Was müssen Sie als KMU beachten, wenn Sie Inhalte für Social Media erstellen oder erstellen lassen?
Damit Social Media für Ihr Unternehmen Wirkung zeigt, ist es wichtig, dass Ihre Inhalte strategisch geplant, professionell umgesetzt und konsequent gepflegt werden. Nachfolgend finden Sie die zentralen Punkte, die Sie als KMU beachten sollten.
Bevor Sie Inhalte erstellen, müssen Sie klar wissen, wer Sie als Marke sind.
- Definieren Sie Ihre Markenwerte (z. B. vertrauenswürdig, innovativ, persönlich).
- Legen Sie fest, wie Sie kommunizieren möchten: freundlich, humorvoll oder sachlich.
- Verwenden Sie einheitliche Farben, Schriften, Logos und Bildstile, damit Ihr Auftritt professionell wirkt und Wiedererkennung schafft.
Ein klarer Markenauftritt sorgt dafür, dass Ihre Inhalte auf allen Plattformen wie aus einem Guss erscheinen.
Die Zielgruppe(n) kennen und verstehen
Ihre Inhalte sollen Menschen erreichen, die wirklich zu Ihnen passen.
- Überlegen Sie: Wer sind meine Kund:innen? Was interessiert sie? Welche Probleme kann ich lösen?
- Denken Sie an Alter, Interessen, Beruf, Onlineverhalten und bevorzugte Plattformen (z. B. LinkedIn für B2B, Instagram für Lifestyle-Produkte).
Wenn Sie die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe kennen, treffen Sie den richtigen Ton und erhöhen Ihre Reichweite und Interaktion.
Inhaltliche Qualität und Relevanz
Social Media ist keine Werbetafel. Es geht um Mehrwert und Vertrauen.
- Setzen Sie auf authentische Inhalte: Einblicke in den Alltag, Kundenstories, Teamvorstellungen, Tipps oder Fachwissen.
- Achten Sie auf gute Bildqualität, klare Sprache und verständliche Botschaften.
- Kombinieren Sie Text, Bild und Video abwechslungsreich, um Interesse zu wecken.
Qualität zahlt sich langfristig aus. Unprofessionelle oder belanglose Inhalte schaden eher.
Rechtliche und ethische Verantwortung
Inhalte müssen rechtlich korrekt und ethisch vertretbar sein.
- Verwenden Sie nur Bilder, Texte oder Musik, an denen Sie die Rechte besitzen oder die offiziell lizenziert sind (z. B. über Unsplash oder Adobe Stock).
- Wenn Personen auf Fotos erscheinen, holen Sie deren Einverständnis ein. Das gilt für Mitarbeitende wie für Kund:innen.
- Beachten Sie Datenschutzrichtlinien (DSG / DSGVO) und geben Sie keine sensiblen Informationen preis.
Im Zweifel lieber einmal mehr prüfen. Verstösse können teuer werden und das Vertrauen schädigen.
Kontinuität ist entscheidend.
- Erstellen Sie einen einfachen Redaktionsplan mit Themen, Terminen und Verantwortlichkeiten.
- Planen Sie Inhalte mindestens einen Monat im Voraus.
- Nutzen Sie Tools wie Meta Business Suite oder den LinkedIn Planer, um Beiträge automatisch zu veröffentlichen.
So bleibt Ihr Auftritt aktiv und professionell, auch wenn wenig Zeit bleibt.
Zusammenarbeit mit externen Partnern
Wenn Sie Inhalte durch Agenturen, Freelancer oder Content Creator erstellen lassen:
- Briefen Sie diese klar über Ihre Marke, Ziele und Erwartungen.
- Verlangen Sie regelmässige Abstimmungen und Freigaben vor der Veröffentlichung.
- Halten Sie Verträge zu Nutzungsrechten und Eigentum an den erstellten Inhalten schriftlich fest.
Sie bleiben als Unternehmen verantwortlich für alles, was im Namen Ihrer Marke online geht.
Erfolgskontrolle und Anpassung
Überwachen Sie, welche Inhalte gut funktionieren und welche weniger.
- Nutzen Sie die Statistiken der Plattformen (z. B. Reichweite, Klicks, Interaktionen).
- Analysieren Sie, was Ihre Zielgruppe besonders anspricht, und optimieren Sie Ihre Inhalte entsprechend.
Social Media ist kein statisches Projekt, sondern ein laufender Lernprozess.
Authentizität und Beziehungspflege
Zeigen Sie Ihr Unternehmen von seiner echten Seite.
- Menschen folgen Menschen, nicht Marken.
- Kommunizieren Sie ehrlich, reagieren Sie auf Kommentare und Fragen, und bedanken Sie sich für Feedback.
Das schafft Vertrauen, Nähe und eine loyale Community.
Was müssen KMU beachten, wenn sie Bilder für Social Media erstellen?
Bilder sind der erste Eindruck, den Ihre Kund:innen auf Social Media von Ihrem Unternehmen erhalten. Sie entscheiden, ob jemand stehen bleibt, mit «Gefällt mir» markiert oder weiter scrollt. Deshalb sollten Ihre Bilder sorgfältig geplant, professionell erstellt und markengerecht eingesetzt werden.
