüpfungen entstehen aus Erfahrungen und Werbung und lassen sich nur langsam verändern.


Markenauftritt

Der Markenauftritt ist die sicht- und erlebbare Umsetzung einer Marke über alle Kontaktpunkte hinweg. Design, Sprache, Verhalten und Qualität sollten dabei ein konsistentes Bild vermitteln.


Markenbasis

Markenbasis umfasst Werte, Ziele und Grundversprechen der Marke und bildet das notwendige Fundament für alle Branding-Massnahmen.


Markenbekanntheit

Markenbekanntheit beschreibt, wie vielen Menschen eine Marke bekannt ist und wie leicht sie sich an diese erinnern. Sie ist besonders in frühen Funnel-Phasen wichtig, führt aber nicht automatisch zu Vertrauen oder einem Kauf.


Markenbild

Das Markenbild ist die Vorstellung, die Menschen aufgrund ihrer Erfahrungen und Eindrücke von einer Marke haben. Unternehmen können dieses Bild beeinflussen, aber nicht vollständig selbst bestimmen.


Markenbotschaft

Kernbotschaften, die Ihr Unternehmen vermittelt. Schaffen Klarheit darüber, wofür Ihre Marke steht und was sie verspricht.


Markenbotschafter

Ein Markenbotschafter vertritt ein Unternehmen nach aussen und wird mit ihm in Verbindung gebracht. Die glaubwürdigsten sind meist die eigenen Mitarbeitenden und zufriedene Kundschaft, nicht bezahlte Prominenz.


Markenerlebnis

Wie Menschen die Marke in Kontaktmomenten erleben und abspeichern.


Markenerweiterung

Von einer Markenerweiterung spricht man, wenn ein bestehender Name auf ein neues Angebot übertragen wird. Das spart Aufbauarbeit, kann aber schaden, wenn das Neue nicht zum bisherigen Ruf passt.


Markenführung

Markenführung ist die langfristige und konsequente Steuerung einer Marke. Sie sorgt dafür, dass Positionierung, Kommunikation, Design und Kundenerlebnisse über Zeit und Kanäle hinweg zusammenpassen.


Markenidentität

Die Markenidentität beschreibt, wofür eine Marke aus eigener Sicht steht. Sie umfasst unter anderem Werte, Haltung, Persönlichkeit, Nutzenversprechen und die gewünschte Art des Auftretens.


Markenimage

Das Markenimage ist die tatsächliche Wahrnehmung einer Marke bei Kund:innen und Öffentlichkeit. Es entsteht aus allen Erfahrungen, Botschaften und Berührungspunkten und kann von der beabsichtigten Markenidentität abweichen.


Markenkern

Der Markenkern ist das, wofür ein Unternehmen im Innersten steht, in wenigen Worten. Er ändert sich kaum, während Gestaltung und Werbung darum herum über die Jahre wechseln.


Markenkonsistenz

Einheitlicher Auftritt einer Marke über alle Kanäle hinweg – in Bild, Sprache und Botschaft. Schafft Wiedererkennung und stärkt das Vertrauen.


Markenlizenz

Bei einer Markenlizenz erlaubt ein Unternehmen einem anderen, seinen Namen gegen Entgelt zu verwenden. Der Vertrag muss festhalten, wie der Name eingesetzt werden darf, sonst leidet die eigene Marke.


Markenloyalität

Markenloyalität bedeutet, dass Kund:innen wieder kaufen, ohne jedes Mal neu zu vergleichen, und die Marke weiterempfehlen. Sie ist deutlich günstiger als ständige Neukundengewinnung, muss aber durch verlässliche Qualität verdient werden.


Markenmissbrauch

Markenmissbrauch liegt vor, wenn Fremde den Firmennamen oder das Logo unbefugt verwenden, etwa in gefälschten Profilen oder betrügerischen E-Mails. Regelmässiges Suchen nach dem eigenen Namen deckt solche Fälle früh auf.


Markenmission

Die Markenmission beschreibt, wofür ein Unternehmen täglich arbeitet: welchen Nutzen es stiftet und für wen. Sie ist konkreter als die Vision, die das langfristige Fernziel beschreibt, und dient im Alltag als Massstab für Entscheidungen.


Markenmonitoring

Markenmonitoring beobachtet, wie Ihre Marke wahrgenommen wird. Es zeigt, was gut funktioniert und was verbessert werden kann.


Markenpersönlichkeit

Die Markenpersönlichkeit gibt Ihrer Marke menschliche Eigenschaften. Sie macht Ihre Marke greifbarer, zum Beispiel freundlich oder mutig.


Markenportfolio

Das Markenportfolio ist die Gesamtheit aller Marken eines Unternehmens. Wer mehrere Marken führt, muss regelmässig prüfen, ob jede noch eine eigene Zielgruppe bedient — sonst machen sich die eigenen Marken gegenseitig Konkurrenz.


Markenpositionierung

Die Markenpositionierung legt fest, welchen unverwechselbaren Platz eine Marke im Bewusstsein ihrer Zielgruppe einnehmen soll. Sie verbindet Zielgruppe, Nutzen, Differenzierung und glaubwürdige Stärken zu einer klaren Aussage.


Markenpräferenz

Markenpräferenz heisst, dass jemand eine Marke bewusst anderen vorzieht, auch wenn die Konkurrenz vergleichbar oder günstiger ist. Sie ist die Stufe zwischen Bekanntheit und Treue und der eigentliche Grund, warum sich Markenarbeit rechnet.


Markenschulung

Eine Markenschulung erklärt den Mitarbeitenden, wofür die Marke steht und wie sie anzuwenden ist. Ohne diesen Schritt bleibt jedes Markenhandbuch eine Datei, die niemand öffnet.


Markenschutz

Eine Marke wird beim Institut für Geistiges Eigentum eingetragen und ist dann für die angemeldeten Produkte und Dienstleistungen geschützt. Wer einen Namen schon vorher verwendet hat, darf das im bisherigen Umfang weiterhin tun — auch wenn jemand anders ihn später eintragen lässt. Wer wachsen oder gegen Nachahmer vorgehen will, braucht aber den Eintrag.


Markenstory

Markenstory erzählt Herkunft, Motivation und Identität der Marke und macht sie verständlich, glaubwürdig und emotional erlebbar.


Markenstrategie

Eine Markenstrategie ist der langfristige Rahmen für Aufbau, Positionierung und Entwicklung einer Marke. Sie definiert, wen die Marke anspricht, wofür sie steht und wie sie sich glaubwürdig vom Wettbewerb unterscheidet.


Markenversprechen

Das Markenversprechen fasst zusammen, welchen verlässlichen Nutzen oder welches Erlebnis Kund:innen von einer Marke erwarten dürfen. Es muss relevant, glaubwürdig und im täglichen Handeln tatsächlich einlösbar sein.


Markenvisualisierung

Markenvisualisierung ist die sichtbare Darstellung Ihrer Marke. Sie zeigt, wie Ihre Marke aussieht und wirkt.


Markenwahrnehmung

Markenwahrnehmung bezeichnet die Eindrücke, Gefühle und Assoziationen, die eine Marke bei Menschen auslöst. Sie entsteht an jedem Kontaktpunkt und wird stark durch Konsistenz und tatsächliche Erfahrungen geprägt.


Markenwert

Umfasst die grundlegenden Prinzipien und Überzeugungen, die das Handeln eines Unternehmens leiten.


Markenwerte

Markenwerte sind die grundlegenden Prinzipien, an denen eine Marke ihr Verhalten und ihre Kommunikation ausrichtet. Begriffe wie persönlich, mutig oder zuverlässig entfalten erst Wirkung, wenn sie konkret beschrieben und konsequent gelebt werden.


Markenzentrum

Markenzentrum bezeichnet den essenziellen Kern der Marke – die zentrale Idee oder Haltung, die alles verbindet.


Marketing Automation

Marketing Automation ist die regelbasierte Automatisierung wiederkehrender Marketingabläufe. Sie kann beispielsweise E-Mails auslösen, Kontakte segmentieren oder Folgeaufgaben erstellen, sollte aber weiterhin relevant und persönlich wirken.


Marketing Qualified Lead (MQL)

Ein Marketing Qualified Lead ist ein Kontakt, der durch sein Verhalten Interesse gezeigt hat, zum Beispiel mehrfach die Preisseite besucht oder ein Merkblatt heruntergeladen. Das ist noch keine Kaufabsicht, aber es lohnt sich, ihn weiter zu betreuen.


Marketing-Controlling

Marketing-Controlling prüft laufend, ob die Massnahmen die gesetzten Ziele erreichen, und steuert nach. Es unterscheidet sich vom Reporting dadurch, dass daraus Entscheide folgen.


Marketing-Funnel

Ein Marketing-Funnel bildet den Weg von einer breiten Zielgruppe bis zu einer konkreten Handlung ab. Er hilft dabei, für jede Entscheidungsphase passende Inhalte, Kanäle und Kennzahlen festzulegen.


Marketing-Mix

Der Marketing-Mix ist die abgestimmte Kombination zentraler Marketinginstrumente. Häufig wird er anhand von Produkt, Preis, Vertrieb und Kommunikation strukturiert und an Zielgruppe sowie Positionierung ausgerichtet.


Marketing-Mix-Modelling

Marketing-Mix-Modelling schätzt anhand längerer Zeitreihen, welchen Beitrag einzelne Kanäle zum Umsatz geleistet haben, inklusive Plakat, Inserat und Saison. Es kommt ohne Cookies aus, braucht dafür aber viele Monate an Daten.


Marketingbudget

Das Marketingbudget ist der Betrag, der in einem Zeitraum für Marketing zur Verfügung steht. Üblich ist ein Anteil am erwarteten Umsatz; entscheidend ist weniger die Höhe als die Frage, ob er überhaupt festgelegt ist.


Marketingkonzept

Ein Marketingkonzept fasst auf wenigen Seiten zusammen, wo ein Unternehmen steht, wen es erreichen will, mit welcher Botschaft und über welche Kanäle. Es ist die Grundlage, auf die man bei jeder einzelnen Massnahme zurückgreift.


Marketingplanung

Marketingplanung übersetzt Ziele und Strategie in einen realistischen Zeit-, Massnahmen-, Ressourcen- und Budgetplan. Sie verbindet langfristige Orientierung mit kurzfristiger Umsetzung und regelmässiger Erfolgskontrolle.


Marketingstrategie

Eine Marketingstrategie ist der langfristige Plan, mit dem ein Unternehmen seine Markt- und Kommunikationsziele erreicht. Sie legt Zielgruppen, Positionierung, Prioritäten, Kanäle, Botschaften, Ressourcen und Erfolgskriterien fest.


Marketingtaktik

Eine Marketingtaktik ist eine konkrete Massnahme zur Umsetzung der Strategie. Ein Social-Media-Post, eine Google-Ads-Kampagne oder ein Newsletter ist nur dann sinnvoll, wenn die Aktivität auf ein übergeordnetes Ziel einzahlt.


Marketingtrichter

Ein Modell, das zeigt, wie Interessierte zu Kundinnen oder Kunden werden.


Marketingziel

Definiert, welche Wirkung erzielt werden soll, etwa mehr Anfragen, mehr Reichweite oder stärkere Bindung.


Markierung

Eine Markierung verknüpft ein anderes Konto mit einem Beitrag oder Bild. Wer markiert wird, erhält eine Mitteilung, was Kooperationen sichtbar macht und Kundschaft zum Mitmachen einlädt.


Marktanalyse

Eine Marktanalyse untersucht, wie gross ein Markt ist, wer darin anbietet und was sich verändert. Für ein KMU genügen dafür meist Gespräche mit Kundschaft, ein Blick auf die Mitbewerber und Zahlen aus Verbänden.


Marktforschung

Marktforschung sammelt systematisch Informationen über Markt, Kundschaft und Mitbewerber. Für KMU genügen meist einfache Mittel: Befragungen, Auswertung eigener Zahlen und Gespräche im Verkauf.


Massnahmenplan

Ein Massnahmenplan übersetzt eine Strategie in einzelne Aufgaben mit Termin und zuständiger Person. Ohne diesen Schritt bleibt jede Strategie ein Dokument, das niemand umsetzt.


Matomo

Matomo ist eine Webanalyse-Plattform, mit der das Nutzerverhalten auf Webseiten erfasst und ausgewertet werden kann. Sie liefert unter anderem Informationen zu Seitenaufrufen, Besuchern, Geräten, Herkunft und Interaktionen.


Mediaplan

Ein Mediaplan hält fest, welche Kanäle in welchem Zeitraum mit welchem Budget bespielt werden. Er verhindert, dass das ganze Jahresbudget in den ersten Monaten aufgebraucht wird.


Mediathek

Die Mediathek ist die zentrale Ablage für Bilder, Videos und Dokumente im Content-Management-System. Klare Dateinamen und Ordnung verhindern, dass mit der Zeit hunderte unbenutzte Dateien liegen bleiben.


Mega-Influencer

Ein Mega-Influencer hat über eine Million Follower; dazu zählen Prominente aus Sport, Musik und Unterhaltung, weshalb auch von VIP-Kooperationen die Rede ist. Solche Partnerschaften kosten fünf- bis sechsstellige Beträge und zahlen auf Bekanntheit ein, kaum auf konkrete Abschlüsse.


Mega-Menü

Ein Mega-Menü ist ein grossflächiges Navigationsfenster, das mehrere Ebenen gleichzeitig zeigt. Es eignet sich für umfangreiche Angebote, wirkt bei wenigen Seiten aber schnell überladen.


Mehrsprachigkeit

Mehrsprachigkeit bedeutet, dass eine Website Inhalte in mehreren Sprachen anbietet. Wichtig sind dabei vollständig übersetzte Seiten statt automatischer Übersetzungen sowie eine gut sichtbare Sprachumschaltung.


Mehrwert

Mehrwert ist der konkrete Nutzen, den ein Inhalt oder Angebot für die Zielgruppe schafft. Im Content Marketing kann er darin bestehen, eine Frage zu beantworten, ein Problem zu lösen oder eine Entscheidung zu erleichtern.


Meilenstein

Ein Meilenstein ist ein festgelegter Zwischenpunkt in einem Vorhaben, etwa der Start einer Kampagne. Er macht früh sichtbar, ob ein Projekt im Zeitplan liegt.


Messeauftritt

Ein Messeauftritt ist die Teilnahme an einer Fach- oder Publikumsmesse. Der Erfolg entscheidet sich weniger am Stand als in der Vorbereitung und im Nachfassen bei den gesammelten Kontakten.


Meta

Meta ist das Unternehmen hinter Facebook, Instagram, WhatsApp, Messenger und Threads. Für Werbung ist das wichtig, weil Kampagnen für mehrere dieser Plattformen über dasselbe Werbekonto laufen.


Meta Business Manager

Der Meta Business Manager ist ein Verwaltungsbereich für Unternehmensressourcen und Werbeaktivitäten auf Facebook und Instagram. Dort lassen sich unter anderem Seiten, Werbekonten, Zugriffsrechte, Datenquellen und Zielgruppen organisieren.


Meta Business Suite


Meta Business Suite ist eine zentrale Plattform von Meta zur Verwaltung von Unternehmensauftritten auf Facebook und Instagram. Sie ermöglicht unter anderem, Beiträge und Stories zu erstellen und zu planen, Nachrichten zu verwalten sowie Statistiken und Werbeanzeigen auszuwerten.


Meta Description

Die Meta Description ist eine kurze Beschreibung einer Webseite im HTML-Code, die in Suchergebnissen erscheinen kann. Ein präziser und überzeugender Text kann die Klickrate verbessern, ist aber kein direkter Rankingfaktor.


Meta Title

Der Meta Title ist der Seitentitel im HTML-Code und erscheint häufig als klickbare Überschrift in Suchergebnissen. Er sollte den Seiteninhalt klar benennen, das zentrale Keyword enthalten und für Nutzer:innen verständlich sein.


Meta-Tags

Meta-tags sind Unsichtbare HTML-Elemente im <head> einer Webseite, die Suchmaschinen und Browsern zusätzliche Informationen über eine Seite liefern. Sie können unter anderem den Inhalt beschreiben oder beeinflussen, wie eine Seite von Suchmaschinen verarbeitet wird.