Für KMU gilt: Es geht nicht darum, Hochglanzwerbung zu produzieren, sondern authentische, hochwertige und rechtlich einwandfreie Inhalte zu zeigen, die Ihre Marke glaubwürdig repräsentieren.
1. Ziel und Zweck der Bilder
Bevor Sie ein Foto aufnehmen oder gestalten, überlegen Sie, was Sie damit erreichen möchten. Soll das Bild informieren, Emotionen wecken oder Ihr Angebot präsentieren? Nur wenn das Ziel klar ist, kann das Bild die gewünschte Wirkung entfalten.
2. Markenauftritt und Wiedererkennung
Ihre Bilder sollten optisch zu Ihrer Marke passen. Verwenden Sie wiederkehrende Farben, Schriften und Bildstile. So entsteht ein einheitliches Erscheinungsbild, das Wiedererkennung schafft.
Beispiel: Wenn Ihre Marke für Nachhaltigkeit steht, sollten Ihre Bilder natürliche Farben, Licht und Materialien zeigen.
3. Bildqualität
Vermeiden Sie unscharfe, überbelichtete oder unruhige Fotos. Selbst mit einem Smartphone lassen sich professionelle Bilder machen, vorausgesetzt, Licht, Perspektive und Fokus stimmen.
Gute Qualität signalisiert Seriosität und Professionalität.
4. Authentizität
Zeigen Sie echte Menschen, echte Produkte und echte Momente. Zu stark bearbeitete oder gestellte Bilder wirken oft unglaubwürdig. Ein Blick hinter die Kulissen, Ihr Team oder der Alltag im Betrieb kommen bei Ihrer Zielgruppe meist sehr gut an.
5. Urheberrecht und Bildrechte
Nutzen Sie nur Bilder, an denen Sie die Rechte besitzen – also eigene Fotos oder lizenzfreie Bilder von seriösen Plattformen (z. B. Unsplash, Pexels, Adobe Stock).
Wenn Mitarbeitende, Kund:innen oder Kinder abgebildet sind, holen Sie immer eine schriftliche Einwilligung ein.
Urheberrechtsverletzungen können teuer werden und dem Image schaden.
6. Format und Plattform
Jede Plattform hat eigene Bildgrössen und Formate.
- Instagram: Quadratisch oder Hochformat
- LinkedIn: Querformat und Hochformat
- Facebook: Variabel, Querformat und Hochformat
- Übersicht der Bildgrössen auf Canva (externer Link)
7. Bildbearbeitung
Leichte Nachbearbeitung ist sinnvoll (z. B. Helligkeit, Kontrast, Zuschnitt), aber übertreiben Sie es nicht. Bleiben Sie bei einem einheitlichen Stil, damit Ihr Feed oder Ihre Seite harmonisch wirkt.
8. Text und Grafikelemente
Wenn Sie Text in ein Bild einfügen, achten Sie auf klare, gut lesbare Schriftarten und genug Kontrast. Vermeiden Sie zu viel Text. Ein kurzer Satz oder ein Schlagwort reicht. Denken Sie daran, dass viele Menschen Social Media auf dem Smartphone nutzen.
9. Emotion und Storytelling
Ein gutes Bild erzählt eine kleine Geschichte. Zeigen Sie nicht nur Produkte, sondern den Menschen oder die Idee dahinter.
Bilder, die Emotionen auslösen, werden häufiger geteilt, geliked und kommentiert.
10. Barrierefreiheit und Alternativtexte
Viele Plattformen (z. B. LinkedIn, Facebook, Instagram) bieten die Möglichkeit, Alt-Texte zu hinterlegen. Das sind kurze Beschreibungen des Bildinhalts, die von Screenreadern vorgelesen werden. Das macht Ihre Inhalte auch für Menschen mit Sehbehinderungen zugänglich und verbessert zusätzlich Ihre Sichtbarkeit im Netz.
10 Tipps für die Erstellung von Bilder für Social Media:
- Verwenden Sie natürliches Licht statt Blitz
- Halten Sie den Hintergrund ruhig und aufgeräumt
- Fotografieren Sie aus verschiedenen Perspektiven
- Achten Sie auf Symmetrie und Bildaufbau (Drittelregel)
- Nutzen Sie Ihre Markenfarben dezent in Requisiten oder Kleidung
- Vermeiden Sie übermässige Filter oder Effekte
- Testen Sie Bilder zuerst in der Vorschau, besonders bei Stories
- Fotografieren Sie horizontal und vertikal, um flexibel zu bleiben
- Erstellen Sie einen Bildpool, um regelmässig posten zu können
- Bleiben Sie echt. Athentische Momente wirken stärker als Perfektion
Was Sie als KMU beachten sollten, wenn sie Texte für Social Media erstellen?
Texte sind das Herzstück Ihrer Kommunikation auf Social Media. Sie bestimmen, ob Ihr Beitrag verstanden, geteilt oder ignoriert wird. Gute Texte wecken Aufmerksamkeit, vermitteln Ihre Botschaft klar und regen Ihre Zielgruppe zum Handeln an.
Für KMU gilt: Schreiben Sie einfach, menschlich und zielgerichtet und behalten Sie dabei immer Ihre Marke und Ihr Publikum im Blick.
1. Ziel und Zweck des Textes
Bevor Sie schreiben, überlegen Sie, was Sie mit dem Beitrag erreichen möchten:
- Möchten Sie informieren, inspirieren, unterhalten oder verkaufen?
- Soll der Beitrag eine Diskussion anregen oder eine Handlung auslösen (z. B. Kontaktaufnahme, Klick auf Ihre Website)?
Ein klar definiertes Ziel hilft Ihnen, den Text präzise zu formulieren und auf den Punkt zu bringen.
2. Zielgruppe verstehen
Schreiben Sie für Ihre Kund:innen, nicht für sich selbst.
- Verwenden Sie eine Sprache, die zu Ihrer Zielgruppe passt, je nach Alter, Branche und Plattform.
- Fachbegriffe nur dann nutzen, wenn sie wirklich verstanden werden.
- Versetzen Sie sich in Ihre Leser:innen: Was interessiert sie? Welches Problem lösen Sie?
3. Klar, kurz und verständlich schreiben
Social Media ist schnelllebig. Lange oder komplizierte Texte werden selten vollständig gelesen.
- Formulieren Sie kurze Sätze und klare Aussagen.
- Vermeiden Sie Füllwörter, Floskeln oder Marketingjargon.
- Eine Hauptbotschaft pro Beitrag genügt.
Ein guter Text ist so kurz wie möglich, aber so lang wie nötig.
4. Aufmerksamkeit durch Einstieg
Die ersten Zeilen entscheiden, ob jemand weiterlesen will.
- Beginnen Sie mit einer Frage, Zahl, Aussage oder Emotion, die neugierig macht.
- Fassen Sie den Kern Ihres Beitrags sofort zusammen, besonders bei Plattformen wie LinkedIn oder Facebook, wo längere Texte erst nach einem Klick sichtbar sind.
5. Tonalität und Markenstimme
Bleiben Sie in der Sprache Ihrer Marke:
- Sind Sie eher persönlich, humorvoll oder sachlich?
- Verwenden Sie eine einheitliche Schreibweise über alle Kanäle hinweg.
Die Tonalität soll zur Unternehmenskultur passen und Vertrauen schaffen.
6. Struktur und Lesbarkeit
Gliedern Sie längere Texte übersichtlich:
- Nutzen Sie Absätze, Aufzählungen oder Emojis sparsam (wenn überhaupt).
- Heben Sie wichtige Wörter durch Grossschreibung oder Zwischenüberschriften hervor.
Gute Lesbarkeit sorgt dafür, dass Ihr Beitrag auch auf mobilen Geräten angenehm zu lesen ist.
7. Emotionen und Geschichten
Fakten informieren, Geschichten bewegen. Erzählen Sie kleine Geschichten aus Ihrem Unternehmensalltag:
- Wie entsteht Ihr Produkt?
- Welche Menschen stehen dahinter?
- Welche Herausforderungen meistern Sie?
Authentische Geschichten schaffen Nähe und Sympathie.
8. Call-to-Action (Handlungsaufforderung)
Sagen Sie Ihren Leser:innen, was sie tun sollen, aber dezent und freundlich.
Beispiele:
- «Mehr dazu auf unserer Website»
- «Jetzt Termin sichern»
- «Ihre Meinung interessiert uns. Schreiben Sie uns in den Kommentaren»
Ohne klare Handlungsaufforderung verpufft der Effekt eines guten Beitrags oft.
9. Hashtags und Keywords
Verwenden Sie relevante Hashtags, damit Ihre Beiträge besser gefunden werden, aber gezielt und nicht übermässig.
- Ideal sind 3 bis 5 Hashtags pro Beitrag.
- Nutzen Sie Stichwörter, die zu Ihrer Branche, Ihrem Thema und Ihrer Zielgruppe passen.
Beispiel: «#KMU #DigitalMarketing #Nachhaltigkeit».
10. Kontrolle und Qualitätssicherung
Lesen Sie Ihre Texte immer zweimal:
- Prüfen Sie Rechtschreibung, Grammatik und Verständlichkeit.
- Lassen Sie im Idealfall eine zweite Person drüberlesen.
- Achten Sie auf Konsistenz in der Schreibweise (z. B. Schweizer Rechtschreibung ohne ß [Doppel-s]).
Ein sauber formulierter Text stärkt die Glaubwürdigkeit Ihres Unternehmens.
10 Tipps für «Texten» bei Social Media Publikationen:
- Schreiben Sie für Menschen, nicht für Algorithmen
- Formulieren Sie aktiv statt passiv («Wir helfen Ihnen» statt «Es wird geholfen»)
- Beginnen Sie mit einer starken Aussage oder Frage
- Nutzen Sie Storytelling statt reine Fakten
- Machen Sie Ihre Texte mobilfreundlich durch kurze Absätze und klarer Struktur
- Vermeiden Sie Fachjargon und komplizierte Sätze
- Verwenden Sie einfache Sprache und positive Formulierungen
- Testen Sie verschiedene Textlängen und analysieren Sie die Reaktionen
- Wiederholen Sie Ihre wichtigsten Botschaften regelmässig
- Bleiben Sie authentisch und persönlich, das schafft Vertrauen
Was müssen KMU beachten, wenn sie Videos für Social Media erstellen?