Metadaten

Metadaten sind kurze Infos, die Inhalte beschreiben, zum Beispiel Titel oder Beschreibung einer Webseite. Sie helfen Suchmaschinen, Ihre Inhalte zu verstehen.


Metapher

Eine Metapher erklärt Unbekanntes durch etwas Vertrautes, etwa die Website als Schaufenster. Sie macht Abstraktes greifbar, sollte aber im ganzen Text stimmig bleiben.


Micro-Influencer

Ein Micro-Influencer hat eine kleinere, dafür sehr verbundene Gefolgschaft. Für regional tätige KMU ist er meist wirksamer und bezahlbarer als bekannte Namen mit grosser Reichweite.


Micro-Storytelling

Micro-Storytelling vermittelt eine kleine, in sich geschlossene Geschichte in sehr kurzer Form. Ein einzelner Moment, ein Problem oder eine überraschende Erkenntnis kann dadurch auch in einem kurzen Post emotionale Wirkung entfalten.


Middle of Funnel

Die mittlere Phase, in der Interessierte Informationen vergleichen und vertiefen.


Mikro-Conversion

Eine Mikro-Conversion ist ein kleiner Zwischenschritt auf dem Weg zum Ziel, etwa ein Klick auf die Telefonnummer oder das Öffnen der Preisliste. Sie ist bei wenigen Abschlüssen pro Monat oft die einzige messbare Grösse.


Mitarbeiterporträt

Ein Mitarbeiterporträt stellt eine Person aus dem Betrieb und ihre Arbeit vor. Solche Beiträge erhalten regelmässig die meiste Aufmerksamkeit und helfen zugleich bei der Personalsuche.


Mitbewerber

Mitbewerber sind Unternehmen, die dieselbe Kundschaft ansprechen. Wichtig ist, nicht nur die offensichtlichen zu betrachten, sondern auch andere Lösungen für dasselbe Problem, bis hin zum Nichtstun der Kundschaft.


Mobile First

Mobile First ist ein Gestaltungsansatz, bei dem eine Website zuerst für kleine Bildschirme konzipiert und danach für grössere Geräte erweitert wird. Dadurch stehen die wichtigsten Inhalte, Funktionen und eine einfache Bedienung von Beginn an im Mittelpunkt.


Mobile Usability

Mobile Usability beschreibt, wie gut sich eine Website auf dem Handy bedienen lässt: lesbare Schrift ohne Zoomen, genug grosse Schaltflächen, keine Inhalte, die seitlich hinausragen. Google bewertet vor allem die Handy-Version einer Seite.


Mobile-First-Index

Der Mobile-First-Index bedeutet, dass Google überwiegend die mobile Version einer Website für Indexierung und Bewertung verwendet. Inhalte und Funktionen sollten deshalb auf mobilen Geräten vollständig, schnell und gut nutzbar sein.


Mobile-Optimierung

Anpassung für Smartphones. Wichtig für Nutzererlebnis & Google-Ranking.


Mobilfreundlich

Mobilfreundlich bedeutet, dass eine Website oder digitale Anwendung so gestaltet und optimiert ist, dass sie auf Smartphones und Tablets problemlos dargestellt und bedient werden kann.


Mockup

Ein Mockup zeigt einen Entwurf in realistischer Umgebung, etwa das Logo auf einem Lieferwagen oder die Website auf einem Handy. Es hilft bei der Beurteilung, weil ein Entwurf auf weissem Papier oft schwer vorstellbar ist.


Moderation

Moderation ist das Betreuen der Kommentare und Nachrichten: antworten, klären und im Notfall eingreifen. Eine rasche und regelmässige Antwort hält den Austausch in Gang und wird auf vielen Plattformen als Zeichen für einen aktiven Kanal gewertet.


Monitoring

Laufende Beobachtung Ihrer Inhalte und Kanäle, um zu verstehen, was funktioniert und wo Verbesserungen nötig sind.


Moodboard

Visuelle Sammlung von Bildern, Farben und Stimmungen. Dient als Orientierung für Gestaltung, Markenauftritt und kreative Ausrichtung.


Motion Design

Motion Design ist gestaltete Bewegung, etwa ein animiertes Logo oder ein kurzer Erklärfilm. Bewegung zieht Aufmerksamkeit auf sich und sollte deshalb sparsam und immer mit einer Absicht eingesetzt werden.


Multi-Domain-Management

Multi-Domain-Management ist die geordnete Verwaltung mehrerer Domains eines Unternehmens, etwa für Schreibvarianten, Marken oder Länder. Ohne klare Regeln entstehen abgelaufene Domains, doppelte Inhalte und uneinheitliche Auftritte.


Multi-Step-Formular

Ein Multi-Step-Formular verteilt die Fragen auf mehrere kurze Schritte statt auf ein langes Formular. Wer den ersten Schritt gemacht hat, bricht seltener ab, weshalb es meist mehr Anfragen bringt.


Musikrechte

Musik in Beiträgen ist urheberrechtlich geschützt. Was ein Unternehmen verwenden darf, hängt von Plattform, Kontotyp und Land ab: Geschäftskonten haben meist eine eigene, kleinere Musikauswahl. Wird ein nicht freigegebener Titel verwendet, kann der Beitrag stummgeschaltet oder gesperrt werden.


N

Nachfassen

Nachfassen heisst, sich nach einer Offerte oder einem Gespräch nochmals zu melden. Ein grosser Teil der Abschlüsse entsteht erst dabei, und viele KMU verzichten aus Zurückhaltung darauf.


Nachfassmail

Eine Nachfassmail erinnert freundlich an eine offene Offerte oder ein Gespräch. Zwei bis drei kurze Nachrichten über einige Wochen bringen erfahrungsgemäss mehr Abschlüsse als eine einzelne.


Nachhaltigkeitskommunikation

Nachhaltigkeitskommunikation macht öffentlich, was ein Unternehmen ökologisch und sozial tut. Belegbare, konkrete Aussagen wirken; allgemeine Bekenntnisse zu Umwelt und Zukunft wirken beliebig.


Nähe-Suche

Eine Nähe-Suche ist eine Anfrage wie «Sanitär in der Nähe» oder eine Suche unterwegs ohne Ortsangabe. Google zeigt dann Betriebe rund um den aktuellen Standort, weshalb ein gepflegtes Unternehmensprofil hier den Ausschlag gibt.


Namensraum

Der Namensraum umfasst alle Orte, an denen der Firmenname belegt sein sollte: Domain, Social-Media-Konten, Verzeichnisse, Markenregister. Ihn früh zu sichern ist günstiger, als ihn später zurückzuholen.


Naming

Naming ist die Entwicklung eines Namens für ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Dienstleistung. Neben Klang und Bedeutung zählen die Verfügbarkeit der Domain und die markenrechtliche Prüfung, bevor ein Name feststeht.


Nano-Influencer

Ein Nano-Influencer hat bis etwa 10’000 Follower, meist aus der eigenen Region oder einem engen Fachgebiet. Die Verbundenheit zum Publikum ist hoch, die Zusammenarbeit unkompliziert und oft gegen Produkte statt Honorar. Für lokale Betriebe ist das der günstigste Einstieg.


NAP-Daten

NAP steht für Name, Address und Phone und bezeichnet die zentralen Kontaktdaten eines lokalen Unternehmens. Einheitliche NAP-Daten auf Website, Google Business Profile und Branchenverzeichnissen unterstützen Vertrauen und lokale Auffindbarkeit.


NAP-Konsistenz

Gleiche Schreibweise von Name, Adresse und Telefonnummer überall online. Das hilft Google, Ihr Unternehmen richtig zuzuordnen.


Narrativ

Die Grundidee hinter einer Geschichte, die den roten Faden bildet und Orientierung gibt.


Native Advertising

Native Advertising ist bezahlte Werbung, die sich gestalterisch und inhaltlich an das Umfeld einer Plattform anpasst. Sie sollte für Nutzer:innen trotzdem klar als Werbung erkennbar sein.


Navigation

Die Navigation ist das System aus Menüs und Links, mit dem sich Besucher:innen durch eine Website bewegen. Eine verständliche Navigation zeigt Orientierung, priorisiert wichtige Inhalte und führt ohne Umwege zu zentralen Aufgaben.


Negativversion

Die Negativversion ist die Fassung eines Logos für dunkle Hintergründe, meist einfarbig weiss. Ohne sie behilft man sich mit einem weissen Kasten hinter dem Logo, was den Auftritt sofort unsauber wirken lässt.


Net Promoter Score

Der Net Promoter Score misst mit einer einzigen Frage, wie wahrscheinlich eine Weiterempfehlung ist. Der Wert allein sagt wenig; wertvoll sind die Begründungen, die die Befragten dazuschreiben.


Neukunde

Ein Neukunde ist jemand, der zum ersten Mal kauft. Neukunden zu gewinnen kostet in der Regel deutlich mehr, als bestehende Kundschaft zu halten.


Newsletter

Ein Newsletter ist eine regelmässig per E-Mail versandte Nachricht an angemeldete Empfänger:innen. Er eignet sich für Fachwissen, Neuigkeiten, Kundenbindung und Angebote, wenn Inhalt und Versandrhythmus einen klaren Nutzen bieten.


Nische

Eine Nische ist ein enger Bereich mit besonderen Bedürfnissen, in dem wenige Anbieter tätig sind. Für kleinere Unternehmen ist sie oft der einzige Weg, gegen grosse Mitbewerber zu bestehen.


No-Click-Content / Zero-Click-Content

No-Click-Content oder Zero-Click-Content vermittelt den wesentlichen Nutzen direkt auf der jeweiligen Plattform, ohne dass Nutzer:innen zuerst auf einen externen Link klicken müssen. Das Format passt zum Nutzungsverhalten sozialer Netzwerke und kann Reichweite, Vertrauen und Interaktion fördern.


No-Show

Ein No-Show ist ein vereinbarter Termin, zu dem niemand erscheint. Eine Erinnerung am Vortag und eine einfache Möglichkeit zum Verschieben reduzieren solche Ausfälle deutlich.


Nofollow

Nofollow ist eine Link-Kennzeichnung, die Suchmaschinen signalisiert, einem Link nicht wie einer regulären Empfehlung zu folgen. Sie wird unter anderem bei bestimmten bezahlten oder nutzergenerierten Links eingesetzt.


noindex

noindex ist eine technische Anweisung, mit der Suchmaschinen gebeten werden, eine Webseite nicht in ihren Index aufzunehmen. Sie wird beispielsweise für interne, doppelte oder nicht für Suchergebnisse bestimmte Seiten verwendet.


Nutzenversprechen

Das Nutzenversprechen sagt in einem Satz, was jemand davon hat und warum gerade bei diesem Anbieter. Es gehört an den Anfang jeder Angebotsseite, noch vor die Beschreibung der Leistung.


Nutzerführung

Nutzerführung bezeichnet die gezielte Leitung von Besucher:innen durch Inhalte und Handlungsschritte. Klare Hierarchien, verständliche Beschriftungen und gut platzierte Handlungsaufforderungen helfen, das gewünschte Ziel ohne Unsicherheit zu erreichen.


Nutzungsrechte

Nutzungsrechte regeln, wofür ein Unternehmen ein gestaltetes Werk verwenden darf und wie lange. Sie sind vom Eigentum an der Datei zu unterscheiden und sollten im Vertrag ausdrücklich geregelt sein.


O

Offerte

Eine Offerte ist ein schriftliches Angebot mit Leistung, Preis und Bedingungen. Wie schnell sie kommt und wie verständlich sie aufgebaut ist, entscheidet häufig mehr über den Zuschlag als der Preis selbst.


Öffnungsrate

Die Öffnungsrate zeigt, welcher Anteil der Empfänger einen Newsletter geöffnet hat. Sie wird seit den Schutzmassnahmen einiger E-Mail-Anbieter zu hoch gemessen und sollte nur als Tendenz gelesen werden.


Offpage-SEO

Externe Faktoren wie Backlinks oder Erwähnungen. Sie erhöhen die Autorität der Website und unterstützen bessere Google-Rankings.


Omnichannel

Omnichannel heisst, dass Kundschaft zwischen Kanälen wechseln kann, ohne von vorne zu beginnen: online informieren, im Laden kaufen, telefonisch reklamieren. Voraussetzung sind gemeinsame Informationen über alle Stellen hinweg.


On-Page-SEO

Alle Massnahmen zur Suchmaschinenoptimierung (SEO), die direkt auf einer Webseite umgesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise die Optimierung von Inhalten, Überschriften, Meta-Daten, URLs, Bildern und internen Verlinkungen.


Onboarding

Die ersten Schritte, um neue Kundinnen oder Kunden gut abzuholen.


Onepager

Ein Onepager ist eine Website, die alle Inhalte auf einer einzigen, scrollbaren Seite zeigt. Er eignet sich für einfache Angebote und Kampagnen, stösst aber bei vielen Themen und bei der Suchmaschinenoptimierung an Grenzen.


Online

Online bedeutet, dass ein Gerät oder eine Person aktuell mit dem Internet oder einem Computernetzwerk verbunden ist und Daten austauschen kann.


Online Markenauftritt

Der Online Markenauftritt zeigt, wie ein Unternehmen digital wirkt – durch Website, Social Media, Inhalte und die gesamte visuelle Gestaltung.


Online-Marketing

Marketingmassnahmen im Internet, um Menschen zu erreichen. Dazu gehören Social Media, Werbung und Suchmaschinenoptimierung.


Online-Reputation

Online Reputation ist der digitale Ruf eines Unternehmens und entsteht durch Bewertungen, Inhalte und Kundenerfahrungen.


Online-Shop

Ein Online-Shop ist eine Website, über die Produkte oder Dienstleistungen digital ausgewählt und gekauft werden können. Ein verständlicher Bestellprozess, sichere Zahlung, transparente Informationen und eine gute mobile Nutzung sind entscheidend für Vertrauen und Abschlüsse.


Online-Sichtbarkeit

Online-Sichtbarkeit beschreibt, wie präsent und auffindbar ein Unternehmen im Internet ist. Sie entsteht durch das Zusammenspiel von Website, Suchmaschinenoptimierung, Plattformprofilen, relevanten Inhalten, Empfehlungen und Werbung.


Online-Werbung

Online-Werbung umfasst bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen, sozialen Netzwerken, auf Websites, in Apps und auf Videoplattformen. Sie ermöglicht eine gezielte Ansprache und Messung, benötigt aber klare Ziele, passende Zielgruppen und laufende Optimierung.


Onpage-SEO

Alle Optimierungen direkt auf Ihrer Website wie Titel, Texte, Bilder und interne Links. Diese Massnahmen verbessern Relevanz und Nutzerfreundlichkeit.


Open Graph

Open Graph sind Angaben im Seitencode, die festlegen, welches Bild, welcher Titel und welcher Text erscheinen, wenn ein Link auf Social Media geteilt wird. Ohne sie wählen die Plattformen willkürliche Inhalte aus.


Opt-in

Ein Opt-in ist die ausdrückliche, nachweisbare Zustimmung, Werbung zu erhalten. In der Schweiz ist sie für Werbe-E-Mails die Regel. Eine Ausnahme gilt für bestehende Kundschaft: Wer die Adresse beim Verkauf erhalten und dabei auf die Abmeldemöglichkeit hingewiesen hat, darf ihr Werbung für eigene ähnliche Angebote senden. Eine Abmeldung muss in jeder Nachricht möglich sein.


Opt-out

Ein Opt-out ist die Möglichkeit, sich jederzeit wieder abzumelden. Der Abmeldelink muss in jeder Werbe-E-Mail enthalten und leicht auffindbar sein.


Organische Reichweite

Organische Reichweite bezeichnet die Anzahl der Personen, die einen Inhalt ohne bezahlte Ausspielung sehen. Sie hängt von Relevanz, Qualität, Plattformmechanismen, bestehender Community und Suchmaschinenoptimierung ab.


Organischer Traffic

Organischer Traffic umfasst Websitebesuche, die über unbezahlte Suchergebnisse entstehen. Er wird durch relevante Inhalte, gute technische Voraussetzungen und langfristige Suchmaschinenoptimierung aufgebaut.