Videos gehören heute zu den wirkungsvollsten Formaten in der digitalen Kommunikation. Sie wecken Emotionen, erklären komplexe Themen einfach und bleiben länger im Gedächtnis als reine Bilder oder Texte. Damit ein Video auf Social Media erfolgreich ist, braucht es jedoch Planung, klare Botschaften und eine gute Umsetzung – auch ohne grosses Budget.
1. Ziel und Zweck des Videos
Bevor Sie filmen, klären Sie, was das Video bewirken soll:
- Möchten Sie informieren, unterhalten oder ein Produkt vorstellen?
- Soll es Vertrauen aufbauen, neue Kund:innen gewinnen oder bestehende informieren?
Ein klares Ziel hilft, den Inhalt und die Länge richtig zu wählen.
2. Zielgruppe und Plattform
Passen Sie das Video Ihrer Zielgruppe und der Plattform an.
- LinkedIn: eher sachlich und informativ
- Instagram und Facebook: emotional und kurzweilig
- TikTok oder Reels: schnell, kreativ, trendbasiert
Berücksichtigen Sie, wo Ihre Kund:innen aktiv sind und in welchem Format sie Inhalte bevorzugen.
3. Story und Struktur
Ein gutes Video erzählt eine kleine Geschichte.
- Beginnen Sie mit einem starken Einstieg, der sofort Aufmerksamkeit erzeugt.
- Führen Sie die Zuschauer:innen mit klarer Struktur: Einstieg, Hauptteil, Schluss.
- Beenden Sie mit einem Call-to-Action, z. B. «Mehr erfahren auf unserer Website».
4. Länge und Format
Die Aufmerksamkeitsspanne in sozialen Medien ist kurz.
- Ideal: 15 bis 60 Sekunden für Reels oder Kurzvideos
- Bis 2 Minuten für erklärende Inhalte auf LinkedIn oder YouTube
- Nutzen Sie Hochformat für mobile Plattformen (Instagram, TikTok, Facebook Stories) und Querformat für YouTube oder Websites.
5. Ton, Licht und Bildqualität
Technische Qualität ist entscheidend für die Wirkung.
- Achten Sie auf gutes Licht (am besten Tageslicht).
- Verwenden Sie klaren Ton. Ein externes Mikrofon kann die Verständlichkeit stark verbessern.
- Vermeiden Sie verwackelte Aufnahmen und nutzen Sie ein Stativ oder eine ruhige Handführung.
6. Authentizität statt Perfektion
Sie müssen kein professionelles Filmstudio sein. Echtheit wirkt oft besser als Hochglanz. Zeigen Sie Ihr Unternehmen so, wie es wirklich ist: sympathisch, glaubwürdig und menschlich. Ein ehrlicher Einblick ins Team oder in den Arbeitsalltag schafft Nähe und Vertrauen.
7. Text und Untertitel
Viele Nutzer:innen schauen Videos ohne Ton.
- Fügen Sie Untertitel oder kurze Texteinblendungen hinzu, damit Ihre Botschaft trotzdem ankommt.
- Nutzen Sie klare, gut lesbare Schriften und Kontraste.
8. Markenauftritt und Wiedererkennung
Ihr Video sollte erkennbar zu Ihrer Marke gehören.
- Verwenden Sie Logo, Farben, Schriften oder typische Elemente Ihres Unternehmens.
- Achten Sie auf einen konsistenten Stil, damit Ihre Videos sofort wiedererkannt werden.
9. Rechtliche Aspekte
Auch bei Videos gelten Urheberrechte und Datenschutz.
- Verwenden Sie nur eigene oder lizenzfreie Musik und Bilder.
- Holen Sie Einverständnisse von allen abgebildeten Personen ein.
- Vermeiden Sie, vertrauliche oder private Informationen zu zeigen.
10. Auswertung und Optimierung
Analysieren Sie, welche Videos gut funktionieren:
- Wie viele Aufrufe, Likes oder Kommentare erhalten sie?
- Wo brechen Zuschauer:innen ab?
Nutzen Sie diese Erkenntnisse, um künftige Videos zu verbessern. Social Media ist ein Lernprozess und jedes Video liefert wertvolle Erfahrung.
10 Tipps für die Video-Produktion auf Social Media
- Planen Sie jedes Video mit einem klaren Ziel
- Fangen Sie stark an, die ersten 3 Sekunden sind entscheidend
- Halten Sie Ihre Botschaft einfach und fokussiert
- Nutzen Sie natürliches Licht und klare Tonaufnahmen
- Filmen Sie im passenden Format (hoch oder quer)
- Verwenden Sie Untertitel, um Inhalte ohne Ton verständlich zu machen
- Zeigen Sie Menschen, Gesichter schaffen Vertrauen
- Bleiben Sie authentisch statt perfekt
- Fügen Sie Ihr Logo oder Branding subtil ein
- Analysieren Sie die Ergebnisse und lernen Sie daraus
Was müssen KMU beachten, wenn sie ein Karussell für Social Media erstellen?
Ein Karussell-Post besteht aus mehreren aufeinanderfolgenden Bildern, Grafiken oder Slides, durch die Nutzer:innen wischen können. Dieses Format ist besonders beliebt auf LinkedIn, Instagram und Facebook, weil es mehr Raum für Geschichten, Produkte oder Informationen bietet und gleichzeitig die Aufmerksamkeit länger hält.
Für KMU ist das Karussell eine ideale Möglichkeit, Inhalte strukturiert, informativ und visuell ansprechend zu vermitteln, auch mit begrenztem Budget.
1. Ziel und Botschaft
Bevor Sie beginnen, überlegen Sie sich:
- Was möchte ich mit dem Karussell erreichen?
- Welche zentrale Botschaft soll hängen bleiben?
Karussells funktionieren am besten, wenn sie ein Thema klar und schrittweise erklären (z. B. Tipps, Prozessabläufe, Produktvorteile oder Fakten).
Ein gutes Karussell ist wie eine kleine Geschichte mit Anfang, Mitte und Schluss:
- Slide 1: Aufmerksamkeit gewinnen (starke Headline oder Frage)
- Slides 2–4: Informationen, Tipps, Argumente oder Fakten
- Letzter Slide: Fazit oder Handlungsaufforderung («Mehr erfahren», «Jetzt kontaktieren»).
Führen Sie Betrachter:innen bewusst von einer Folie zur nächsten, das steigert die Verweildauer.
3. Design und Wiedererkennung
Das Karussell soll optisch zur Marke passen.
- Verwenden Sie Ihre Farben, Schriften und Logos konsistent.
- Achten Sie auf einheitliche Layouts und gute Lesbarkeit.
- Zwischenräume, klare Strukturen und ruhige Hintergründe helfen, die Inhalte übersichtlich zu halten.
4. Text und Lesbarkeit
Karussell-Texte müssen kurz, klar und verständlich sein.
- Eine Folie = eine klare Aussage oder ein Gedanke.
- Vermeiden Sie zu viel Text, 10 bis 20 Wörter pro Slide genügen oft.
- Nutzen Sie einfache Begriffe und eine aktive Sprache.
5. Format und Technik
Passen Sie das Format an die Plattform an:
- Instagram & Facebook: Quadratisch (1080 × 1080 px)
- LinkedIn: Querformat (1200 × 628 px) oder quadratisch
Achten Sie darauf, dass Texte und Grafiken nicht am Rand abgeschnitten werden.
6. Titelbild mit Wiedererkennung
Die erste Folie entscheidet, ob jemand weiterscrollt oder nicht.
- Nutzen Sie eine starke Überschrift, Frage oder Zahl, um Neugier zu wecken.
- Das Titelbild soll klar machen, worum es geht, aber nicht alles verraten.
7. Call-to-Action (CTA)
Das letzte Slide sollte immer eine klare Handlungsaufforderung enthalten:
Beispiele:
- «Folgen Sie uns für mehr Tipps»
- «Mehr erfahren auf unserer Website»
- «Kontaktieren Sie uns für eine persönliche Beratung»
8. Visuelle Abwechslung
Vermeiden Sie, dass jede Folie gleich aussieht.
- Arbeiten Sie mit Bildern, Icons, Grafiken oder Symbolen, um die Aufmerksamkeit zu halten.
- Kombinieren Sie Fotos und Illustrationen, solange sie stilistisch zueinander passen.
9. Testen und optimieren
Probieren Sie verschiedene Varianten aus (z. B. unterschiedliche Längen, Formulierungen oder Designs).
Analysieren Sie, welche Karussells am meisten Interaktionen auslösen.
10. Planung und Wiederverwendung
Ein gutes Karussell lässt sich mehrfach nutzen:
- Teilen Sie es als Post, als Story oder als PDF-Download.
- Schneiden Sie daraus einzelne Slides für künftige Beiträge.
Planen Sie Karussells in Ihren Redaktionskalender ein. Sie sind ideal für wiederkehrende Formate wie «Tipps der Woche» oder «5 Fakten über …».
10 Tipps für erfolgreiche Karussell-Posts auf Social Media:
- Beginnen Sie mit einem starken Titel oder einer Frage (Hook)
- Erzählen Sie eine klare, einfache Geschichte
- Nutzen Sie konsistente Markenfarben und Schriftarten
- Verwenden Sie wenig, aber prägnanten Text
- Halten Sie sich an das richtige Format (z. B. 1080 × 1350 px)
- Gestalten Sie den letzten Slide mit einem klaren CTA
- Nutzen Sie Bilder und Grafiken, um Inhalte zu visualisieren
- Testen Sie unterschiedliche Themen und Längen
- Achten Sie auf Lesbarkeit, auch auf dem Smartphone
- Bleiben Sie authentisch und verständlich, nicht zu werblich
Was müssen KMU beachten, wenn sie Reels oder TikTok-Videos erstellen?
Reels und TikTok-Videos sind kurze, vertikale Clips (meist 10 bis 60 Sekunden), die schnell konsumiert und gerne geteilt werden. Sie gehören zu den effektivsten Formaten, um Reichweite, Sichtbarkeit und Markenbekanntheit aufzubauen, auch ohne grosses Werbebudget.
Für KMU bieten sie die Chance, Produkte, Dienstleistungen oder Einblicke in den Alltag authentisch, kreativ und nahbar zu präsentieren.
1. Ziel und Zielgruppe definieren
Bevor Sie filmen, überlegen Sie sich:
- Wen möchten Sie ansprechen? (z. B. Kund:innen, Bewerber:innen, Partner:innen)
- Was möchten Sie erreichen? (z. B. Aufmerksamkeit, Vertrauen, Verkäufe, Markenbekanntheit)
Ein klares Ziel bestimmt den Stil und Inhalt Ihres Videos.