Outbound Marketing

Outbound Marketing geht aktiv auf Menschen zu, etwa mit Werbung, Anrufen oder Mailings. Es wirkt schneller, kostet aber laufend Geld und hört auf zu wirken, sobald man aufhört.


Owned Media

Meint eigene Kanäle eines Unternehmens wie Website, Newsletter oder Social Media Profile.


P

Page Builder

Ein Page Builder ist eine Erweiterung, mit der Seiten per Ziehen und Ablegen gestaltet werden. Er schafft Freiheit, kann aber die Ladezeit erhöhen und das einheitliche Erscheinungsbild aufweichen, wenn er ohne Regeln genutzt wird.


Page Speed

Page Speed bezeichnet die Geschwindigkeit, mit der Inhalte einer Webseite geladen und nutzbar werden. Sie beeinflusst Benutzererlebnis, Absprünge, Conversion und die technische Bewertung durch Suchmaschinen.


Paginierung

Paginierung ist die Aufteilung langer Listen auf mehrere Seiten mit Seitenzahlen, etwa im Blog oder im Shop. Sie hält Ladezeiten kurz, muss aber so umgesetzt sein, dass Suchmaschinen alle Einträge erreichen.


Paid Ads

Bezahlte Anzeigen für schnelle Sichtbarkeit – zum Beispiel Meta-, Google- oder TikTok-Ads.


Paid Media

Paid Media sind Reichweite und Platzierungen, für die ein Unternehmen bezahlt. Dazu gehören beispielsweise Suchanzeigen, Social Ads, Display-Werbung und gesponserte Inhalte.


Paid Traffic

Besuche, die durch bezahlte Werbung entstehen.


Pain Point

Ein Pain Point ist ein konkretes Ärgernis, das die Kundschaft mit heutigen Lösungen erlebt: zu lange Wartezeiten, unklare Preise, niemand erreichbar. Wer diese Punkte benennt und löst, braucht wenig Überredung.


Performance Marketing

Ansatz, bei dem Werbeerfolg laufend gemessen und Kampagnen anhand von Daten optimiert werden.


Performance Max

Performance Max ist ein Kampagnentyp von Google, der Anzeigen automatisch über alle Kanäle hinweg ausspielt. Er nimmt Arbeit ab, lässt aber wenig Einblick zu, weshalb er ohne verlässliche Messung schwer zu beurteilen ist.


Permalink

Ein Permalink ist die dauerhafte Adresse einer einzelnen Seite oder eines Beitrags. Wird er nachträglich geändert, braucht es eine Weiterleitung, sonst laufen bestehende Links und Rankings ins Leere.


Persona

Eine Persona ist ein verdichtetes, fiktives Profil eines typischen Mitglieds einer Zielgruppe. Sie macht Bedürfnisse, Ziele, Probleme, Entscheidungsverhalten und bevorzugte Kanäle greifbar, darf aber nicht auf unbelegten Annahmen beruhen.


Personal Branding

Aufbau einer starken Personenmarke. Erhöht Vertrauen und Sichtbarkeit langfristig.


Personalisierung

Personalisierung heisst, Inhalte auf die Situation der Empfänger zuzuschneiden, etwa nach Region, Branche oder bisherigem Kauf. Schon eine grobe Einteilung wirkt deutlich besser als eine Nachricht für alle.


Perspektivwechsel

Beim Perspektivwechsel wird dieselbe Begebenheit aus einer anderen Sicht erzählt, etwa aus der des Lehrlings statt der Geschäftsleitung. Aus einer Geschichte werden so mehrere, ohne dass etwas Neues passieren muss.


PESTEL-Analyse

Die PESTEL-Analyse geht sechs Einflüsse von aussen durch, aus deren Anfangsbuchstaben sich der Name zusammensetzt: Political (Politik), Economic (Wirtschaft), Social (Gesellschaft), Technological (Technik), Environmental (Umwelt) und Legal (Recht). Sie hilft, Entwicklungen früh zu erkennen, die das eigene Geschäft betreffen, ohne dass man sie beeinflussen kann.


Pflichtenheft

Ein Pflichtenheft beschreibt, was ein Projekt leisten muss, bevor Offerten eingeholt werden. Es macht Angebote vergleichbar und verhindert, dass später über den Umfang gestritten wird.


Pflichtfeld

Ein Pflichtfeld muss ausgefüllt werden, damit ein Formular abgeschickt werden kann. Jedes zusätzliche Pflichtfeld senkt die Zahl der eingehenden Anfragen, deshalb sollte nur Notwendiges verlangt werden.


Photoshop

Photoshop ist das Programm für die Bearbeitung von Fotos: Zuschnitt, Retusche, Farbkorrektur, Freisteller. Für Logos ist es der falsche Ort, weil dort erstellte Grafiken aus Bildpunkten bestehen und beim Vergrössern unscharf werden.


PHP

PHP ist die Programmiersprache, in der viele Content-Management-Systeme wie WordPress laufen. Eine aktuelle PHP-Version auf dem Server sorgt für mehr Tempo und schliesst bekannte Sicherheitslücken.


Pinterest

Pinterest ist eine Plattform, auf der Menschen Bilder zu Vorhaben sammeln, etwa zu Umbau, Garten, Hochzeit oder Einrichtung. Sie lohnt sich für Betriebe, deren Arbeit sich zeigen lässt und die weit im Voraus geplant wird.


Pixel

Ein Tracking-Pixel ist ein kleines technisches Element, das Seitenaufrufe oder Handlungen für Analyse und Werbung erfassen kann. Sein Einsatz kann personenbezogene Daten betreffen und erfordert deshalb eine datenschutzkonforme Konfiguration und gegebenenfalls Einwilligung.


Pixelgrafik

Eine Pixelgrafik besteht aus einzelnen Bildpunkten, zum Beispiel ein Foto als JPG oder PNG. Beim Vergrössern wird sie unscharf, weshalb Logos und Symbole besser als Vektordatei vorliegen.


Plakatwerbung

Plakatwerbung wirkt im öffentlichen Raum und wird meist im Vorbeigehen wahrgenommen. Deshalb zählen ein grosses Bild, wenige Worte und ein Absender, der aus Distanz erkennbar ist.


Planungstool

Ein Planungstool erlaubt es, Beiträge im Voraus zu erfassen und automatisch veröffentlichen zu lassen. Es entlastet den Alltag, ersetzt aber nicht die tägliche Anwesenheit in Kommentaren und Nachrichten.


Plattformabhängigkeit

Plattformabhängigkeit entsteht, wenn die Kundenbeziehung nur über ein fremdes Netzwerk läuft. Ändert die Plattform ihre Regeln oder wird ein Konto gesperrt, ist die Reichweite weg; eigene Website und Newsletter bleiben.


Plattformoptimierter Content

Plattformoptimierter Content wird gezielt an Format, Nutzungssituation und Erwartungen eines bestimmten Kanals angepasst. Ein Beitrag für LinkedIn sollte deshalb nicht unverändert als Instagram-Reel oder YouTube-Video übernommen werden.


Plot

Der Ablauf einer Geschichte mit Wendepunkten und klarer Führung.


Plugins

Ein Plugin (auch „Erweiterung" oder „Add-on") ist eine Zusatzsoftware, die man in ein bestehendes Programm einbindet, um dessen Funktionen zu erweitern – ohne selbst programmieren zu müssen.


Podcast

Ein Podcast ist eine regelmässige oder abgeschlossene Serie von Audioepisoden. Das Format eignet sich für vertiefte Gespräche, Fachwissen und den langfristigen Aufbau von Vertrauen bei einer klar umrissenen Zielgruppe.


Podcast-Werbung

Podcast-Werbung sind gesprochene Werbebotschaften in einer Sendung, oft von der moderierenden Person selbst vorgelesen. Sie wirkt persönlich, lässt sich aber nur schwer genau messen.


Pointe

Die Pointe ist der überraschende oder einprägsame Schlusspunkt. Sie entscheidet darüber, was von einer Geschichte im Gedächtnis bleibt.


Pop-up

Ein Pop-up ist ein Fenster, das sich über den Seiteninhalt legt, etwa für eine Newsletter-Anmeldung oder einen Hinweis. Sparsam und mit gutem Timing eingesetzt kann es helfen, aufdringlich eingesetzt vertreibt es Besuchende.


Porters Five Forces

Porters Five Forces betrachtet fünf Kräfte, die bestimmen, wie hart ein Markt umkämpft ist: bestehende Konkurrenz, neue Anbieter, Ersatzprodukte sowie die Macht von Lieferanten und Kundschaft. Das Modell zeigt, woher der Druck auf die eigenen Preise kommt.


Positionierung

Positionierung beschreibt, wie ein Unternehmen oder Angebot im Vergleich zum Wettbewerb wahrgenommen werden soll. Eine klare Positionierung beantwortet, für wen das Angebot gedacht ist, welches Problem es löst und weshalb es besonders relevant ist.


Posting Frequenz

Häufigkeit, mit der Inhalte veröffentlicht werden, um Sichtbarkeit zu sichern und Algorithmen sowie Zielgruppen kontinuierlich zu erreichen.


PR

Umfasst alle Kommunikationsmassnahmen, die das Vertrauen der Öffentlichkeit stärken und das Image eines Unternehmens positiv gestalten.


Preheader

Der Preheader ist der Vorschautext, der in vielen Programmen neben oder unter der Betreffzeile erscheint. Ungenutzt zeigt er die ersten Worte der E-Mail, meist «Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt».


Preisanker

Ein Preisanker ist der zuerst genannte Preis, an dem alle folgenden gemessen werden. Wird zuerst das grosse Paket gezeigt, wirkt das mittlere günstig; steht das kleinste zuoberst, wirkt alles andere teuer.


Preispositionierung

Die Preispositionierung ist die Antwort auf die Frage, ob ein Angebot günstig, mittig oder hochwertig sein soll. Gefährlich ist die Mitte ohne Begründung: zu teuer für Preisbewusste, zu wenig besonders für Anspruchsvolle.


Preisstrategie

Die Preisstrategie legt fest, wie Preise gebildet werden: nach Kosten, nach Mitbewerbern oder nach dem Nutzen für die Kundschaft. Sie prägt die Wahrnehmung einer Marke oft stärker als jede Werbung.


Pressemitteilung

Eine Pressemitteilung informiert Medien knapp und sachlich über etwas Berichtenswertes. Sie funktioniert nur mit echtem Neuigkeitswert; für Lokal- und Fachmedien reicht dafür oft schon ein regionaler Bezug.


Primärfarbe

Die Primärfarbe ist die Hauptfarbe einer Marke, die überall zuerst wahrgenommen wird. Sie sollte sparsam und immer an denselben Stellen eingesetzt werden, damit sie ihre Wirkung als Erkennungsmerkmal behält.


Priorisierung

Priorisierung heisst, aus vielen möglichen Massnahmen die wenigen auszuwählen, die am meisten bringen. Für KMU mit knappen Mitteln ist sie die wichtigste Planungsentscheidung.


Problemlösung

Wie Ihr Angebot ein konkretes Problem der Zielgruppe löst.


Produktbewertung

Produktbewertungen sind Rückmeldungen von Käuferinnen und Käufern zu einem Artikel. Echte Bewertungen, auch kritische, wirken glaubwürdiger als ausschliesslich Bestnoten.


Produktdetailseite

Die Produktdetailseite zeigt alle Informationen zu einem einzelnen Artikel: Bilder, Beschreibung, Preis, Verfügbarkeit und Kaufbutton. Sie ist im Online-Shop die wichtigste Seite für die Kaufentscheidung.


Produkttext

Ein Produkttext beschreibt einen einzelnen Artikel im Shop. Vom Hersteller übernommene Texte stehen wortgleich bei allen Händlern, weshalb eigene Beschreibungen mit eigener Erfahrung besser wirken.


Produktvarianten

Produktvarianten sind Ausführungen desselben Artikels, zum Beispiel in Grösse oder Farbe. Sie gehören auf eine gemeinsame Produktseite, damit Auswahl und Suchmaschinenbewertung nicht zersplittern.


Profilaufrufe

Profilaufrufe zeigen, wie viele Personen das Profil selbst angeschaut haben. Sie sind ein Zwischenschritt zwischen Beitrag und Website und zeigen, ob ein Beitrag echte Neugier ausgelöst hat.


Profilbild

Das Profilbild ist das kleine Bild, das ein Konto auf Plattformen und in Verzeichnissen vertritt. Es wird meist sehr klein angezeigt, weshalb ein reduziertes Zeichen besser funktioniert als das vollständige Logo.


Profiltext

Der Profiltext ist die kurze Selbstbeschreibung auf einer Plattform. Er sollte in einem Satz sagen, für wen man was tut und wo man tätig ist, statt Schlagworte aneinanderzureihen.


Progressive Web App (PWA)

Eine Progressive Web App ist eine Website, die sich wie eine App verhält: Sie lässt sich auf dem Startbildschirm ablegen und funktioniert teilweise auch offline. Für KMU ist sie eine Alternative zur eigenen App-Entwicklung.


Projektleitung

Die Projektleitung koordiniert Beteiligte, Termine und Budget. Auch bei kleinen Vorhaben braucht es eine Person, die entscheidet und den Überblick behält, sonst bleibt ein Projekt liegen.


Prompt

Ein Prompt ist die Anweisung, die man einem KI-Programm gibt. Je genauer Zielgruppe, Zweck, Umfang und Tonfall darin beschrieben sind, desto brauchbarer ist das Ergebnis.


Prompt Engineering

Prompt Engineering ist das gezielte Formulieren von Anweisungen an ein KI-Programm. Rolle, Zielgruppe, Umfang, Tonfall und ein Beispiel in der Anweisung verbessern das Ergebnis deutlich mehr als mehrere Versuche mit derselben knappen Frage.


Protagonist

Die Hauptfigur einer Story, mit der sich Menschen identifizieren können.


Prototyp

Ein Prototyp ist eine bedienbare Vorabfassung einer Website oder App, die noch nicht programmiert ist. Damit lassen sich Abläufe testen und Missverständnisse aufdecken, bevor die teure Umsetzung beginnt.


Public-Branding

Die öffentliche Darstellung und Positionierung einer Marke. Dazu gehören alle Massnahmen, die beeinflussen, wie eine Marke von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird – z. B. Erscheinungsbild, Kommunikation, Social Media und Werbung.


Q

Qualitäts-Lead

Ein Qualitäts-Lead ist ein Kontakt, der nicht nur Interesse zeigt, sondern auch gut zum Angebot und zur Zielgruppe passt. Für die Bewertung zählen beispielsweise Bedarf, Entscheidungsbefugnis, Budget und zeitliche Kaufabsicht.


Quality Score

Der Quality Score ist eine Note von 1 bis 10 in Google Ads. Sie zeigt, wie gut Suchbegriff, Anzeige und Zielseite zusammenpassen. Je besser das gelingt, desto weiter oben erscheint die Anzeige und desto weniger kostet ein Klick.


Quellcode

Der Quellcode ist der zugrunde liegende Programmtext einer Website, den der Browser in die sichtbare Seite übersetzt. Suchmaschinen lesen diesen Code, weshalb dort auch Titel, Beschreibungen und strukturierte Angaben stehen.


Quelldateien

Quelldateien sind die bearbeitbaren Originaldateien einer Gestaltung, nicht nur das fertige PDF. Ob ein Unternehmen sie erhält, ist Verhandlungssache und sollte vor Projektbeginn geklärt werden, um einen späteren Anbieterwechsel nicht zu blockieren.


Quellenangabe

Eine Quellenangabe nennt, woher eine Zahl oder Aussage stammt. Sie macht einen Beitrag nachprüfbar und damit glaubwürdiger. Sie ersetzt aber keine Erlaubnis: Ob ein Text oder Bild überhaupt verwendet werden darf, ist eine getrennte Frage der Nutzungsrechte.


R

Rabatt

Ein Rabatt ist ein Preisnachlass. Häufige Rabatte gewöhnen die Kundschaft daran zu warten, bis wieder einer kommt, und drücken dauerhaft auf die Marge.


Radiowerbung

Radiowerbung sind gesprochene Werbespots in einem Radiosender. Regionale Sender sind für KMU bezahlbar, und die Botschaft muss so einfach sein, dass sie beim Autofahren hängen bleibt.


Rage Bait

Rage Baiting bezeichnet das gezielte Veröffentlichen von provokanten, absurden oder beleidigenden Online-Inhalten, um bei anderen Nutzern Wut und Empörung hervorzurufen.


Rahmenerzählung

Eine Rahmenerzählung beginnt mit einer Situation, öffnet dann einen Rückblick und kehrt am Schluss dorthin zurück. Sie erzeugt Spannung, weil von Anfang an eine offene Frage im Raum steht.


Rank-Tracking

Beim Rank-Tracking wird regelmässig festgehalten, auf welchen Positionen eine Website für ihre wichtigsten Suchbegriffe steht. Wichtiger als der einzelne Wert ist die Richtung über mehrere Wochen.


Ranking

Ranking bezeichnet die Position einer Webseite in den Suchergebnissen für eine bestimmte Suchanfrage. Es kann je nach Ort, Gerät, Suchabsicht, Wettbewerb und Zeitpunkt variieren.


Ratgeber

Ein Ratgeber erklärt Schritt für Schritt, wie ein Problem gelöst wird. Er ist für KMU das dankbarste Format, weil sich Fachwissen aus dem Alltag direkt verwerten lässt.


Reaktionszeit

Die Reaktionszeit ist die Spanne, bis auf eine Nachricht oder einen Kommentar geantwortet wird. Sie wird auf manchen Plattformen öffentlich angezeigt und beeinflusst, ob überhaupt jemand schreibt.


Reaktivierung

Reaktivierung ist der Versuch, inaktive Kontakte oder frühere Kundschaft zurückzugewinnen. Sie ist meist günstiger als jede Neukundengewinnung und wird trotzdem selten gemacht.


Rebranding

Rebranding ist die strategische Weiterentwicklung oder grundlegende Neuausrichtung einer bestehenden Marke. Es kann Positionierung, Namen, Botschaften, Design und Markenerlebnis betreffen und sollte auf einer fundierten Analyse beruhen.


Recherche

Recherche ist das Zusammentragen und Prüfen von Informationen vor dem Schreiben. Sie unterscheidet einen brauchbaren Fachbeitrag von einer Zusammenfassung dessen, was ohnehin überall steht.


Redaktion

Die Redaktion ist die Stelle, die Themen auswählt, Texte prüft und den Überblick behält. Auch in kleinen Betrieben braucht es eine Person, die diese Rolle verbindlich innehat.


Redaktionelle Leitlinien

Redaktionelle Leitlinien halten fest, wie geschrieben wird: Ansprache, Schreibweisen, wiederkehrende Begriffe, Umgang mit Zahlen. Sie sorgen dafür, dass Texte verschiedener Personen gleich klingen.


Redaktionsplan

Ein Redaktionsplan organisiert Themen, Formate, Verantwortlichkeiten, Kanäle und Termine für die Content-Produktion. Er hilft, regelmässig zu veröffentlichen und die Inhalte auf gemeinsame Ziele auszurichten.


Redesign

Ein Redesign verändert hauptsächlich das visuelle Erscheinungsbild eines bestehenden Auftritts oder Produkts. Im Unterschied zum Rebranding muss dabei die strategische Identität und Positionierung der Marke nicht grundsätzlich verändert werden.


Reduzierte Bewegung (prefers-reduced-motion)

Reduzierte Bewegung ist eine Einstellung am Gerät, mit der jemand ausdrückt, dass er möglichst wenig Bewegung auf dem Bildschirm sehen möchte. Bei manchen Menschen lösen automatisch laufende Animationen Schwindel oder Übelkeit aus, weshalb Websites diese Einstellung beachten sollten.


Reel

Ein Reel ist ein kurzes, meist vertikales Videoformat auf Plattformen wie Instagram und Facebook. Ein schneller Einstieg, ein klarer Inhalt und eine plattformgerechte Umsetzung sind wichtiger als eine aufwendige Produktion.


Referenzkunde

Ein Referenzkunde erlaubt es, seinen Namen und das gemeinsame Projekt öffentlich zu zeigen. Solche Beispiele wirken stärker als jede Selbstbeschreibung, brauchen aber immer eine ausdrückliche Zustimmung.


Referrer

Der Referrer ist die Quelle, von der ein Besuch kommt, zum Beispiel eine Suchmaschine, ein Newsletter oder eine andere Website. Er beantwortet die Frage, welcher Kanal die Besuche tatsächlich gebracht hat.


Referring Domain

Eine Referring Domain ist eine fremde Website, von der mindestens ein Link kommt. Als Faustregel wiegen Links von vielen verschiedenen Websites schwerer als viele Links von derselben — entscheidend bleibt aber, wie gut die verweisende Seite zum Thema passt.


Reibung

Reibung ist alles, was den Weg zur Anfrage erschwert: zu viele Schritte, unklare Preise, Kontozwang, ein Formular auf dem Handy. Jede beseitigte Hürde bringt unmittelbar mehr Abschlüsse.


Reichweite

Reichweite ist die Anzahl unterschiedlicher Personen, die einen Inhalt oder eine Botschaft sehen. Sie beschreibt die mögliche Verbreitung, sagt aber ohne weitere Kennzahlen noch nichts über Aufmerksamkeit, Vertrauen oder Wirkung aus.


Reichweitenstarke Accounts

Accounts mit hoher Reichweite, die helfen können, Inhalte schneller und breiter zu verbreiten und Trends zu setzen.


Reinzeichnung

Die Reinzeichnung ist der Arbeitsschritt, in dem ein freigegebener Entwurf druckfertig gemacht wird: Farben, Formate, Schriften und Anschnitt werden auf die Vorgaben der Druckerei gebracht.


Relaunch

Ein Relaunch ist die grundlegende Erneuerung einer Website in Gestaltung, Struktur oder Technik. Ohne saubere Weiterleitungen der alten Adressen gehen dabei oft Rankings und bestehender Traffic verloren.


Relevanz

Hilft, dass Inhalte für die Zielgruppe wirklich bedeutsam sind und nicht wie Werbung wirken.


Remarketing

Remarketing spricht Personen erneut an, die bereits Kontakt mit einer Website, einem Inhalt oder Angebot hatten. Ziel ist es, Erinnerung und Relevanz zu erhöhen und Interessent:innen zu einer späteren Handlung zurückzuführen.


Rendering

Beim Rendering baut die Suchmaschine eine Seite so zusammen, wie ein Besucher sie sieht. Inhalte, die erst durch Programmcode nachgeladen werden, kommen dabei manchmal nicht an und fehlen dann im Suchergebnis.


Reporting

Reporting ist die regelmässige Berichterstattung über die wichtigsten Kennzahlen. Nützlich wird es erst, wenn zu jeder Zahl steht, was sie bedeutet und was daraus folgt.


Repositionierung

Bei einer Repositionierung verschiebt ein Unternehmen bewusst, wofür seine Marke im Kopf der Kundschaft steht, zum Beispiel vom günstigen Anbieter zum Spezialisten. Das braucht Zeit und Wiederholung; ein neues Logo allein bewirkt es nicht.


Responsive Design

Responsive Design passt Layout, Bilder, Texte und Bedienung einer Website automatisch an unterschiedliche Bildschirmgrössen an. Dadurch bleibt die Website auf Smartphone, Tablet und Desktop gut lesbar und nutzbar.


Ressourcenplanung

Die Ressourcenplanung klärt, wer wie viel Zeit für das Marketing hat und was extern vergeben wird. Die häufigste Fehlplanung in KMU ist ein Plan, für den intern niemand Zeit hat.


Retainer

Ein Retainer ist eine feste monatliche Pauschale für laufende Betreuung. Er sichert Verfügbarkeit und ist planbar, sollte aber festhalten, welche Leistungen darin enthalten sind.


Retargeting

Retargeting ist die gezielte erneute Werbeansprache von Personen, die bereits eine digitale Interaktion mit einem Unternehmen hatten. Der Begriff wird häufig gleichbedeutend mit Remarketing verwendet und basiert typischerweise auf Zielgruppenlisten oder Tracking-Daten.


Retoure

Eine Retoure ist die Rücksendung bestellter Ware. Klare, leicht auffindbare Rückgabebedingungen erhöhen die Kaufbereitschaft, weil sie das wahrgenommene Risiko senken.


Return on Ad Spend (ROAS)

Return on Ad Spend, kurz ROAS, setzt den direkt zugeordneten Umsatz ins Verhältnis zu den Werbeausgaben. Die Kennzahl zeigt die kurzfristige Umsatzleistung einer Kampagne, berücksichtigt aber nicht automatisch alle Kosten oder langfristigen Effekte.


Return on Investment (ROI)

Return on Investment, kurz ROI, beschreibt das Verhältnis zwischen Gewinn und eingesetztem Kapital. Im Marketing hilft die Kennzahl zu beurteilen, ob eine Massnahme wirtschaftlich mehr zurückbringt, als sie insgesamt kostet.


RGB

RGB ist ein Farbmodell für Bildschirme, das aus Rot, Grün und Blau digitale Farben erzeugt.


Rich Snippet

Ein Rich Snippet ist ein erweitertes Suchergebnis mit Zusatzangaben wie Sternebewertung, Preis oder Öffnungszeiten. Es fällt in der Trefferliste stärker auf und erhöht dadurch die Klickrate.


Robots-Meta-Tag

Das Robots-Meta-Tag ist eine Anweisung im Seitencode, die einer Suchmaschine sagt, ob eine Seite in die Ergebnisse aufgenommen und ob ihren Links gefolgt werden darf. Falsch gesetzt macht es wichtige Seiten unsichtbar.


robots.txt

Die Datei robots.txt gibt Suchmaschinen-Crawlern Hinweise, welche Bereiche einer Website sie aufrufen dürfen oder nicht aufrufen sollen. Sie ist kein verlässlicher Zugriffsschutz und verhindert allein nicht zwingend die Indexierung einer bereits bekannten URL.


Roter Faden

Der rote Faden ist die durchgehende Linie, die alle Teile einer Geschichte verbindet. Wer ihn nicht in einem Satz benennen kann, hat meist zwei Geschichten in einer.


Rückblick

Ein Rückblick ist die kurze Auswertung nach einer Kampagne: was funktioniert hat, was nicht und was man beim nächsten Mal anders macht. Ohne ihn wiederholen sich dieselben Fehler.


S

Saisonalität

Saisonalität beschreibt, dass die Nachfrage im Jahresverlauf schwankt. Werbebudget gehört dorthin, wo ohnehin gesucht wird, statt gleichmässig über zwölf Monate verteilt zu werden.


Sales

Aktiver Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen. Ziel ist, Bedürfnisse zu erkennen, Lösungen anzubieten und Abschlüsse zu erzielen.


Sales Funnel

Weg, den Nutzer vom ersten Kontakt bis zur Handlung oder zum Kauf durchlaufen.


Sales Qualified Lead (SQL)

Ein Sales Qualified Lead ist ein Kontakt, der geprüft wurde und die Voraussetzungen für ein Verkaufsgespräch erfüllt: passender Bedarf, Budget und Zuständigkeit. Ab hier übernimmt der Verkauf. Wichtig ist, dass Marketing und Verkauf dieselben Kriterien vereinbaren.


Schema.org

Schema.org ist das gemeinsame Vokabular, mit dem einer Suchmaschine im Seitencode mitgeteilt wird, was ein Inhalt ist: eine Öffnungszeit, ein Preis, ein Kurs, eine Bewertung. Es ist die Voraussetzung für erweiterte Suchergebnisse, garantiert sie aber nicht.


Schlüsselmoment

Ein Schlüsselmoment ist der Augenblick, in dem sich etwas entscheidet: der Anruf, der alles ändert, oder der Fehler, aus dem eine neue Arbeitsweise entstand. Solche Momente bleiben haften, ganze Zeitabschnitte nicht.


Schriftfamilie

Eine Schriftfamilie umfasst alle zusammengehörenden Varianten einer Schrift, etwa mager, normal und fett. Eine Familie mit mehreren Varianten genügt für einen ganzen Auftritt und wirkt ruhiger als mehrere verschiedene Schriften.


Schriftlizenz

Eine Schriftlizenz regelt, wofür eine Schrift verwendet werden darf: Druck, Website, App oder Weitergabe an Dritte. Die Lizenz für die Website ist oft getrennt zu erwerben, was bei Markenprojekten regelmässig vergessen geht.


Schriftpaarung

Eine Schriftpaarung ist die bewusste Kombination von zwei Schriften, meist eine für Überschriften und eine für Fliesstext. Sie sollten sich deutlich unterscheiden, aber zusammenpassen; mehr als zwei Schriften wirken schnell unruhig.


Schriftschnitt

Ein Schriftschnitt ist eine einzelne Variante innerhalb einer Schriftfamilie, zum Beispiel «Regular» oder «Bold Italic». Für die meisten KMU reichen drei bis vier Schnitte, was auch Lizenzkosten und Ladezeit tief hält.


Schutzraum

Der Schutzraum ist die freie Fläche, die rund um ein Logo eingehalten werden muss. Er sorgt dafür, dass das Logo nicht von Text oder Bildern bedrängt wird und für sich stehen kann.


Screendesign

Screendesign ist der Entwurf einzelner Bildschirmseiten in fertiger Optik, mit echten Texten, Bildern und Farben. Es baut auf dem Wireframe auf und zeigt erstmals, wie die Seite später tatsächlich aussieht.


Screenreader

Ein Screenreader ist ein Programm, das blinden Menschen eine Website vorliest oder in Blindenschrift ausgibt. Er liest nicht einfach den sichtbaren Text, sondern wertet aus, wie die Seite aufgebaut ist: Überschriften, Bildbeschreibungen, Bedienelemente und deren Zustand, etwa ob ein Menü offen oder geschlossen ist.


Scribble

Ein Scribble ist eine schnelle Handskizze einer Gestaltungsidee. In dieser frühen Form lässt sich über Aufbau und Richtung sprechen, ohne dass sich jemand an Farben oder Schriften festbeisst.


Scrolltiefe

Die Scrolltiefe zeigt, wie weit Besucherinnen und Besucher eine Seite nach unten lesen. Sie hilft zu beurteilen, ob wichtige Inhalte weit genug oben stehen oder ob eine Seite zu lang geraten ist.


SEA

SEA steht für Search Engine Advertising und bezeichnet bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen. Unternehmen bieten dabei häufig auf relevante Suchbegriffe und bezahlen je nach Modell beispielsweise pro Klick.


Search Engine Results Page (SERP)

SERP steht für Search Engine Results Page und bezeichnet die Ergebnisseite einer Suchmaschine. Sie kann organische Treffer, Anzeigen, Karten, Bilder und weitere spezielle Ergebnisformate enthalten.


Segmentierung

Segmentierung teilt eine grössere Ziel- oder Kontaktgruppe nach gemeinsamen Merkmalen in kleinere Gruppen auf. Dadurch können Inhalte, E-Mails und Angebote relevanter auf Bedürfnisse und Verhalten abgestimmt werden.


Seitenaufruf

Ein Seitenaufruf, englisch Pageview, zählt jedes Mal, wenn eine einzelne Seite einer Website geladen wird. Er sagt etwas über die Nutzung aus, nicht aber über die Anzahl der Personen dahinter.


Semantische Suche

Semantische Suche bedeutet, dass Google nicht nur nach dem eingetippten Wort sucht, sondern die Bedeutung dahinter versteht. Wer «Auto reparieren lassen Bern» eingibt, bekommt Garagen angezeigt, auch wenn auf deren Seite das Wort «reparieren» gar nicht steht.


Semantisches HTML

Semantisches HTML bedeutet, für jeden Inhalt das inhaltlich passende Code-Element zu verwenden, etwa eine echte Überschrift statt nur grossen Text. Suchmaschinen und Vorleseprogramme verstehen den Aufbau der Seite dadurch deutlich besser.


Semrush

Semrush ist ein kostenpflichtiges Analysewerkzeug für Suchbegriffe, Positionen, Werbeanzeigen und Mitbewerber. Es deckt viele Bereiche gleichzeitig ab und richtet sich an Nutzer, die regelmässig damit arbeiten.


SEO-Content

SEO-Content ist ein Inhalt, der eine konkrete Suchabsicht bestmöglich beantwortet und zugleich für Suchmaschinen verständlich strukturiert ist. Er verbindet fachliche Qualität, natürliche Keywords, klare Überschriften und eine gute Nutzererfahrung.