2. Plattform verstehen
Reels und TikTok sind zwar ähnlich, aber die Nutzung unterscheidet sich leicht:
- Instagram Reels: eignen sich für Markenaufbau, Imagepflege und Inspiration.
- TikTok: ist dynamischer, humorvoller und trendorientierter – ideal für authentische, kreative Inhalte.
Passen Sie Ihre Sprache, Musik und Gestaltung an die jeweilige Plattform an.
3. Authentizität statt Perfektion
Nutzer:innen erwarten auf diesen Plattformen Echtheit statt Hochglanzproduktion.
Zeigen Sie Ihr Unternehmen, Ihre Produkte und Ihr Team so, wie sie wirklich sind.
Sympathische, ehrliche und spontane Aufnahmen wirken glaubwürdiger als teure Imagefilme.
4. Erste Sekunden zählen
Die Aufmerksamkeitsspanne ist kurz. Die ersten 2–3 Sekunden entscheiden, ob jemand weiterschaut.
- Starten Sie mit Bewegung, einer spannenden Aussage oder einem visuellen Highlight.
- Vermeiden Sie lange Intros oder Logos am Anfang.
5. Format und Technik
- Filmen Sie im Hochformat (9:16).
- Achten Sie auf gutes Licht und klaren Ton.
- Nutzen Sie stabile Aufnahmen. Verwackelte Videos wirken unprofessionell.
- Halten Sie die Videos kurz und dynamisch, meist zwischen 10 und 30 Sekunden.
6. Musik, Trends und Effekte
Nutzen Sie Musik und Sounds, die auf der jeweiligen Plattform beliebt sind. Das erhöht die Chance, dass Ihr Reel häufiger angezeigt wird.
Achten Sie aber auf urheberrechtlich erlaubte Musik (am besten über die integrierte Musikbibliothek).
Trends sind wichtig, aber passen Sie sie immer an Ihre Marke an. Authentizität geht vor.
7. Text, Untertitel und visuelle Elemente
Da viele Videos ohne Ton abgespielt werden, sollten Sie Untertitel oder kurze Texteinblendungen verwenden.
Halten Sie den Text einfach, gut lesbar und farblich kontrastreich.
8. Storytelling und Mehrwert
Auch kurze Videos können eine Geschichte erzählen:
- Zeigen Sie, wie etwas entsteht (z. B. ein Produkt oder ein Prozess).
- Teilen Sie Tipps, Vorher-Nachher-Vergleiche oder Erfolge von Kund:innen.
- Vermitteln Sie Mehrwert statt reine Werbung.
9. Call-to-Action
Beenden Sie das Video mit einer klaren Handlungsaufforderung, z. B.:
- «Folgen Sie uns für mehr Tipps»
- «Mehr erfahren über den Link in der Bio»
- «Schreiben Sie uns in den Kommentaren»
10. Analyse und Anpassung
Beobachten Sie, welche Videos gut funktionieren, z. B. durch Reichweite, Likes, Kommentare oder Wiedergabezeit.
Passen Sie Ihre zukünftigen Inhalte daran an. Die Plattformen belohnen Kontinuität und Relevanz.
Was bedeutet Storytelling und warum ist es für KMU wichtig?
Storytelling bedeutet, Botschaften in Form von Geschichten zu erzählen, statt nur Fakten oder Werbung zu präsentieren. Menschen erinnern sich besser an Geschichten als an Zahlen oder Produktvorteile. Gute Geschichten wecken Emotionen, schaffen Vertrauen und machen Ihr Unternehmen sympathisch und glaubwürdig.
Für KMU ist Storytelling besonders wertvoll, weil es hilft, mit einfachen Mitteln eine persönliche Marke aufzubauen, unabhängig vom Budget.
- Geschichten aktivieren Emotionen und bleiben dadurch besser im Gedächtnis.
- Sie machen komplexe Inhalte verständlich und greifbar.
- Sie helfen, Ihre Marke von anderen zu unterscheiden.
- Sie zeigen die Menschen und Werte hinter Ihrem Unternehmen, das schafft Nähe.
2. Die Basis jeder guten Geschichte
Eine gute Story beantwortet drei einfache Fragen:
- Wer sind Sie? (z. B. Ihr Unternehmen, Team oder Kund:innen)
- Was passiert? (eine Herausforderung, Entwicklung oder Erfolgsgeschichte)
- Warum ist das wichtig? (der Nutzen oder die Botschaft für Ihr Publikum)
So entsteht eine klare, glaubwürdige und emotionale Erzählung.
3. Authentizität ist entscheidend
Erfinden Sie keine Geschichten, Erzählen Sie echte Erlebnisse, Kundengeschichten oder Momente aus dem Alltag.
Authentische Geschichten schaffen Vertrauen, während übertriebene Werbeerzählungen schnell unglaubwürdig wirken.
Beispiel: Statt «Wir sind der beste Dienstleister», lieber «So haben wir Kund:innen geholfen, ein Problem zu lösen».
4. Die Struktur einer guten Geschichte
Eine einfache Struktur hilft, Geschichten verständlich zu erzählen:
- Einstieg: Wer ist die Hauptfigur? Was ist die Ausgangssituation?
- Konflikt oder Herausforderung: Welches Problem muss gelöst werden?