Serifenlose Schrift

Eine serifenlose Schrift hat keine kleinen Endstriche an den Buchstaben, zum Beispiel Arial oder Helvetica. Sie wirkt sachlich und modern. Ob ein Text gut lesbar ist, entscheidet sich aber nicht am Schrifttyp, sondern an Grösse, Zeilenabstand, Kontrast und Bildschirm.


Serifenschrift

Eine Serifenschrift hat kleine Endstriche an den Buchstaben, wie etwa Times. Sie wirkt traditionell und seriös und wird gerne für längere gedruckte Texte und für Marken mit langer Geschichte eingesetzt.


Server

Ein Server ist der Computer, auf dem die Dateien einer Website gespeichert sind und der sie auf Anfrage an den Browser ausliefert. Leistung und Standort des Servers beeinflussen Ladezeit und Zuverlässigkeit.


Serverstandort

Der Serverstandort ist der Ort, an dem die Daten einer Website physisch gespeichert sind. Er beeinflusst die Ladezeit und ist bei Personendaten auch datenschutzrechtlich relevant.


Service Design

Service Design gestaltet eine Dienstleistung über alle Berührungspunkte hinweg, von der Terminbuchung über das Gespräch vor Ort bis zur Rechnung. Es umfasst auch die Abläufe im Hintergrund, weil ein freundlicher Empfang wenig nützt, wenn die Auftragsbestätigung drei Tage braucht.


Servicequalität

Servicequalität zeigt sich in Erreichbarkeit, Reaktionszeit und im Umgang mit Reklamationen. Sie ist für die Wahrnehmung einer Marke oft entscheidender als deren Gestaltung.


Session Recording

Beim Session Recording werden einzelne Besuche aufgezeichnet und nachträglich angeschaut, um Bedienprobleme zu erkennen. Zulässig ist das nur mit einer Rechtsgrundlage, in der Regel einer Einwilligung, und wenn Eingaben wie Passwörter, Zahlungs- und Personendaten von vornherein unkenntlich gemacht werden.


Session Storage

Session Storage ist ein Speicher im Browser, der nur für den aktuellen Tab gilt und beim Schliessen automatisch geleert wird. Er eignet sich für kurzlebige Angaben wie einen Formularzwischenstand, nicht für dauerhafte Einstellungen.


Share of Voice

Share of Voice beschreibt, welchen Anteil ein Unternehmen an allen Erwähnungen seiner Branche hat. Er zeigt, wie präsent man im Vergleich zu Mitbewerbern ist, unabhängig davon, ob positiv oder negativ.


Shared Hosting

Beim Shared Hosting teilen sich viele Websites einen Server. Es ist günstig, kann aber langsamer werden, wenn andere Websites auf demselben Server viel Last erzeugen.


Shitstorm

Ein Shitstorm ist eine Welle öffentlicher Empörung im Netz. Löschen und Schweigen verstärken sie meist; eine sachliche, frühe Stellungnahme an einem Ort beruhigt eher.


Shopify

Shopify ist eine mietbare Shop-Plattform, bei der Technik, Hosting und Sicherheit vom Anbieter übernommen werden. Sie ermöglicht einen schnellen Start, bindet aber an monatliche Gebühren und die Vorgaben der Plattform.


Shopping-Anzeige

Eine Shopping-Anzeige zeigt Produktbild, Preis und Händlername direkt in der Suche. Sie eignet sich für Online-Shops und setzt einen gepflegten Produktdatensatz voraus.


Short

Ein Short ist ein kurzes Hochformat-Video, insbesondere auf YouTube. Das Format vermittelt meist eine einzelne Idee, einen Tipp oder einen unterhaltsamen Moment in kompakter Form.


Shortcode

Ein Shortcode ist ein kurzer Platzhalter im Text, der beim Anzeigen durch eine fertige Funktion ersetzt wird, etwa ein Formular oder eine Bildergalerie. So lassen sich Funktionen einfügen, ohne Code zu schreiben.


Sichtbarkeit

Sichtbarkeit beschreibt, wie häufig und an welchen Stellen eine Marke oder Website von der relevanten Zielgruppe wahrgenommen werden kann. Im Gegensatz zur Reichweite berücksichtigt der Begriff stärker die tatsächliche Auffindbarkeit in entscheidenden Situationen.


Sichtbarkeitsindex

Ein Sichtbarkeitsindex ist eine von Analyse-Anbietern berechnete Kennzahl, die die Präsenz einer Website in der Suche über viele Begriffe hinweg zusammenfasst. Er eignet sich für den Verlauf über Zeit, nicht für den Vergleich absoluter Werte.


Single Page Application (SPA)

Eine Single Page Application lädt einmal und tauscht danach nur noch Inhalte aus, ohne die Seite neu aufzubauen. Das wirkt sehr flüssig, erfordert aber besondere Massnahmen, damit Suchmaschinen die Inhalte erfassen.


Sistrix

SISTRIX ist eine professionelle SEO-Software (Suchmaschinenoptimierung), die im deutschsprachigen Raum als Branchenstandard für die Analyse von Websites gilt.


Site-Abfrage

Eine Site-Abfrage verwendet in Google den Suchoperator `site:` zusammen mit einer Domain. Sie liefert einen groben Überblick über auffindbare Seiten, ersetzt aber keine verlässliche Indexierungsprüfung in der Google Search Console.


Sitelinks

Sitelinks sind die zusätzlichen Unterlinks, die Google unter einem Suchergebnis anzeigt, etwa Kontakt oder Leistungen. Google wählt sie selbst aus. Eine klare Seitenstruktur und verständliche Menübezeichnungen erhöhen die Chance, erzwingen lassen sie sich nicht.


Sitzung

Eine Sitzung, englisch Session, fasst die Aktionen einer Person auf einer Website zu einem Besuch zusammen. Wann sie endet, legt das Auswertungsprogramm fest — meist nach einer längeren Pause ohne Aktivität. Zahlen aus verschiedenen Programmen sind deshalb nicht direkt vergleichbar.


Skip-Link

Ein Skip-Link ist ein Link ganz am Seitenanfang, der direkt zum Hauptinhalt springt. Wer sich eine Seite vorlesen lässt oder sie mit der Tastatur bedient, muss sonst auf jeder Unterseite zuerst das ganze Menü durchlaufen.


Skool

Skool ist eine Plattform, auf der sich ein eigener Mitgliederbereich mit Diskussionen und Kursen betreiben lässt, meist gegen Beitrag. Der Bereich ist abgegrenzt von den grossen Netzwerken, bleibt aber an diesen Anbieter gebunden.


Slider

Ein Slider ist ein Bereich, in dem mehrere Bilder oder Aussagen automatisch nacheinander eingeblendet werden. Häufig werden nur das erste Element wahrgenommen und die Ladezeit erhöht, weshalb er heute zurückhaltend eingesetzt wird.


Slogan

Slogan ist ein kurzer Merkvers für Ihre Marke. Er fasst Ihr Angebot oder Ihre Haltung in wenigen Worten zusammen.


Slug

Der Slug ist der letzte, sprechende Teil einer Internetadresse, zum Beispiel /beratung-kmu. Kurze, verständliche Slugs mit dem passenden Suchbegriff sind besser als automatisch erzeugte Zahlen- und Zeichenfolgen.


SMART Prinzip

Das SMART-Prinzip ist eine Methode, um Ziele klar und überprüfbar zu formulieren: spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert.


SMART-Ziel

Ein SMART-Ziel ist spezifisch, messbar, attraktiv oder erreichbar, relevant und terminiert formuliert. Diese Kriterien machen aus einer allgemeinen Absicht ein Ziel, dessen Umsetzung und Ergebnis überprüft werden können.


Smartphone-Video

Ein Smartphone-Video ist eine mit dem Telefon gedrehte Aufnahme. Für Social Media reicht die Qualität heutiger Geräte völlig aus; wichtiger als die Kamera sind ruhige Führung, gutes Licht und verständlicher Ton.


Snippet-Optimierung

Bei der Snippet-Optimierung werden Titel und Beschreibung so formuliert, dass das Suchergebnis zum Klicken einlädt. Google übernimmt sie aber nicht immer: Passend zur Suchanfrage wird oft ein anderer Textausschnitt aus der Seite gezeigt.


Social Ads

Social Ads sind bezahlte Anzeigen auf sozialen Netzwerken wie LinkedIn, Facebook, Instagram oder TikTok. Sie lassen sich nach Zielgruppen, Interessen, Verhalten, Region und Kampagnenziel ausspielen.


Social Commerce

Social Commerce heisst, dass aus einem Beitrag heraus gekauft werden kann. Der Abschluss erfolgt je nach Plattform direkt dort oder im eigenen Shop. Der Kern ist, dass Menschen ein Produkt entdecken, ohne danach gesucht zu haben.


Social Listening

Analyse von Online-Gesprächen, um Stimmungen, Trends und Kundenbedürfnisse frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren.


Social Media

Social Media bezeichnet digitale Plattformen, auf denen Menschen und Unternehmen Inhalte veröffentlichen, teilen und miteinander interagieren. Für Unternehmen sind nicht möglichst viele Kanäle entscheidend, sondern die Plattformen, auf denen ihre Zielgruppe tatsächlich aktiv ist.


Social Media Marketing

Social Media Marketing umfasst die strategische Nutzung sozialer Netzwerke für Sichtbarkeit, Dialog, Markenaufbau, Kundenbindung und Verkauf. Erfolgreiche Aktivitäten orientieren sich an Zielgruppe, Plattformlogik, Ressourcen und klaren Zielen.


Social Proof

Social Proof bezeichnet den Vertrauenseffekt, der entsteht, wenn andere Menschen ein Angebot sichtbar positiv bewerten oder nutzen. Rezensionen, Testimonials, Referenzen und Fallstudien reduzieren Unsicherheit und erleichtern Entscheidungen.


Social Selling

Social Selling heisst, über Social Media persönliche Beziehungen aufzubauen, bis daraus ein Auftrag entsteht. Statt Werbung zu schalten, teilt eine Person Fachwissen, kommentiert bei anderen und meldet sich erst dann direkt, wenn ein Anlass besteht.


Social-Media-Präsenz

Die Social-Media-Präsenz umfasst alle Auftritte auf Plattformen wie LinkedIn, Facebook oder Instagram und stärkt die Markenbekanntheit.


Social-Media-Report

Ein Social-Media-Report fasst regelmässig die wichtigsten Entwicklungen zusammen: Reichweite, Interaktionen, Zuwachs und die erfolgreichsten Beiträge. Drei bis fünf Zahlen mit Einordnung genügen.


Social-Media-Richtlinien

Social-Media-Richtlinien halten fest, was Mitarbeitende über die Arbeit veröffentlichen dürfen und was nicht. Gut gemacht ermutigen sie zum Mitmachen, statt vor allem zu verbieten.


Soft 404

Ein Soft 404 ist eine Seite, die zwar «nicht gefunden» anzeigt, dem Browser technisch aber Erfolg meldet. Suchmaschinen behalten solche leeren Seiten unnötig im Bestand, weshalb sie eine klare Fehlermeldung zurückgeben sollten.


Soll-Ist-Vergleich

Der Soll-Ist-Vergleich stellt das Geplante dem tatsächlich Erreichten gegenüber. Er ist die einfachste Form der Erfolgskontrolle und deckt Abweichungen früh genug auf, um zu reagieren.


Spamschutz

Spamschutz umfasst alle Massnahmen, die unerwünschte automatische Formulareingaben abwehren, etwa unsichtbare Prüffelder oder Filter. Ohne ihn verstopfen Werbeeinträge das Postfach und echte Anfragen gehen unter.


Spannungsaufbau

Der bewusste Aufbau von Spannung, damit Menschen dranbleiben.


Spannungsfeld

Ein Spannungsfeld ist der Widerspruch, an dem sich eine Geschichte entzündet: Tempo gegen Sorgfalt, Tradition gegen Erneuerung, Preis gegen Qualität. Wer es benennt, wirkt ehrlicher als jemand, der nur Vorteile aufzählt.


Sponsoring

Sponsoring ist die Unterstützung eines Vereins, Anlasses oder Projekts gegen Sichtbarkeit. Für lokal verankerte KMU zahlt es vor allem auf Bekanntheit und Sympathie in der Region ein.


Sprachsuche

Bei der Sprachsuche wird die Frage laut gestellt statt getippt, etwa über das Handy oder einen Lautsprecher. Solche Fragen sind länger und klingen wie gesprochene Sätze, weshalb Antworten in ganzen Sätzen auf der Website helfen.


SSL-Verschlüsselung

Die SSL-Verschlüsselung sorgt dafür, dass Daten zwischen dem Browser eines Nutzers und einer Website verschlüsselt übertragen werden. So sind sensible Informationen wie Passwörter oder Zahlungsdaten vor dem Zugriff Dritter geschützt. Erkennbar ist sie am https und dem Schloss-Symbol in der Adresszeile.


SSL-Zertifikat

Ein SSL-Zertifikat sorgt dafür, dass die Verbindung zu einer Website verschlüsselt ist, erkennbar an https und dem Schloss in der Adresszeile. Es sagt aber nichts darüber aus, ob das Unternehmen dahinter seriös ist — auch betrügerische Seiten haben eines. Technisch heisst das Verfahren heute TLS.


Staging-Umgebung

Eine Staging-Umgebung ist eine nicht öffentliche Kopie der Website, auf der Änderungen und Updates getestet werden. So lassen sich Fehler entdecken, bevor sie auf der Live-Seite sichtbar werden.


Stakeholder

Stakeholder sind alle, die von einem Vorhaben betroffen sind oder mitentscheiden, etwa Geschäftsleitung, Verkauf oder Aussendienst. Wer sie zu spät einbezieht, erlebt Widerstand kurz vor dem Start.


Statische Website

Eine statische Website besteht aus fertig erzeugten Seiten, die ohne Datenbankabfrage ausgeliefert werden. Sie ist sehr schnell und sicher. Aktuelle Inhalte sind trotzdem möglich, weil die Seiten bei jeder Änderung automatisch neu erzeugt werden können.


Statuscode

Ein Statuscode ist die technische Antwort des Servers auf einen Seitenaufruf, zum Beispiel 200 für erfolgreich, 404 für nicht gefunden oder 500 für Serverfehler. Er ist der schnellste Hinweis darauf, wo ein Problem liegt.


Sticky Header

Ein Sticky Header bleibt beim Scrollen am oberen Bildschirmrand stehen. Navigation und Kontaktbutton sind damit jederzeit erreichbar, was besonders auf langen Seiten die Bedienung erleichtert.


Stockfotos

Stockfotos sind lizenzierbare Bilder aus Bilddatenbanken. Sie sind schnell verfügbar, wirken aber austauschbar, weshalb eigene Aufnahmen für die Glaubwürdigkeit eines KMU meist mehr leisten.


Störer

Ein Störer ist ein auffälliges Gestaltungselement wie ein farbiger Button oder eine Banderole, das gezielt auf eine Aktion oder ein Angebot hinweist. Zu viele Störer heben sich gegenseitig auf.


Story

Eine Story ist ein kurzlebiges Social-Media-Format, das meist nach 24 Stunden verschwindet. Es eignet sich für spontane Einblicke, aktuelle Hinweise, Umfragen und persönliche Nähe zur Community.


Story Arc

Der Verlauf einer Story, der zeigt, wie Figuren oder Inhalte sich entwickeln.


Story-Archiv

Ein Story-Archiv ist eine laufend ergänzte Sammlung von Begebenheiten, Zitaten und Bildern aus dem Alltag. Ohne diese Gewohnheit sind bei Bedarf keine Geschichten da, weil niemand sie festgehalten hat.


Storyboard

Ein Storyboard ist die Abfolge eines geplanten Videos in einzelnen Bildern mit Notizen zu Text und Ton. Es klärt vor dem Dreh, welche Aufnahmen gebraucht werden, und verhindert teure Nachdrehs.


Storytelling

Storytelling vermittelt Informationen mithilfe einer nachvollziehbaren Geschichte statt nur durch einzelne Fakten. Figuren, Ausgangslage, Konflikt, Veränderung und Ergebnis machen Botschaften verständlicher, emotionaler und besser erinnerbar.


Storytelling im Verkauf

Storytelling im Verkauf heisst, statt einer Aufzählung von Leistungen einen vergleichbaren Fall zu erzählen. Kundschaft erinnert sich an die Geschichte einer ähnlichen Ausgangslage, nicht an eine Liste technischer Merkmale.


Strategie

Eine Strategie beschreibt den übergeordneten Weg von einer Ausgangslage zu einem langfristigen Ziel. Sie legt bewusste Prioritäten fest und gibt vor, für wen, warum und in welche Richtung ein Unternehmen handeln will.


Streuverlust

Streuverlust entsteht, wenn Werbung Personen erreicht, für die Angebot oder Botschaft nicht relevant sind. Präzise Zielgruppen, geeignete Kanäle und klare Kampagnenziele helfen, unnötige Kontakte und Kosten zu reduzieren.


Strukturierte Daten

Strukturierte Daten sind zusätzliche Angaben im Seitencode, die Suchmaschinen erklären, worum es sich handelt, etwa um ein Produkt, eine Veranstaltung oder ein Unternehmen. Sie sind die Voraussetzung für erweiterte Suchergebnisse.


Stundensatz

Der Stundensatz ist der Preis für eine Arbeitsstunde. Ein tiefer Stundensatz sagt wenig aus, wenn dafür mehr Stunden verrechnet werden; entscheidend ist der Preis für das fertige Ergebnis.


Subdomain

Eine Subdomain ist ein eigenständiger Bereich vor der Hauptdomain, zum Beispiel shop.beispiel.ch. Sie eignet sich für abgegrenzte Angebote, wird von Suchmaschinen aber teilweise getrennt von der Hauptseite bewertet.


Submarke

Eine Submarke ist eine eigenständige Marke unterhalb der Hauptmarke, etwa für eine Produktlinie. Jede zusätzliche Marke braucht eigene Pflege und eigenes Budget, was kleine Betriebe schnell überfordert.


Suchabsicht

Die Suchabsicht beschreibt, welches Ziel eine Person mit einer Suchanfrage verfolgt. Sie kann beispielsweise Information, Vergleich, Navigation zu einer bestimmten Seite oder einen Kauf betreffen und bestimmt, welcher Inhalt wirklich passend ist.


Suchanzeige

Eine Suchanzeige ist eine bezahlte Anzeige, die passend zu einer Suchanfrage auf einer Suchergebnisseite erscheint. Ihre Wirkung hängt von relevanten Keywords, überzeugendem Anzeigentext, passender Landingpage und einem klaren Angebot ab.


Suchbegriff

Ein Suchbegriff ist die konkrete Eingabe einer Person in eine Suchmaschine. Er kann von dem Keyword abweichen, das ein Unternehmen für Inhalt oder Werbung geplant hat, und liefert wertvolle Hinweise auf Sprache und Bedürfnisse der Zielgruppe.


Suchbegriffsbericht

Der Suchbegriffsbericht zeigt, was Menschen tatsächlich eingegeben haben, bevor sie die Anzeige gesehen haben. Er gehört regelmässig durchgesehen, um daraus auszuschliessende Begriffe abzuleiten.


Suchfunktion

Die Suchfunktion ist das interne Suchfeld einer Website. Die tatsächlich eingegebenen Suchbegriffe zeigen sehr direkt, was Besuchende erwarten und welche Inhalte auf der Seite noch fehlen.


Suchmaschinen

Suchmaschinen helfen Nutzer:innen, Inhalte im Internet zu finden und erhöhen die digitale Sichtbarkeit einer Marke.


Suchmaschinenmarketing

Bezahlte und organische Massnahmen, um in Suchmaschinen sichtbar zu werden und Nutzer zu erreichen.


Suchmaschinenoptimierung / SEO

SEO steht für Search Engine Optimization beziehungsweise Suchmaschinenoptimierung. Ziel ist es, eine Website technisch, inhaltlich und strukturell so zu verbessern, dass sie für relevante Suchanfragen organisch gefunden wird.


Suchnetzwerk

Das Suchnetzwerk umfasst die Anzeigen in den Google-Suchergebnissen und auf weiteren Google-Suchflächen. Auf Wunsch werden sie zusätzlich bei Partnerseiten ausgespielt, die ebenfalls eine Suche anbieten.


Suchvolumen

Das Suchvolumen gibt an, wie oft ein Begriff pro Monat bei Google gesucht wird. Für Schweizer KMU sind auch Begriffe mit wenigen hundert Suchen im Monat lohnend, wenn die Suchenden genau das wollen, was das Unternehmen anbietet.


Superfan

Ein Superfan ist jemand, der regelmässig reagiert, teilt und weiterempfiehlt. Solche Personen sind wertvoller als tausend stille Follower und verdienen persönliche Aufmerksamkeit.


SVG

SVG ist ein Bildformat für Grafiken wie Logos und Symbole, das sich verlustfrei auf jede Grösse skalieren lässt. Die Dateien sind klein und bleiben auf hochauflösenden Bildschirmen gestochen scharf.


Swissness

Swissness ist die Werbung mit der Schweizer Herkunft: das Kreuz im Logo, «Schweizer Qualität» auf der Website, «Made in Switzerland» auf der Verpackung. Solche Aussagen sind gesetzlich geregelt und nicht frei verwendbar. Für Dienstleistungen genügen Sitz und tatsächliche Verwaltung in der Schweiz; bei Produkten muss ein Mindestanteil der Herstellung in der Schweiz erfolgen.


SWOT

SWOT steht für Strengths, Weaknesses, Opportunities und Threats. Stärken und Schwächen betreffen das eigene Unternehmen, Chancen und Risiken das Umfeld wie Markt, Wettbewerb oder Technik. Aus der Gegenüberstellung der vier Felder lassen sich Prioritäten und Massnahmen ableiten.


Symbol

Ein Symbol ist ein Gegenstand oder Bild, das für mehr steht als für sich selbst, etwa der alte Werkzeugkasten des Grossvaters. Es erspart Erklärungen, weil die Bedeutung mitschwingt.


T

Tagesbudget

Das Tagesbudget ist bei Google ein Durchschnittswert, kein fester Höchstbetrag. An einzelnen Tagen kann mehr ausgegeben werden, über den Monat gerechnet bleibt die Summe aber im vereinbarten Rahmen.


Taktik

Eine Taktik ist eine konkrete, zeitlich überschaubare Handlung zur Umsetzung einer Strategie. Einzelne Posts, Anzeigen oder Aktionen sind Taktiken und sollten auf ein strategisches Ziel einzahlen.


TAM, SAM und SOM

TAM, SAM und SOM beschreiben drei Marktgrössen. Der TAM (Total Addressable Market) ist der gesamte denkbare Markt für ein Angebot. Der SAM (Serviceable Available Market) ist der Teil davon, den man mit dem eigenen Angebot und in der eigenen Region überhaupt bedienen kann. Der SOM (Serviceable Obtainable Market) ist der Anteil, den man realistisch gewinnen wird. Die Rechnung schützt vor Zahlen, die im Businessplan gut aussehen, aber nie eintreffen.


Targeting

Targeting ist die gezielte Auswahl der Personen, denen eine digitale Werbeanzeige ausgespielt wird. Kriterien können etwa Region, Interessen, demografische Merkmale, Verhalten oder bereits erfolgte Kontakte sein.


Tastaturnavigation

Tastaturnavigation bedeutet, dass sich eine Website vollständig ohne Maus bedienen lässt, nur mit den Tabulator- und Pfeiltasten. Darauf angewiesen sind blinde Menschen und alle, die eine Maus aus motorischen Gründen nicht führen können.


Taxonomie

Eine Taxonomie ist das Ordnungssystem, mit dem Inhalte einer Website gruppiert werden, etwa Kategorien und Schlagwörter. Eine durchdachte Taxonomie hält eine wachsende Website auffindbar und übersichtlich.


Teaser

Ein Teaser ist ein kurzer Anreisser aus Bild, Titel und wenigen Zeilen Text, der zu einem ausführlichen Inhalt weiterführt. Er soll neugierig machen, ohne bereits alles zu verraten.


Teilen

Beim Teilen gibt jemand einen Beitrag im eigenen Umfeld weiter. Es ist die wertvollste Reaktion, weil damit die eigene Glaubwürdigkeit weitergegeben wird.


Terminbuchung

Ein Terminbuchungstool erlaubt es Interessenten, selbstständig einen freien Termin zu wählen. Es ersetzt Abstimmungsschleifen per Telefon und E-Mail und senkt die Hürde zur Kontaktaufnahme.


Testbudget

Ein Testbudget ist ein bewusst kleiner Betrag, um eine neue Massnahme auszuprobieren. Es begrenzt das Risiko und liefert echte Zahlen statt Vermutungen.


Testimonial

Ein Testimonial ist eine kurze Aussage einer Kundin oder eines Kunden über die Erfahrung mit einem Unternehmen. Echte, konkrete und überprüfbare Aussagen wirken glaubwürdiger als allgemeines Eigenlob.


Textskalierung

Textskalierung bedeutet, dass Menschen mit einer Sehschwäche die Schrift vergrössern können, ohne dass Text abgeschnitten wird oder das Layout auseinanderfällt. Verlangt wird eine Vergrösserung auf das Doppelte bei weiterhin voller Nutzbarkeit.


Theme

Ein Theme ist die gestalterische Vorlage eines Content-Management-Systems und bestimmt Aufbau, Schriften und Farben einer Website. Es lässt sich anpassen, ohne dass die Inhalte neu erfasst werden müssen.


Themencluster

Ein Themencluster ist eine Gruppe zusammengehörender Seiten zu einem Thema, die untereinander verlinkt sind. Google erkennt daran, dass ein Unternehmen sich in diesem Bereich wirklich auskennt, statt nur einen einzelnen Text zu haben.


Themenspeicher

Ein Themenspeicher ist eine laufend ergänzte Liste möglicher Themen. Er verhindert, dass bei jeder Planung von vorne gesucht wird; die besten Einträge stammen aus echten Kundenfragen.


Thin Content

Thin Content sind Seiten ohne eigenständigen Nutzen — etwa reine Schlagwortsammlungen, austauschbare Herstellertexte oder Seiten, die nichts sagen, was nicht überall steht. Entscheidend ist nicht die Länge, sondern ob jemand von der Seite etwas hat.


Third-Party-Cookie

Ein Third-Party-Cookie stammt von einem fremden Anbieter und dient meist der Werbemessung über mehrere Websites hinweg. Browser blockieren solche Cookies zunehmend, weshalb Werbemessung neu gedacht werden muss.


Third-Party-Script

Ein Third-Party-Script ist Programmcode von Drittanbietern, der auf der eigenen Website eingebunden wird, etwa für Analyse, Chat oder Werbung. Jedes zusätzliche Skript kostet Ladezeit und ist datenschutzrechtlich zu prüfen.


Thought Leadership

Thought Leadership bezeichnet den Aufbau einer anerkannten fachlichen Meinungsführerschaft in einem Themengebiet. Sie entsteht durch eigenständige Perspektiven, fundiertes Wissen und kontinuierlich hilfreiche Beiträge, nicht durch reine Selbstdarstellung.


Threads

Threads ist eine Textplattform von Meta, die mit dem Instagram-Konto verbunden ist. Der Einstieg ist deshalb einfach, wenn dort bereits eine Gefolgschaft besteht.


TikTok

TikTok ist eine Social-Media-Plattform, deren Empfehlungssystem Videos vor allem nach Interesse ausspielt und weniger nach Followerzahl. Kurze Videos prägen die Plattform, längere Formate sind je nach Konto möglich. Auch kleine Profile können dadurch Reichweite erreichen.


Titelbild

Das Titelbild ist das breite Bild im Kopf eines Profils. Es hat viel Platz für eine klare Aussage und wird trotzdem oft mit einem beliebigen Stimmungsbild belegt.


TLS

TLS steht für Transport Layer Security und ist das heute verwendete Protokoll zur Verschlüsselung von Datenverbindungen im Internet. Es ist der technische Nachfolger von SSL und bildet die Grundlage für HTTPS.


Tonalität

Tonalität beschreibt die charakteristische Art, wie eine Marke spricht und schreibt. Wortwahl, Satzbau, Nähe, Humor und Fachlichkeit sollten zur Markenidentität und zur jeweiligen Zielgruppe passen.


Top of Funnel

Die oberste Phase eines Funnels, in der Menschen erstmals aufmerksam werden.


Touchpoint-Analyse

Bei einer Touchpoint-Analyse werden alle Berührungspunkte mit dem Unternehmen aufgelistet und beurteilt. Oft zeigt sich dabei, dass unscheinbare Stellen wie die Telefonzentrale oder die Auftragsbestätigung am meisten Wirkung haben.


Touchpoint(s)

Ein Touchpoint ist ein Berührungspunkt zwischen einer Person und einer Marke. Dazu gehören beispielsweise eine Google-Suche, ein Social-Media-Post, die Website, ein Verkaufsgespräch, ein Produkt oder der Kundendienst.


Tracking

Tracking ist die technische Erfassung und Zuordnung digitaler Interaktionen. Es unterstützt Analyse und Kampagnensteuerung, muss aber transparent, datensparsam und im Einklang mit dem anwendbaren Datenschutz erfolgen.


Traffic

Traffic bezeichnet die Besuche beziehungsweise Besucherströme auf einer Website oder digitalen Plattform. Für die Bewertung ist nicht nur die Menge wichtig, sondern auch Herkunft, Relevanz und die daraus entstehenden Handlungen.


Transformation

Transformation ist die Veränderung, die eine Geschichte zeigt: der Zustand vorher und der Zustand nachher. Sie ist der eigentliche Kern jeder Marketinggeschichte, denn ohne Veränderung gibt es nichts zu erzählen.


Transparenz

Transparenz heisst, offenzulegen, wer hinter einem Angebot steht, was es kostet und wie gearbeitet wird. Sichtbare Preise und echte Namen wirken auf viele Menschen vertrauensbildender als jedes Versprechen.


Transparenzpflicht

Die Transparenzpflicht aus der EU-KI-Verordnung verlangt, offenzulegen, wenn Menschen mit einer KI sprechen oder wenn Bilder, Ton und Videos künstlich erzeugt oder verändert wurden. Sie gilt in der EU seit dem 2. August 2026 und trifft Anbieter und Anwender solcher Systeme in unterschiedlichem Mass.


Trend

Ein Trend ist ein Thema, ein Format oder ein Ton, der auf einer Plattform gerade viel genutzt wird. Mitzumachen bringt Reichweite, sollte aber zur eigenen Marke passen und rasch geschehen.


Trendsound

Ein Trendsound ist ein Musikstück oder Tonschnipsel, der auf einer Plattform gerade häufig verwendet wird. Beiträge damit können mehr Reichweite erhalten, sicher ist das nicht — und Geschäftskonten dürfen nur die für sie freigegebene Auswahl nutzen.


Trichteranalyse

Bei einer Trichteranalyse wird gezählt, wie viele Menschen von einem Schritt zum nächsten gelangen. Erst dieser Vergleich zeigt, wo im Ablauf am meisten verloren geht.


Tutorial

Anleitung in Video- oder Textform, die Schritt für Schritt ein Thema erklärt und Nutzenden hilft, Aufgaben selbstständig zu lösen.


Typografie

Typografie ist die Gestaltung und Anwendung von Schrift. Schriftwahl, Grössen, Abstände und Hierarchien beeinflussen Lesbarkeit, Stimmung und die Wiedererkennbarkeit einer Marke.


U

Überschriftenhierarchie

Die Überschriftenhierarchie ist die logische Abstufung der Überschriften von H1 bis H6. Blinde Menschen springen damit von Abschnitt zu Abschnitt wie über ein Inhaltsverzeichnis. Wichtig ist die nachvollziehbare Gliederung: Eine Ebene sollte nicht übersprungen werden, wenn man tiefer geht; beim Zurückkehren auf eine höhere Ebene ist das dagegen normal.


Übersetzung

Eine Übersetzung überträgt Inhalte in eine andere Sprache. Werbetexte brauchen dabei meist eine freie Übertragung statt einer wörtlichen Übersetzung, weil Wortspiele und Redewendungen sonst verloren gehen.