- Lösung: Wie wurde das Problem gemeistert?
- Ergebnis: Was hat sich verändert oder verbessert?
Diese Struktur funktioniert für Social Media, Websites und Präsentationen gleichermassen.
5. Emotionen gezielt einsetzen
Emotionen sind der Schlüssel. Sie machen Inhalte lebendig und nachvollziehbar.
- Freude, Stolz, Dankbarkeit oder Begeisterung wecken Sympathie.
- Herausforderungen oder Lernmomente schaffen Nähe.
Aber: Bleiben Sie ehrlich, Emotion darf nie aufgesetzt wirken.
6. Bild und Text verbinden
Storytelling funktioniert am besten, wenn Worte und Bilder zusammenwirken.
- Nutzen Sie Fotos, Videos oder Grafiken, die Ihre Geschichte visuell unterstützen.
- Erzählen Sie die Story über mehrere Slides, Reels oder Posts hinweg, um Spannung aufzubauen.
7. Die Marke als roter Faden
Jede Geschichte sollte zu Ihrer Marke passen.
- Ihre Werte und Haltung sollen spürbar sein.
- Wiederkehrende Themen und Tonalität schaffen Wiedererkennung.
Storytelling ist kein einzelner Beitrag, es ist eine kontinuierliche Erzählweise Ihrer Marke.
8. Kundengeschichten und Mitarbeitende einbeziehen
Die besten Geschichten erzählen andere für Sie.
- Lassen Sie zufriedene Kund;innen oder Ihre Mitarbeitenden zu Wort kommen.
- Zeigen Sie reale Erlebnisse. Das wirkt glaubwürdiger als jede Werbebotschaft.
9. Plattformgerecht erzählen
- Auf LinkedIn: Business-Storys, Werte, Learnings oder Kundenerfolge.
- Auf Instagram: visuelle Geschichten, Alltag, Team oder Behind-the-Scenes.
- Auf Facebook: emotionale Einblicke oder lokale Geschichten.
- Auf TikTok/Reels: kurze, persönliche Mini-Storys mit Humor oder Überraschung.
10. Konsistenz und Planung
Storytelling ist keine einmalige Aktion.
- Entwickeln Sie wiederkehrende Formate (z. B. «Kundengeschichte der Woche» oder «Ein Blick hinter die Kulissen»).
- Halten Sie Stil, Sprache und Werte konsequent bei.
Langfristig entsteht so eine starke Markenidentität.
10 Tipps für wirkungsvolles Storytelling:
- Erzählen Sie echte, nachvollziehbare Geschichten
- Zeigen Sie Menschen, nicht nur Produkte
- Beginnen Sie mit einer klaren Ausgangssituation
- Bauen Sie Spannung auf: Problem, Lösung, Erfolg
- Verwenden Sie einfache Sprache und kurze Sätze
- Wecken Sie Emotionen, aber bleiben Sie glaubwürdig
- Nutzen Sie Bilder, Videos oder Karussells, um Geschichten zu visualisieren
- Passen Sie Ton und Stil an die Plattform an
- Beenden Sie Ihre Geschichte mit einer klaren Botschaft
- Erzählen Sie regelmässig, Storytelling lebt von Kontinuität
Was eignet sich für welche Zielgruppe?
A) Alter: Wer nutzt welche Plattform?
Die verschiedenen Social-Media-Kanäle werden je nach Alter und Interesse sehr unterschiedlich genutzt. Wenn Sie wissen, wo sich Ihre Zielgruppen aufhalten, können Sie Ihre Inhalte gezielt platzieren:
- Instagram wird vor allem von jüngeren Erwachsenen zwischen 18 und 40 Jahren genutzt. Es ist ein visuelles Netzwerk, das sich für Lifestyle-, Produkt- und Markeninhalte eignet.
- Facebook spricht eher Erwachsene zwischen 30 und 60 Jahren an. Hier funktionieren Community-Beiträge, Veranstaltungen und lokale Themen besonders gut.
- LinkedIn ist die wichtigste Plattform im beruflichen Umfeld (25 bis 60 Jahre). Sie eignet sich für Fachbeiträge, Unternehmensnews und Arbeitgebermarke.
- TikTok wird stark von der Generation Z (16 bis 35 Jahre) genutzt. Kurze, authentische und kreative Videos erreichen hier die höchste Aufmerksamkeit.
- YouTube ist kanalübergreifend beliebt (20 bis 60 Jahre). Es wird für Information, Unterhaltung und Tutorials genutzt.
- Pinterest zieht vor allem kreative, planungsorientierte Zielgruppen an, etwa für Themen wie Wohnen, Mode, Rezepte oder Design.
- Google Unternehmensprofil wird von Menschen aller Altersgruppen verwendet, die lokale Informationen oder Dienstleistungen suchen.
B) Unterschiede zwischen B2C und B2B
Unternehmen im B2C-Bereich (Business to Consumer) kommunizieren direkt mit Endkund:innen. Hier steht die emotionale Ansprache im Vordergrund: Geschichten, Erlebnisse und Inspiration.
Geeignete Kanäle sind Instagram, Facebook, TikTok, YouTube und teilweise Pinterest.
Im B2B-Bereich (Business to Business) geht es um Fachkompetenz, Vertrauen und Austausch mit anderen Unternehmen. Inhalte müssen professionell, informativ und glaubwürdig wirken.
Dafür eignen sich LinkedIn, YouTube, Google Unternehmensprofil und teilweise X (ehemals Twitter).
C) Welche Art von Content passt zu welchem Kanal und welcher Zielgruppe
- Instagram: Eignet sich für visuelle, emotionale Inhalte. Zeigen Sie Bilder, Reels und Karussells, die Einblicke, Tipps oder Erfolgsgeschichten vermitteln. Perfekt für B2C-Marken, Lifestyle- und Produktkommunikation.
- Facebook: Ideal für lokale Unternehmen und B2C-Marken. Posten Sie Fotos, Veranstaltungen, News, Kundenfeedback oder Aktionen. Wichtig ist die aktive Interaktion mit der Community.
- LinkedIn: Für B2B-Kommunikation, Fachthemen, Personalmarketing und Employer Branding. Teilen Sie Fachartikel, Projektbeispiele, Insights und Videos, die Kompetenz zeigen.
- TikTok: Authentische, spontane und unterhaltsame Kurzvideos. Ideal für KMU, die junge Zielgruppen ansprechen oder ihre Marke modern positionieren wollen.
- YouTube: Der richtige Ort für längere Inhalte wie Tutorials, Produktvorstellungen oder Interviews. Ideal für B2B und B2C, wenn Themen vertieft erklärt werden sollen.
- Pinterest: Für kreative, visuelle Marken mit Inspirationsthemen, etwa im Bereich Lifestyle, Interior, Mode oder Food.
- Google Unternehmensprofil: Wichtig für alle KMU mit lokaler Präsenz. Pflegen Sie Fotos, Öffnungszeiten, Angebote und Kundenbewertungen, damit Sie in der lokalen Suche besser gefunden werden.
Die häufigsten Fehler von KMU auf Social Media:
- Strategischer Bereich – ohne Konzept starten
Einfach losposten, ohne Ziel, Zielgruppe oder Strategie. Viele Unternehmen veröffentlichen unregelmässig und planlos, ohne zu wissen, was sie erreichen wollen.- Das führt zu einem unklarem Markenbild und wenig Resonanz.
- Markenauftritt – fehlende Einheitlichkeit
Jeder Post sieht anders aus, hat andere Farben oder wirkt unpassend zur Marke.- Das zerstört Wiedererkennung und wirkt unprofessionell.
- Inhaltliche Qualität – zu viel Werbung, zu wenig Mehrwert
Nur über eigene Produkte oder Aktionen sprechen.- Das ermüdet die Community, weil kein echter Nutzen entsteht.
- Bilder – unscharf, belanglos oder nicht rechtssicher
Verwackelte Handyfotos, schlechte Beleuchtung oder Bilder aus dem Internet ohne Lizenz.- Das wirkt unprofessionell und kann rechtliche Folgen haben.
- Texte – zu lang, kompliziert oder unverständlich
Fachbegriffe, Werbejargon oder lange Absätze, die niemand liest. - Videos – unruhig, zu lang oder ohne Aussage
Videos ohne klare Botschaft oder mit schlechter Tonqualität. - Karussell-Posts – unstrukturiert und überladen
Zu viel Text auf einer Folie, kein roter Faden oder unlesbare Grafiken. - Reels und TikTok – Trends ohne Bezug zur Marke
Beliebige Trendvideos posten, nur weil sie gerade viral sind. - Storytelling – unpersönlich oder unglaubwürdig
Geschichten erfinden oder übertreiben, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. - Community Management – keine Reaktion auf Kommentare
Kommentare und Nachrichten ignorieren oder verspätet beantworten. - Zielgruppen-Fehler – falsche Plattform, falscher Ton
Inhalte überall gleich posten, ohne Rücksicht auf Zielgruppe oder Plattform. - Häufigkeit – zu viel oder zu wenig
Entweder zu selten posten (Monate ohne Aktivität) oder zu häufig (täglich mehrere Posts). - Fehlende Analyse
Nie prüfen, was funktioniert. Ohne Auswertung bleibt der Aufwand wirkungslos. - Fehlender Bezug zur Marke
Inhalte posten, die keinen Bezug zum Unternehmen oder den Werten haben.- Das wirkt austauschbar.
- Unüberlegte Reaktionen oder Krisenkommunikation
Sich in Kommentaren provozieren lassen oder unbedacht reagieren.
Weiterführende Links zu Content Produktion für Social Media:
-
- Meta Platforms – Hilfebereich für Unternehmen
de-de.facebook.com - LinkedIn Corporation – Hilfe & Support
linkedin.com - Google My Business / Unternehmensprofil
support.google.com
- Meta Platforms – Hilfebereich für Unternehmen
Fazit: Was Sie als KMU bei Social Media Inhalten beachten müssen
- KMU sollten Inhalte planen, die Marke widerspiegeln und der Zielgruppe echten Mehrwert bieten
- Authentische, qualitativ gute Fotos, Texte und Videos schaffen Vertrauen
- Storytelling macht Marken menschlich und verständlich
- Der richtige Kanal hängt von Zielgruppe und Ziel ab
- Einheitliches Design, Regelmässigkeit und ehrliche Kommunikation sind entscheidend
- Analyse, Lernbereitschaft und Geduld führen langfristig zum Erfolg