Ubersuggest

Ubersuggest ist ein bekanntes, webbasiertes SEO-Tool (Suchmaschinenoptimierung), das von dem Marketing-Experten Neil Patel betrieben wird. Ursprünglich als reines Keyword-Recherche-Tool gestartet, hat es sich zu einer umfassenden Plattform für digitales Marketing entwickelt.


Umfrage

Eine Umfrage ist ein Beitrag, bei dem zwischen Antworten gewählt werden kann. Sie bringt schnell Rückmeldungen, erhöht die Interaktion und liefert nebenbei Themen für weitere Beiträge.


Umgang mit Kritik

Kritik im Netz wird am besten sachlich, zeitnah und öffentlich beantwortet, mit dem Angebot, die Sache direkt zu klären. Löschen verstärkt den Ärger meist. Entfernen darf und soll man dagegen Beleidigungen, Drohungen, Spam sowie Beiträge, die Rechte verletzen oder fremde Personendaten preisgeben.


Unternehmensgeschichte

Die Unternehmensgeschichte zeichnet die Entwicklung eines Betriebs nach. Für die Wirkung zählen Wendepunkte und Entscheidungen mehr als eine vollständige Jahreszahlenliste.


Unternehmensprofil

Ein Unternehmensprofil ist der Eintrag eines Betriebs auf einer Plattform oder in einem Verzeichnis, mit Adresse, Öffnungszeiten, Bildern und Leistungen. Veraltete Angaben darin schaden mehr, als gar kein Eintrag es täte.


Upselling

Upselling schlägt anstelle des gewählten Produkts eine hochwertigere Variante vor. Der Nutzen der teureren Option muss dabei nachvollziehbar sein, sonst wirkt der Vorschlag aufdringlich.


Uptime

Uptime ist der Zeitraum oder prozentuale Anteil, in dem eine Website oder ein Server erreichbar und funktionsfähig ist. Eine hohe Uptime ist wichtig, damit Kund:innen, Suchmaschinen und digitale Dienste zuverlässig auf Inhalte zugreifen können.


Urheberrecht

Das Urheberrecht schützt, wer etwas geschaffen hat: einen Text, ein Foto, ein Logo. Anders als in Deutschland kann es in der Schweiz verkauft oder übertragen werden. Beim Urheber bleibt aber immer das Recht, als solcher genannt zu werden und sich gegen Entstellungen des Werks zu wehren.


URL

Eine URL ist die eindeutige Adresse einer Ressource im Internet. Verständliche, stabile URLs erleichtern Orientierung, Verlinkung und die Einordnung einer Seite durch Suchmaschinen.


Usability

Usability (auf Deutsch „Benutzerfreundlichkeit" oder „Gebrauchstauglichkeit") beschreibt, wie einfach und angenehm sich ein Produkt – etwa eine Website, App oder Software – bedienen lässt.


Usability-Test

Bei einem Usability-Test lösen echte Personen typische Aufgaben auf der Website, während man ihnen zusieht. Als Faustregel gilt, dass bereits wenige Testpersonen die grössten Bedienprobleme zeigen; wie viele es tatsächlich braucht, hängt von Zielgruppe und Fragestellung ab.


User Experience (UX)

User Experience, kurz UX, ist die Gesamterfahrung einer Person bei der Nutzung eines Produkts oder digitalen Angebots. Eine gute UX steigert Vertrauen, Verweildauer und Erfolgsquote von Konversionen.


User Flow

Ein User Flow ist der Weg, den jemand auf einer Website von einem Einstieg bis zum Ziel nimmt, etwa von der Google-Suche über die Leistungsseite bis zum abgeschickten Kontaktformular. Aufgezeichnet zeigt er, an welchem Schritt die meisten aussteigen.


User Generated Content (UGC)

User Generated Content, kurz UGC, sind Inhalte, die nicht vom Unternehmen selbst, sondern von Nutzer:innen oder Kund:innen erstellt werden. Bewertungen, Fotos, Videos und Erfahrungsberichte können hohe Glaubwürdigkeit schaffen, benötigen aber klare Nutzungsrechte.


User Interface (UI)

User Interface (UI) bezeichnet die sicht- und bedienbare Oberfläche eines digitalen Produkts – also alles, worüber Nutzer mit ihm interagieren. Dazu gehören Layout, Navigation, Schaltflächen, Formulare, Farben und Typografie. Eine gute UI sorgt für Orientierung, Klarheit und einfache Bedienbarkeit. Sie ist der sichtbare Teil der übergeordneten User Experience (UX).


User Journey

Die User Journey beschreibt den gesamten Weg, den eine Person von der ersten Wahrnehmung einer Marke bis zur gewünschten Handlung – etwa einem Kauf – und darüber hinaus durchläuft. Sie macht sichtbar, welche Berührungspunkte und Phasen dabei eine Rolle spielen, und hilft, Kommunikation und Angebote gezielt darauf abzustimmen.


USP

Beschreibt das Merkmal, das ein Unternehmen klar von der Konkurrenz unterscheidet.


UTM-Parameter

UTM-Parameter sind zusätzliche Angaben in einer URL, mit denen Herkunft, Medium und Kampagne eines Besuchs gekennzeichnet werden. In Analysewerkzeugen lassen sich dadurch Klicks und Conversions konkreten Marketingmassnahmen zuordnen.


UWG

Das UWG ist das Schweizer Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Es verbietet unter anderem irreführende Angaben, unzulässige Vergleiche mit Mitbewerbern und Werbe-E-Mails ohne Einwilligung.


UX Research

UX Research ist das Sammeln von Wissen über die Nutzer:innen: Interviews, Beobachtung, Tests mit echten Menschen. Es klärt vor dem Bauen, wo eine Website hakt, statt im Team darüber zu diskutieren, was Besucher:innen wohl möchten.


UX Writing (Microcopy)

UX Writing sind die kurzen Texte, die durch eine Website führen: Beschriftungen von Schaltflächen, Hinweise in Formularen, Fehlermeldungen, Bestätigungen. Diese wenigen Wörter entscheiden oft darüber, ob ein Formular abgeschickt oder abgebrochen wird.


UX/UI-Design

UX/UI-Design ist die gestalterische Arbeit an digitalen Oberflächen. UX steht dabei für den Ablauf – wie leicht jemand ans Ziel kommt – und UI für das Sichtbare, also Aufbau, Farben, Schrift und Schaltflächen. Beides gehört zusammen: eine schöne Oberfläche nützt nichts, wenn der Weg unklar bleibt.


V

Vektordatei

Vektordatei ist keine einzelne Dateiart, sondern ein Sammelbegriff für Formate, die aus berechneten Linien statt aus Bildpunkten bestehen und sich deshalb beliebig vergrössern lassen. Dazu gehören SVG fürs Web sowie EPS und AI für Druck und Gestaltung. Auch ein PDF kann dazugehören, sofern darin echte Vektoren stecken.


Vektorgrafik (SVG)

Eine Vektorgrafik besteht aus berechneten Linien und Flächen statt aus Bildpunkten und lässt sich deshalb ohne Qualitätsverlust auf jede Grösse bringen, vom Favicon bis zur Hausfassade. Für das Web ist SVG das übliche Format, für den Druck EPS.


Vergleichstabelle

Eine Vergleichstabelle stellt Varianten mit ihren Leistungen nebeneinander. Sie nimmt Entscheidungsarbeit ab, sofern sie kurz bleibt und Unterschiede benennt statt Gemeinsamkeiten aufzulisten.


Verifizierung

Die Verifizierung ist die Bestätigung durch die Plattform, dass ein Konto echt ist, meist mit einem Zeichen neben dem Namen. Auf mehreren Plattformen ist sie inzwischen käuflich und damit weniger aussagekräftig.


Verkaufsargument

Ein Verkaufsargument ist ein konkreter Grund, bei diesem Anbieter zu kaufen. Überzeugend wird es erst mit einem Beleg, etwa einer Zahl, einer Referenz oder einer Garantie.


Verkaufsprozess

Der Verkaufsprozess ist der festgelegte Ablauf von der ersten Anfrage bis zum Auftrag. Schon ein einfacher, für alle gleicher Ablauf sorgt dafür, dass keine Anfrage liegen bleibt.


Verkaufsseite

Eine Verkaufsseite ist eine Seite, die ein einzelnes Angebot vollständig erklärt: Problem, Lösung, Ablauf, Preis, Belege und Handlungsaufruf. Sie hat bewusst keine Navigation, damit niemand abgelenkt wird.


Verkaufszyklus

Der Verkaufszyklus ist die Zeit vom ersten Kontakt bis zum Auftrag. Bei erklärungsbedürftigen oder teuren Leistungen dauert er Monate, was bei der Beurteilung von Werbemassnahmen zu berücksichtigen ist.


Verknappung

Verknappung bedeutet, ein Angebot zeitlich oder mengenmässig zu begrenzen. Echte Begrenzungen wie freie Termine im Kalender wirken; erfundene Countdowns beschädigen das Vertrauen dauerhaft.


Verpackungsdesign

Verpackungsdesign gestaltet die Hülle eines Produkts. Sie muss im Regal auffallen, Pflichtangaben tragen und sich öffnen lassen, wobei zunehmend auch Material und Entsorgung mitbeurteilt werden.


Versandzeitpunkt

Der Versandzeitpunkt ist Tag und Uhrzeit des Newsletter-Versands. Allgemeine Empfehlungen helfen wenig; entscheidend ist, was bei der eigenen Empfängerschaft nachweislich funktioniert.


Verschlüsselung

Verschlüsselung wandelt lesbare Daten so um, dass sie ohne passenden Schlüssel nicht verstanden werden können. Bei Websites schützt HTTPS damit sensible Informationen während der Übertragung zwischen Browser und Server.


Versionierung

Versionierung bedeutet, dass jede Änderung am Code oder an Inhalten nachvollziehbar gespeichert wird. So lässt sich erkennen, wer was geändert hat, und ein früherer Stand jederzeit wiederherstellen.


Verständlichkeit

Verständlichkeit heisst, dass jemand ohne Vorwissen den Text beim ersten Lesen versteht. Sie entsteht durch bekannte Wörter, kurze Sätze und Beispiele, nicht durch Vereinfachung des Inhalts.


Verteiler

Ein Verteiler ist die Liste der Empfängerinnen und Empfänger eines Newsletters. In der Regel braucht es eine Zustimmung. Bei bestehender Kundschaft ist eine Ausnahme möglich, wenn die Adresse beim Verkauf erhalten wurde und für eigene ähnliche Angebote geworben wird. In jeder Nachricht muss eine Abmeldung möglich sein.


Vertikales Video

Ein vertikales Video ist im Hochformat aufgenommen und füllt den Handybildschirm aus. Für Kurzvideos ist es das übliche Format, weil querformatige Aufnahmen dort nur einen kleinen Teil des Bildschirms nutzen.


Vertrauensaufbau

Der Aufbau von Sicherheit und Glaubwürdigkeit entlang des Funnels.


Vertrauenselemente

Vertrauenselemente sind sichtbare Belege auf einer Seite: Kundenstimmen, Referenzlogos, Bewertungen, Zertifikate, Fotos vom Team. Sie wirken am stärksten direkt neben dem Punkt, an dem entschieden wird.


Vertriebskanal

Ein Vertriebskanal ist der Weg, über den ein Angebot zur Kundschaft gelangt: eigener Laden, Online-Shop, Aussendienst oder Händler. Jeder Kanal hat eigene Kosten und spricht andere Menschen an.


Vertriebspartner

Ein Vertriebspartner verkauft die Leistungen eines anderen Unternehmens mit, etwa ein Händler oder ein Wiederverkäufer. Er erweitert die Reichweite, verlangt dafür aber eine Marge und eigene Betreuung.


Verweildauer

Die Verweildauer gibt an, wie lange Besucherinnen und Besucher auf einer Seite oder Website bleiben. Sie ist ein Hinweis auf die Relevanz der Inhalte, muss aber je nach Seitentyp unterschiedlich beurteilt werden.


Verweis-Traffic

Verweis-Traffic sind Besuche, die über einen Link auf einer fremden Website hereinkommen. Er zeigt, welche Partner, Verzeichnisse oder Beiträge wirklich Menschen bringen und nicht nur einen Link liefern.


Video Ad

Ein Video Ad ist eine bezahlte Werbeanzeige im Videoformat. Sie kann Aufmerksamkeit und Emotionen schnell erzeugen, benötigt aber eine klare Botschaft, einen starken Einstieg und eine zur Plattform passende Länge.


Videoansichtsrate

Die Videoansichtsrate zeigt, welcher Anteil der Eingeblendeten ein Werbevideo länger angeschaut hat. Sie ist bei Videowerbung aussagekräftiger als die Zahl der Einblendungen.


Vision

Die Vision beschreibt, wohin sich ein Unternehmen langfristig entwickeln will. Sie gibt die Richtung vor, an der sich Entscheide ausrichten, und ist bewusst weiter gefasst als ein Jahresziel.


Visitenkarte

Die Visitenkarte ist ein kleines Druckerzeugnis mit den Kontaktangaben einer Person. Trotz digitaler Alternativen bleibt sie in vielen Branchen üblich und zeigt in Material und Verarbeitung viel über den Anspruch eines Unternehmens.


Visual Branding

Visuelle Gestaltung einer Marke, z. B. Farben, Schriftarten oder Bildstil, die Wiedererkennung und ein einheitliches Erscheinungsbild schaffen.


Visuelle Hierarchie

Visuelle Hierarchie bedeutet, dass Wichtiges grösser, kräftiger oder auffälliger gestaltet ist als Nebensächliches. Wo alles gleich stark betont wird, weiss das Auge nicht, wo es anfangen soll.


Vorlagen

Vorlagen sind vorbereitete Dokumente für wiederkehrende Aufgaben, etwa Offerten, Präsentationen oder Social-Media-Beiträge. Sie sind das wirksamste Mittel, damit ein Auftritt auch ohne Gestalter einheitlich bleibt.


Vorproduktion

Vorproduktion heisst, Aufnahmen und Texte zu erstellen, bevor sie gebraucht werden. Ein Vorrat von zwei bis drei Wochen verhindert, dass in einer arbeitsreichen Zeit gar nichts erscheint.


Vorspann

Der Vorspann besteht aus den ersten Zeilen nach der Überschrift, die den Inhalt zusammenfassen. Wer nur ihn liest, sollte das Wichtigste bereits wissen.


W

Wachstumsstrategie

Eine Wachstumsstrategie legt fest, woher zusätzlicher Umsatz kommen soll: mehr Kundschaft, mehr Umsatz pro Kunde, neue Angebote oder neue Gebiete. Alle vier gleichzeitig zu verfolgen überfordert die meisten KMU.


Warenkorb

Der Warenkorb sammelt in einem Online-Shop die ausgewählten Produkte oder Leistungen vor dem Kauf. Ein einfacher, transparenter Warenkorb reduziert Unsicherheit und erleichtert den Übergang zum Checkout.


Warenkorb-Erinnerung

Eine Warenkorb-Erinnerung ist eine automatische Nachricht an jemanden, der Artikel im Warenkorb gelassen hat. Sie setzt eine Einwilligung voraus und wirkt am besten innerhalb weniger Stunden.


Warenkorbabbruch

Ein Warenkorbabbruch liegt vor, wenn Artikel in den Warenkorb gelegt, die Bestellung aber nicht abgeschlossen wird. Häufige Gründe sind überraschende Versandkosten, ein Kontozwang oder ein zu komplizierter Bestellablauf.


Wartung

Wartung umfasst die laufende Pflege einer Website: Updates von System und Erweiterungen, Sicherheitsprüfungen, Backups und die Kontrolle von Funktionen und Formularen. Ohne sie steigen Ausfall- und Sicherheitsrisiko deutlich.


WCAG

Die WCAG sind der internationale Standard dafür, wie eine Website gebaut sein muss, damit Menschen mit einer Einschränkung sie nutzen können. Er kennt drei Stufen von A bis AAA; Behörden und grössere Auftraggeber verlangen von Lieferanten meist die mittlere Stufe AA.


Webdesign

Webdesign ist die Gestaltung einer Website: Aufbau der Seiten, Anordnung der Inhalte, Farben, Schriften und Bedienelemente. Anders als bei einem Prospekt muss ein Entwurf hier auf jeder Bildschirmgrösse funktionieren, vom Handy bis zum grossen Monitor.


Webflow

Webflow ist ein cloudbasiertes Tool zum Erstellen von Websites, mit dem man professionelle Seiten visuell gestalten kann – ohne selbst programmieren zu müssen.


Webfont

Ein Webfont ist eine Schrift, die für die Nutzung auf Websites lizenziert und in die Seite eingebunden wird, meist in den Formaten WOFF oder WOFF2. Ob ein Text gut lesbar ist, hängt nicht vom Format ab, sondern von Schriftwahl, Grösse, Zeilenabstand und Kontrast.


Webinar

Ein Webinar ist eine online durchgeführte Präsentation, Schulung oder Veranstaltung mit einem klaren Thema. Es eignet sich zur Wissensvermittlung, für direkten Austausch und zur Gewinnung oder Qualifizierung von Leads.


WebP

WebP ist ein modernes Bildformat, das bei ähnlicher Qualität deutlich kleinere Dateien erzeugt als JPG oder PNG. Der Wechsel zu WebP verkürzt Ladezeiten, ohne dass die Bilder sichtbar schlechter werden.


Website

Eine Website ist der digitale Hauptsitz eines Unternehmens und bündelt Informationen, Angebote und Kontaktmöglichkeiten unter einer eigenen Domain. Sie sollte vertrauenswürdig, verständlich, mobilfreundlich, sicher und für Suchmaschinen auffindbar sein.


Website-Baukasten

Ein Website-Baukasten ist ein Mietsystem, mit dem eine Website ohne Programmierkenntnisse zusammengeklickt wird. Er ist günstig im Einstieg, schränkt aber bei Erweiterungen, Datenexport und einem späteren Anbieterwechsel ein.


Website-Struktur

Der logische Aufbau einer Website. Eine klare Struktur erleichtert Besuchern die Orientierung und hilft Google, Inhalte effizient zu erfassen und zu bewerten.


Weissraum

Weissraum ist bewusst freigelassener Platz im Design. Er sorgt für Ruhe und Klarheit.


Wendepunkt

Der Wendepunkt ist der Moment, in dem sich die Lage ändert: Ein Problem taucht auf oder eine Lösung zeigt sich. Ohne ihn bleibt eine Geschichte eine blosse Aufzählung von Ereignissen.


Werbe-Funnel

Ein Werbe-Funnel strukturiert bezahlte Werbemassnahmen entlang der Phasen von Aufmerksamkeit bis Handlung. In jeder Phase werden Zielgruppe, Botschaft, Format, Angebot und Kennzahl an den aktuellen Informationsbedarf angepasst.


Werbeartikel

Werbeartikel sind Gegenstände mit Firmenlogo, etwa Schreibgeräte, Taschen oder Trinkflaschen. Wirkung entfalten sie nur, wenn sie tatsächlich gebraucht werden; billige Streuartikel färben eher negativ auf die Marke ab.


Werbeauktion

Bei jeder Suchanfrage läuft in Sekundenbruchteilen eine Auktion darüber, welche Anzeigen erscheinen. Den Zuschlag erhält nicht einfach das höchste Gebot, sondern die Kombination aus Gebot und Qualität der Anzeige.


Werbebudget

Das Werbebudget ist der finanzielle Betrag, der für bezahlte Werbemassnahmen vorgesehen ist. Seine Höhe sollte sich an Ziel, Markt, Kanal, Laufzeit und verfügbaren Ressourcen orientieren und nicht losgelöst von der Erfolgsmessung festgelegt werden.


Werbekampagne

Geplante, zeitlich abgestimmte Werbeaktivitäten, die ein klares Ziel verfolgen und auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet sind.


Werbekennzeichnung

Werbekennzeichnung bedeutet, bezahlte Inhalte klar als Werbung zu kennzeichnen, etwa bei Beiträgen von Influencern oder gesponserten Artikeln. Fehlt der Hinweis, gilt das als irreführend.


Werbekonto

Ein Werbekonto ist der Zugang, über den Anzeigen erstellt, bezahlt und ausgewertet werden. Es sollte immer dem Unternehmen selbst gehören, auch wenn eine Agentur damit arbeitet, sonst gehen bei einem Wechsel alle Daten verloren.


Werbekostenanteil

Der Werbekostenanteil zeigt, welcher Anteil des erzielten Umsatzes für Werbung ausgegeben wurde. Er ist der Kehrwert des Return on Ad Spend und wird vor allem im Online-Handel verwendet.


Werbemittel

Ein Werbemittel ist alles, was in einer Anzeige gezeigt wird: Text, Bild oder Video. Auf allen Plattformen entscheidet das Werbemittel stärker über den Erfolg als jede Feineinstellung im Konto.


Werberichtlinien

Werberichtlinien sind die Regeln der Plattformen, was beworben werden darf und wie. Verstösse führen zur Ablehnung der Anzeige oder im Wiederholungsfall zur Sperrung des Werbekontos.


Wertekern

Der innere Kern einer Marke, der zeigt, wofür sie steht und warum sie relevant ist.


Wettbewerbsanalyse

Analysiert Mitbewerber, um Chancen, Risiken und Differenzierungspotenzial sichtbar zu machen.


WhatsApp Business

WhatsApp Business ist die Geschäftsversion von WhatsApp mit Firmenprofil, Öffnungszeiten, Katalog und automatischen Antworten. Sie eignet sich für Betriebe, deren Kundschaft ohnehin über diesen Weg schreibt, etwa für Terminfragen und kurze Rückfragen.


Whitepaper

Ein Whitepaper ist ein fundiertes Dokument, das ein Fachproblem, mögliche Lösungswege oder Erkenntnisse ausführlich behandelt. Es wird besonders im B2B-Marketing genutzt, um Expertise zu zeigen und qualifizierte Leads zu gewinnen.


Widget

Ein Widget ist ein kleines, wiederverwendbares Inhaltselement, das in Bereichen wie Seitenspalte oder Footer platziert wird, zum Beispiel Öffnungszeiten oder aktuelle Beiträge.


Wiedererkennung

Wiedererkennung entsteht, wenn Menschen eine Marke über typische Farben, Formen, Bilder, Sprache und Verhalten zuverlässig identifizieren. Konsequente Gestaltung über verschiedene Kontaktpunkte stärkt Vertrautheit und Vertrauen.


Wiedererkennungswert

Ein Merkmal, das Ihre Marke sofort wiedererkennbar macht und in Erinnerung hält.


Wiedergabedauer

Die Wiedergabedauer zeigt, wie lange ein Video im Schnitt geschaut wurde. Welche Kennzahlen zur Verfügung stehen und wie stark sie zählen, ist von Plattform zu Plattform verschieden — für die Beurteilung eines Videos sagt sie meist mehr aus als die blosse Zahl der Aufrufe.


Wiederholung

Wiederholung heisst, dieselbe Kernaussage über längere Zeit in immer neuen Geschichten zu erzählen. Was einem selbst längst zu viel scheint, nimmt das Publikum meist gerade erst wahr.


Wiederkauf-Anstoss

Ein Wiederkauf-Anstoss ist eine Erinnerung zum passenden Zeitpunkt, etwa an den Service nach einem Jahr oder an die nächste Wartung. Er ist der einfachste Weg zu zusätzlichem Umsatz mit bestehender Kundschaft.


Wiederkaufrate

Die Wiederkaufrate zeigt, welcher Anteil der Kundschaft erneut kauft. Sie ist ein ehrlicher Gradmesser für Zufriedenheit, weil sie auf Verhalten beruht und nicht auf Umfragen.


Willkommensstrecke

Eine Willkommensstrecke ist eine Folge automatischer E-Mails nach der Anmeldung. Die erste Nachricht wird am häufigsten geöffnet, weshalb dort das Wichtigste und ein nächster Schritt stehen sollten.


Wireframe

Ein Wireframe ist ein einfacher Entwurf einer Seite, der nur Aufbau und Anordnung der Elemente zeigt, noch ohne Farben und fertige Bilder. So lässt sich die Struktur klären, bevor Gestaltung und Programmierung beginnen.


WooCommerce

WooCommerce ist eine Shop-Erweiterung für WordPress, mit der eine bestehende Website zum Online-Shop wird. Sie bietet grosse Gestaltungsfreiheit, verlangt dafür aber eigene Betreuung von Hosting, Updates und Sicherheit.


WordPress

Ein verbreitetes System, um Webseiten einfach zu erstellen und zu verwalten.


Workflow

Ein Workflow ist eine festgelegte Abfolge automatischer Schritte, zum Beispiel: Formular eingegangen, Bestätigung senden, Aufgabe für den Verkauf erstellen, nach drei Tagen erinnern.


Wort-Bild-Marke

Eine Wort-Bild-Marke verbindet den Namen mit einem grafischen Zeichen und wird als Ganzes geschützt — geschützt ist also der Gesamteindruck aus beidem. Eine Wortmarke schützt dagegen den Namen allein, unabhängig von seiner Gestaltung.


Wortmarke

Eine Wortmarke ist ein Logo, das nur aus Text besteht. Meistens ist es der Firmenname in einer bestimmten Schrift.


X

X (ehemals Twitter)

X ist die Plattform, die früher Twitter hiess. Sie lebt von kurzen Textbeiträgen und schnellen Reaktionen; für die meisten Schweizer KMU spielt sie heute eine untergeordnete Rolle.


Xing

Xing ist ein Geschäftsnetzwerk aus dem deutschsprachigen Raum. Es hat gegenüber LinkedIn stark an Bedeutung verloren, wird in einzelnen Branchen aber noch für Stellenausschreibungen genutzt.


XML-Sitemap

Eine XML-Sitemap ist eine strukturierte Datei mit den wichtigen URLs einer Website. Sie unterstützt Suchmaschinen beim Auffinden und Aktualisieren von Seiten, garantiert jedoch weder Indexierung noch gute Rankings.


Y

Yelp


Yelp ist eine Online-Plattform, auf der Nutzer Unternehmen und lokale Dienstleistungen finden, bewerten und Rezensionen dazu veröffentlichen können. Yelp wird unter anderem für die lokale Suche und die Auffindbarkeit von Unternehmen genutzt.


Yoast SEO

Ein Plugin für WordPress, das hilft, Inhalte suchmaschinenfreundlich aufzubereiten. Unterstützt bei Titeln, Beschreibungen und Lesbarkeit.


YouTube

YouTube ist die grösste Videoplattform und gleichzeitig eine viel genutzte Suchmaschine. Videos bleiben dort jahrelang auffindbar, im Unterschied zu Beiträgen auf anderen Plattformen, die nach wenigen Tagen verschwinden.


YouTube-Suche

Die YouTube-Suche ist die interne Suche der grössten Videoplattform und wird sehr stark genutzt. Wer Anleitungen oder Erklärvideos anbietet, erreicht dort Menschen, die aktiv nach einer Lösung suchen; Videos erscheinen teilweise auch in den Google-Ergebnissen.


YouTube-Werbung

YouTube-Werbung sind Videoanzeigen vor oder während anderer Videos. Die ersten fünf Sekunden entscheiden, weil viele Zuschauende die Anzeige überspringen, sobald das möglich ist.


Z

Zahlungsanbieter

Ein Zahlungsanbieter wickelt im Online-Shop die Bezahlung technisch und sicher ab, zum Beispiel für Kreditkarte, TWINT oder Rechnung. Die angebotenen Zahlungsarten beeinflussen direkt, wie viele Bestellungen abgeschlossen werden.


Zeigen statt behaupten

Zeigen statt behaupten heisst, eine Eigenschaft an einer Begebenheit sichtbar zu machen, statt sie zu benennen. «Wir sind zuverlässig» überzeugt niemanden; die Geschichte vom Einsatz am Sonntagabend schon.


Zeilenabstand

Der Zeilenabstand ist der vertikale Abstand zwischen den Textzeilen. Zu eng gesetzter Text ermüdet beim Lesen; als Faustregel gilt etwa das Anderthalbfache der Schriftgrösse.


Zero-Click-Suche

Von einer Zero-Click-Suche spricht man, wenn Google die Frage direkt auf der Ergebnisseite beantwortet und niemand mehr klickt. Sichtbarkeit bedeutet dann Präsenz statt Besuch, was bei der Erfolgsmessung berücksichtigt werden muss.


Zero-Party Data

Zero-Party Data sind Angaben, die Kundinnen und Kunden freiwillig und bewusst machen, etwa in einer Umfrage oder bei der Auswahl ihrer Interessen im Newsletter. Sie sind besonders wertvoll, weil sie weder geschätzt noch aus Verhalten abgeleitet sind.


Zielgruppe

Eine Zielgruppe ist die Gruppe von Menschen oder Unternehmen, für die ein Angebot und seine Kommunikation besonders relevant sind. Eine brauchbare Definition berücksichtigt nicht nur demografische Merkmale, sondern vor allem Bedürfnisse, Probleme, Verhalten und Entscheidungssituationen.


Zielgruppenanalyse

Eine Zielgruppenanalyse untersucht systematisch Bedürfnisse, Fragen, Motive, Barrieren, Verhalten und bevorzugte Kanäle potenzieller Kund:innen. Sie schafft die Grundlage für relevante Angebote, Botschaften und Inhalte.


Zielmarkt

Der Zielmarkt ist der Ausschnitt des Marktes, den ein Unternehmen bewusst bearbeiten will, etwa nach Region, Branche oder Betriebsgrösse. Wer ihn nicht festlegt, wirbt überall ein wenig und nirgends genug.


Zitatrecht

Das Zitatrecht erlaubt, fremde Inhalte in dem Umfang wiederzugeben, den der eigene Zweck erfordert — als Beleg oder Grundlage für eine eigene Auseinandersetzung, mit Angabe von Quelle und Urheber. Wie viel zulässig ist, hängt vom Einzelfall ab; die blosse Übernahme fremder Inhalte ohne eigenen Beitrag ist es nicht.


Zugriffsrechte

Zugriffsrechte legen fest, wer ein Konto verwalten darf und in welchem Umfang. Sinnvoll sind ein unternehmenseigenes Konto, mindestens zwei berechtigte Personen und eine festgehaltene Übergabe, wenn jemand den Betrieb verlässt.


Zustellbarkeit

Zustellbarkeit beschreibt, ob eine E-Mail im Posteingang landet oder im Spam-Ordner. Sie hängt von der technischen Einrichtung des Versands und davon ab, wie viele Empfänger die Nachrichten öffnen oder löschen.


Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)

Bei der Two-Factor-Authentifizierung, auf Deutsch Zwei-Faktor-Authentifizierung, wird neben dem Passwort ein zweiter Nachweis verlangt, meist ein Code aufs Mobiltelefon. Für Zugänge zur Website ist sie der wirksamste Schutz davor, dass Fremde das Konto übernehmen, selbst wenn das Passwort gestohlen wurde.


Zwischentitel

Zwischentitel gliedern einen längeren Text in Abschnitte. Weil die meisten Menschen zuerst überfliegen, entscheiden sie oft darüber, ob ein Text überhaupt gelesen wird.


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.htaccess

Die .htaccess ist eine Steuerdatei auf dem Server, die unter anderem Weiterleitungen, Zugriffsschutz und Sicherheitsregeln festlegt. Ein Fehler in dieser Datei kann eine Website vollständig unerreichbar machen.


(Brand) Styleguide

(Brand) Styleguide definiert klare Regeln für Design, Farben, Schriften und Tonalität, damit die Marke überall einheitlich wirkt.


301-Redirects

Dauerhafte Weiterleitungen von einer alten auf eine neue URL. Sie bewahren SEO-Werte, verhindern Fehlerseiten und sichern Nutzerführung bei Website-Änderungen.


404-Fehlerseite

Eine 404-Fehlerseite erscheint, wenn eine aufgerufene Adresse nicht existiert, etwa nach einem Tippfehler oder einer gelöschten Seite. Eine gut gestaltete Fehlerseite bietet Suchfeld und Links an, statt Besucherinnen und Besucher im Leeren stehen zu lassen.


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Aber manchmal reicht Lesen nicht. Manchmal braucht es ein echtes Gespräch. Mit jemandem, der zuhört, versteht – und mit Ihnen zusammen weiterdenkt.

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